Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Burnout und Depression Teil1

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Burnout und Depression. Teil 1

 

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Wir von Mavera wollen einmal Licht in die Dunkelheit bringen:

 

Bei der PTBS und dem Burnoutsyndrom gibt es zwei Gemeinsamkeiten. Beide Diagnosen gibt es erst seit kurzem in der Medizin und beide werden zunehmend diagnostiziert und ohne Scheu in der Öffentlichkeit diskutiert.

 

Dagegen die gute alte Depression in der Medizin seit Jahrhunderten beschrieben, galt sie aber beim Fachpersonal und der Öffentlichkeit als igitt. Soll heißen, diese Diagnose wollten wir nicht haben.

 

Im Wandel der Zeit gab es immer Modeerscheinungen in der Medizin mit unterschiedlichen kulturellen Bewertungen. Krebs war auch einmal eine ungern ausgesprochene Diagnose, heute ist die Benennung dieser Erkrankung sozial unproblematisch. Die arme Depression war aber immer stiefmütterlich behandelt. Beim Fachpersonal derart, dass über diese Erkrankung fast nichts bekannt ist, obwohl alles schön in den Büchern steht.

 

Dafür gibt es kunterbunte Berichte über die PTBS und dem Burnout, als ob ein fachlich nicht Berufener seine Ergüsse, und diese Ergüsse waren bewusst zweideutig gemeint, auch einmal ergießen möchte.

 

Worauf will ich hinaus?

Nun, die PTBS und der Burnout sind unnütze Diagnosen, weil ihre Symptome bereits in der Depression enthalten sind. Folglich werden die Neusprech Burnouter und Belastungsfans diese Dinge kreiert haben in gewisser Unkenntnis.

 

Die Depression ist erfrischend einfach zu beschreiben, das Wort kommt aus dem Lateinischen deprimere, niederdrücken. Das Kardinalsymptom der Depression ist also die Niedergeschlagenheit. Und so einfach kann Medizin sein, damit ist schon fast alles gesagt, denn die Niedergeschlagenheit kennen wir alle.

 

Der Fachmann unterscheidet noch sinnvollerweise in die Depression als Reaktion auf Ereignisse, typischerweise Tod einer geliebten Person, Arbeitslosigkeit etc. oder die Depression aus eigener Ursache, wie z.B. die für uns unerklärlichen Stimmungsschwankungen .

 

Wie aus o.g. Beispielen ersichtlich, haben wir alle im Leben manchmal Depressionen, das ist normal und gehört zum Leben dazu. Es gibt Kollegen, die dann behaupten, es sei normal eine Depression sagen wir mal bei Arbeitslosigkeit zu haben für 1 Jahr. Danach aber nicht mehr. Das kann man so nicht sagen, wenn ein geliebter Mensch auf einmal fehlt, dann kann das ewig dauern und zum eigenen Tod führen.

 

Aber eines ist sicher, eine langanhaltende Depression führt oft zu Stoffwechselveränderungen im Gehirn, die regelmäßig keine Besserungstendenz zeigen. Daraus folgt schlüssig, dass man bei einer Depression etwas tun sollte.

 

Aber wir wären nicht in der medizinischen Wissenschaft, in der eigentlich Wissen und Denkvermögen Voraussetzung sein sollten, wenn wir nicht noch ein „Aber“ hätten. Die Depression oben beschrieben, stellt eine eigene Erkrankung dar. Die Depression kann aber auch ein Symptom einer anderen Erkrankung sein.

 

Wie z.B. bei der Parkinsonschen Krankheit ist die Depression oft das allererste Symptom, so dass der Parkinson gar nicht leicht diagnostiziert werden kann. Wenn man aber die Depression als Symptom des Parkinsons erkennt, muss man den Parkinson behandeln.

 

Daneben ist die Depression auch ein Symptom einer psychiatrischen Erkrankung wie Schizophrenie, Borderline, Drogensucht etc.

Dann muss die psychiatrische Erkrankung behandelt werden.

 

Was ist überhaupt der Unterschied zwischen der psychiatrischen Erkrankung und einer psychischen Störung? Ist das nicht dasselbe?

 

Ist es nicht! Eine psychiatrische Erkrankung hat als Grundsymptom die Realitätsverkennung. Jetzt einmal unabhängig von philosophischen oder quantenphysikalischen Überlegungen über die Realität, nehmen wir mal vereinfachend an, dass es eine allgemein gültige Realität gibt, wie ich sitze in gerade in meinem Büro am Computer und schreibe. Dass ist so. Es sei noch eine Bemerkung gestattet, das Büro ist aufgeräumt. Gut. Wenn jetzt jemand behaupten würde, er könne mein Büro nicht betreten, weil alle Geheimsekten des Universums es mit Glückskeksstrahlen bestrahlen und dann würde man bekanntermaßen Glück erleben und dick werden, dann ist das eine Realitätsauffassung, die nicht zutreffend sein kann. Und wenn doch, dann verraten wir es keinem. Bei dieser Symptomatik haben wir also die Realitätsverkennung und auch gleichzeitig den Verfolgungswahn. Bis zum nächsten Amoklauf ist es dann auch nicht mehr weit.

 

Weiterhin gehören einige Erkrankungen zum psychiatrischen Formenkreis per definitionem wie Drogensucht und Suizid.

 

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Kenntnis über psychiatrische Krankheiten nur in der Medizin vermittelt werden und eben nicht in der Psychologie. Ein Psychologe kann und darf diese Krankheiten nicht behandeln. Ein Arzt darf und sollte können.

 

Oben erwähnten wir, dass die Niedergeschlagenheit als Reaktion auf äußere Einflüsse geschehen kann und eben aus sich selbst heraus. Nicht ganz korrekt formuliert ist das dann hormonell bedingt, Gehirnstoffwechsel usw. Nach Geburten wird ebenso vom vermehrten Auftreten einer Depression berichtet.

 

Verschiedene körperliche Erkrankungen führen auch zu einer Depression, Schilddrüsenunterfunktion, Leberversagen, Diabetes, Blutarmut usw. daran sollte man bei einer Behandlung immer denken, erst die korrekte Diagnose, dann die Therapie. Das hat bereits Hippokrates formuliert.

Wichtig ist, damit offen umzugehen und einen ausreichend guten Arzt aufzusuchen.

So viel zu der Depression, im nächsten Artikel wenden wir uns dem PTBS und dem Burnout zu.

 

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