Pflanzenschutzmittel in der Natur und Auswirkungen im Menschen

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Copyright der Texte Michael Klaus, Mavera

 

 

 

Pflanzenschutzmittel in der Natur und Auswirkungen im Menschen

 

 

Unsere Abhängigkeit von Ernten zur Gewinnung von Lebensmitteln wird deutlich durch die Aussage des Königs von Preußen Friedrich Wilhelm III im 18. Jahrhundert: wer die Ernten verdoppeln kann, wird der Retter der Menschheit.

 

Damals gab es Mißernten, Hungersnöte und noch ganz andere Katastrophen. Entsprechend dem Zuwachs der Weltbevölkerung auf inzwischen 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten haben wir unsere Ernten mehr als verdoppelt seit dem 18. Jahrhundert. Sonst hätten wir weniger. Ernten, Menschen und andere Tiere.

 

Diesen landwirtschaftlichen Erfolg haben wir der Verbesserung der Landmaschinen, Düngung und den sogenannten Pflanzenschutzmitteln zu verdanken. Unterm Strich sind wir derart dekadent geworden, dass wir sogar Lebensmittel vernichten. Nicht nur weil sie verdorben sind sondern auch, um den Preis hoch zu halten. Obwohl im Sinne des Friedrichs wir Geld gar nicht essen können.

 

Wir Menschen sind essentiell abhängig davon, täglich Nahrung wie Wasser, Proteine, Vitamine, Mineralien etc. zu uns zu nehmen. Dabei ist aber auch die Qualität ein wichtiges Merkmal. Aufmerksam wurde ich vor Jahren bei einer Studie den Thymian betreffend. Man hatte alte Samen aus dem Jahre 1000 gefunden und kultiviert. Dabei stellte man fest, dass der Anteil des Wirkstoffes des Thymians, das Thymol, damals vielfach höher lag als bei den heutigen Thymianpflanzen.

 

Die Frage, ob diese Wirkstoffminderung auch andere Inhaltsstoffe betrifft, ist berechtigt. Die nächste Frage, ob unsere moderne Landwirtschaft neben der Verminderung von Inhaltsstoffen noch eine zusätzliche Anreicherung von anderen Substanzen bedeutet, ist leider auch berechtigt, einfach, weil es so ist.

 

Wie haben wir unsere Ernten dem explodierendem Verbrauch aufgrund der zunehmenden Verbrauchermenge und der Wegwerfgesellschaft angepasst?

 

Früher hatten wir natürliche Düngemittel, die nur begrenzt zur Verfügung standen und begrenzt effektiv waren. Heute nutzen wir die Abfälle der Massentierhaltung, genannt Gülle. Die sind derart giftig für den Boden, dass die Landwirte während des Transportes der Gülle diese bereits auf den Landstraßen versprühen, damit weniger auf ihr Land kommt. Zusätzlich verwenden wir im kommerziellen Anbau künstliche Düngemittel wie z.B. Stickstoff.

 

So, nun wachsen unsere Nutzpflanzen tatsächlich besser und größer und mehr, aber irgendwelche Käfer und andere sogenannte Schädlinge laben sich auch daran. Ja, so geht das aber nicht. Also was machen wir mit unserem Einfallsreichtum? Die wollen wir effektiv töten. Die Mittel, die wir dazu einsetzen nennen wir etwas euphemistisch nicht etwa Mordmittel sondern Pflanzenschutzmittel.

 

Was tun diese Pflanzenschutzmittel? Sie töten unerwünschte Mitesser. Elegant und ohne schädliche Wirkung für den Menschen kann man das machen, indem man den Stoffwechsel der "Schädlinge" außer Kraft setzt. Am besten einen Stoffwechselweg, den wir Menschen gar nicht haben. Dann würden wir die da vergiften, uns aber nicht. Genau so funktioniert es bei Antibiotika, wir vergiften die Bakterien an einer Stelle, die wir erst gar nicht haben.

 

Nun, die Pflanzenschädlinge haben in ihrer Vielfalt mehr zu bieten. Da müssen wir bei dieser Vielfalt wie Heuschrecken, Borkenkäfern, Pilzen, Milben etc. schon etwas reintun, was diese komplett umbringt. Das können wir inzwischen.

 

Das kleine Problem dabei ist, dass wir nun auch direkt oder indirekt betroffen sind. Wir sind durchaus abhängig vom Wohlbefinden der wichtigen Bakterien auf unserer Haut oder Gedärm, teilweise haben wir die selben Stoffwechselvorgänge. Die nun aber vergiftet werden.

 

Worauf ich hinaus will, ist, dass wir ohne Einschränkung die Pflanzenschutzmittel genauso mit essen, sie sind nun mal im Gemüse und anderswo.

 

Wir essen sie, sie durchlaufen unser Gedärm, teilweise werden sie in das Blut aufgenommen und wirken überall. Damit beeinflussen wir unsere Darmbakterien, uns selbst und überhaupt.

 

Die Schäden sind gewaltig. Unsere körpereigenen Bakterien werden geschwächt und unser Körpersystem ebenso durch direkte Vergiftung.

 

Hier in Thailand werden die Pflanzenschutzmittel verkauft als Vitamine. Da wurde ich schon mal hellhörig, als mir jemand erzählte, es sei jemand gestorben wegen zuviel an Vitamin. Ein mir bekannter Chillibauer hat jahrelang die Vitamine auf seine Chillies gesprüht. Bis er eine Nervenlähmung bekam und nichts mehr machen konnte. Inzwischen kann er fast seine Zigaretten selber drehen.

 

Ich will darauf hinaus, dass wir logischerweise unsere Pflanzenschutzmittel essen, sei es im Fleisch oder Gemüse, diese haben vielfältige Wirkungen in uns. Hier wird jetzt diskutiert, ob die Zunahme der Zöliakie, also der Glutenunverträglichkeit, damit zusammen hängt. Ja, wahrscheinlich, es ist auch wissenschaftlich begründbar. Auch Krebs, das Non Hodgkin Lymphom und andere stehen im Verdacht.

 

Jedenfalls kann es nicht gut sein, Gift zu essen.

 

Schlagwörter Gluten Pflanzenschutzmittel Darmbakterie Vitamin Düngung Mavera Hungersnot Friedrich Wilhelm Preußen Zöliakie Maveracream

 

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