So

21

Sep

2014

Früchte und Gemüse mit Heilkräften Teil 3

Copyright alle Bilder und Texte bei Mavera und Michael Klaus

Blaubeere, Papaya, Reiskleieöl

 

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Mo

28

Jul

2014

Obst und Gemüse mit Heilkräften, 2, Banane

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Fr

11

Apr

2014

Früchte und Gemüse mit Heilkräften, Kokosnuss

Teil 1: die Kokosnuss

 

Copyright Bild 1 Mavera, Bild 2 Klaus, Bild 3 Mavera

Texte Michael Klaus und Mavera

 

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Zum zweiten Teil, der Banane

Zum dritten Teil, Blaubeere, Papaya, Reiskleieöl

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Sa

08

Mär

2014

Pflanzenschutzmittel in der Natur und Auswirkungen im Menschen

Copyright der Bilder Wikipedia

Copyright der Texte Michael Klaus, Mavera

 

 

 

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Di

18

Feb

2014

Antirheumatika bei Mensch und Tier

Alle Bilder aus Wikipedia

Copyright Mavera und Michael Klaus

 

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Mi

09

Okt

2013

Die Kultur der Anasazi, kometenhafter Aufstieg, mysteriöses Ende

Copyright aller Bilder Wikipedia

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Di

01

Okt

2013

"Eingeschneit" von Martin Schäfer

Copyright Bild 1 bei Martin und Verlag, Bild 2 Wikipedia, Bild 3, 4, 5 und Text bei Michael Klaus und Mavera.

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Fr

20

Sep

2013

Wenn ich mal eine Reise nach Kiel mache, dann kann ich was erleben

Alle Bilder Copyright Mavera ,

Text Michael Klaus und Mavera.

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Mo

09

Sep

2013

Unser Postversand in alle Welt

Alle Bilder Copyright Michael Klaus und Mavera

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Mo

24

Jun

2013

Was machen eigentlich die Gene?

Alle Bilder von Wikipedia.

Copyright German Medical Serv. Co. LTD. Thailand

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Was machen eigentlich die Gene?

 

 

Alle reden über die Genetik und keiner weiß etwas Genaues. Die, die etwas wissen, melden sich selten zu Wort oder werden in der breiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen.

 

So entstehen Fragen, ob menschliche Eigenschaften wie Intelligenz vererbbar seien, ob man anhand der DNA eine Herkunft ableiten kann und und und.

 

Es gibt in der Öffentlichkeit immer mal kurze Spitzen der Erwähnung, wie aktuell bei Angelina Jolie und ihrem mutiertem BRCA1 Gen, welches für Brustkrebs verantwortlich sein soll, Dr. Thilo Sarrazin, ein Volkswirt, äußert sich zu einem Gen, welches vorrangig bei Juden vorkommen soll oder die Firma Monsanto, die irgendetwas mit Genen von Nutzpflanzen macht usw., aber leider in der Öffentlichkeit mit wenig Sachverstand, dafür aber kräftig politisiert.

 

Als ich eine Veröffentlichung schrieb zu dem Thema der genetischen Disposition von Suchterkrankungen (Link hier), die kurz gefasst aussagte, dass es Hinweise für Korrelationen gibt, wurde ich von bestimmten Teilen meines Bekanntenkreises heftig angegriffen und es wurden immer wieder unsere deutschen historischen Mörder zitiert, denn die hätten auch so etwas behauptet. Ein Totschlagargument. Obwohl die Menschen vor 80 Jahren noch gar nichts, also überhaupt nichts, über Gene, DNA, wussten. Jetzt wissen wir mehr, aber wohl nicht genug, um damit zu spielen. Und die, die wissen, gehen damit nicht an die Öffentlichkeit, weil sie wissen, dass sie nichts wissen, wie Sokrates schon mal erkannt hat.

 

Und das bisschen, was wir wissen, wollen wir hiermit veröffentlichen.

Eine gute Frage wäre, was ist Genetik überhaupt. Und da fängt es fast schon an, neben der Wissenschaftlichkeit philosophisch zu werden. Bleiben wir bei der Wissenschaft, erst einmal.

 

In unseren Zellen haben wir DNA. Einmal im Zellkern und die ist dafür verantwortlich, dass wir Menschen mit tollem Aussehen werden. Und vieles mehr. Dazu gleich. Denn neben dem Zellkern haben wir noch mehr Gene. Die sind in den Mitochondrien, verantwortlich für den Energiestoffwechsel in der Zelle, die sind nicht menschlich sondern wahrscheinlich bakterieller Herkunft. Eine Annahme ist, dass die Mitochondrien Überbleibsel von Bakterien sind, die mal symbiotisch in unsere Zellvorläufer gewandert sind und dafür den Energiehaushalt regeln, wir liefern dafür eben die Energie. Die Mitochondrien werden nur mütterlicherseits vererbt ohne Einwirkung des Vaters, sie sind also über Jahrtausende unverändert, wenn man mal von der üblichen Mutation absieht. Da die Mitochondrien unverändert von der Mutter übernommen werden, kann man an diesen sehen, wer mit wem verwandt ist.

 

Das ist spannend, weil man nachweisen kann, dass alle Menschen auf der Erde ziemlich nah miteinander verwandt sind, egal wo sie sich gerade aufhalten, selbst nach Jahrtausenden. Also Frau Müller aus Süderbrarup ist über 6 Ecken mit Herrn Voiumela aus Ghana verwandt, aber nicht mit Familie Gomez aus dem Baskenland.

 

Das sei deshalb erwähnt, weil wir alle tatsächlich eng miteinander verwandt sind, aber z.B. die Basken eben nicht mit anderen Volksgruppen. Also Frau Müller aus Norddeutschland ist enger mit Herrn Li aus Peking verwandt, als mit Herrn Gomez aus Bilbao. So gesehen.

 

Vor 80.000 Jahren hatten wir auf der Erde eine Katastrophe, ein Supervulkan auch Kaldera genannt, heutzutage hört er auf den Namen Toba-Vulkan in Sumatra, explodierte, vernichtete wegen seiner Emissionen fast alles Leben auf der Erde und schätzungsweise 1000 Menschen überlebten weltweit. Wenn diese 1000 unsere Vorfahren sind, dann sind wir eng verwandt. Es ist immerhin Dorfgröße.

 

Das alles sieht man an den Mitochondrien, die machen aber ansonsten nichts mit unserem Habitus.

 

Unser Habitus, soll bedeuten, wir sehen anders aus als ein Fadenwurm, wird bestimmt durch die DNA in unserem Zellkern. Da ist festgelegt, ob wir Männlein oder Weiblein werden, lockige Haare und vieles mehr. Die Gene im Zellkern sind ein Ergebnis der Verschmelzung der Gene von der Mutter und dem Vater. Nicht nur dass, obwohl Einstein behauptet hat, dass Gott nicht würfelt, doch macht er bei unseren Genen. Man muss sich das so vorstellen, dass vor der Verschmelzung der Erbinformation, diese allen Ernstes noch mal durchgeschüttelt werden, um möglichst vielfältige und auch neuartige Gene zu schaffen, damit diese Art möglichst gut überleben kann. Deshalb sind Geschwister immer anders, selbst eineiige Zwillinge sind teilweise unterschiedlich. Obwohl die eineiigen Zwillinge genetisch identisch sind.

 

Nun bestimmen diese Gene unstrittig, dass bei der Geburt kein Fadenwurm erscheint sondern ein Mensch. Das Beispiel mit dem Fadenwurm ist deshalb so schön, weil ein Mensch je nach Literatur 25.000, einige sagen 35.000 Gene, der Fadenwurm 20.000 hat. Ganz schön nah dran.

 

In diesem Sinne verweilen wir bei unseren Gedanken und werden demnächst erneut schreiben.

 

Schlagwörter DNA Gene Zellkern Mitochondrien Vererbung Mavera

 

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Mo

10

Jun

2013

Medizinische Intervention bei Abweichungen der Gene?

Unsere Meinung zu der aktuellen Diskussion der Brustamputation

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Do

23

Aug

2012

Mavera® beleuchtet medizinische Irrtümer, Teil 4

Alle Bilder von Wikipedia, danke.

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Di

21

Aug

2012

Mavera® beleuchtet medizinische Irrtümer, Teil 3

Alle Bilder aus Wikipedia

Copyright Text und Gestaltung Michael Klaus & Mavera

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Fr

01

Jun

2012

Mavera® beleuchtet medizinische Irrtümer, Teil 2

Morpheus. Bild aus Wikipedia
Morpheus. Bild aus Wikipedia

Copyright Text und Gestaltung Michael Klaus & Mavera

 

Mavera® beleuchtet medizinische Irrtümer, Teil 2

 

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Eine häufige Auffassung ist, dass der Schlaf vor Mitternacht am besten sei. Das hängt vom Einzelnen.ab. Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Schlafprofil, unverwechselbar wie ein Fingerabdruck. Im Schlaf ist es nicht so, dass wir einschlafen und dann sonst nichts passiert, das Gehirn arbeitet wie im Wachzustand weiter, nur anders. Also ist Schlafen mit einer aktiven Hirntätigkeit verbunden, ist das Hirn z.B. überfordert und weniger leistungsfähig, kann es auch nicht in den Schlaf kommen.

 

Was ist Schlaf? Es gibt 5 Schlafphasen, die unterschiedlich durchlaufen werden müssen oder sollten.

 

Schlafphase 1 ist die Einschlafphase oder Aufwachphase, unsere Verbindung zwischen der Wahrnehmung der Welt und Morpheus Armen. Da die Wahrnehmung des Hirns in beiden Zuständen unterschiedlich ist, übersetzt das Gehirn zwischen diesen beiden Welten in Form von Assoziationen. In der Schlafphase 1 können noch Sinneseindrücke wie Hören wahrgenommen werden, damit man davon beim Schlafen nicht gestört wird, übersetzt das Gehirn diese Eindrücke bereits in eine Art Traumsprache. Z.B. ein Flugzeug fliegt laut vorbei, der Lärm wird in irgendwelche Traumerlebnisse übersetzt und man kann beruhigt einschlafen oder aufwachen. Diese Assoziationen sind dann die, von denen wir glauben, dass es unsere Träume waren. Dem ist nicht so, dazu kommen wir gleich.

 

Von eminent wichtiger Bedeutung sind Schlafphase 4 und 5. Phase 4 bedeutet Muskelregeneration, der einzige Augenblick im Leben, in dem die Muskulatur komplett entspannt ist, quasi gelähmt und zu keiner Tätigkeit fähig.

 

Phase 5 ist die REM-Phase (REM: rapid eye movement). Da träumen wir wirklich. Die Augen schlackern wild und scheinbar unkoordiniert hin und her. Die Träume mögen lang erscheinen, sind in Wirklichkeit Sekunden bis 1 Minute lang. Auch wenn sie Stunden lang erscheinen. An einen Traum kann man sich fast nie nach Verlassen des Traums erinnern, es sei denn, man wird in der Traumphase erweckt. Um sich dann später an diesen Traum erinnern zu können, sollte man diesen auf einem Zettel notieren oder anders reflektieren, was aber schwer fällt, siehe Muskelerschlaffung der Phase 4.

 

Ich selbst war als Versuchsperson in der Schlafforschung, so mit EEG, Videokamera und konnte hier neuartige Eindrücke gewinnen. In der Forschung der Pharmaindustrie ging es um die Frage, ob verschiedene Medikamente, die Schlafphase beeinflussen. Einige tun es und verkürzen die wichtigen Phasen 4 und 5, deshalb weniger Muskel- oder Körperregeneration und mangels Traumphase geistige Erholung.

 

Unabhängig von Medikamenten gibt es trotz der individuellen Unterschiede im Schlafprofil 2 Gruppen von Menschen. Die Frühträumer und die Spätträumer. Die Frühträumer waren so zwischen Mitternacht und 3 Uhr morgens am Träumen, die Spätträumer zwischen 3 und 6, 7 Uhr morgens. Das ist so und das kann man nicht ändern. Der Frühträumer hat früher fertig geträumt und Körpertiefschlafphase 4 erledigt, kann also ruhig früh aufstehen, muss natürlich vor Mitternacht im Bett sein, weil sonst träumt er auch nicht. Der Spätträumer kann etwas später in´s Bett, aber dem fällt es schwer bis unmöglich vor Abschluss der Phase 4 und 5 wach zu werden, sollte er auch nicht.

 

So erklären sich im Sprachgebrauch Amsel mit dem frühen Vogel und die Nachteule. Der Frühaufsteher und Langschläfer. Das Schlafprofil kann nicht geändert werden, die Frühaufsteher reagieren oft unduldsam auf die Langschläfer. Während der Langschläfer ganz tolerant den Frühaufsteher Kaffee machen lässt.

 

Übrigens kann man in der Phase 4 und 5 keine äußeren Sinneseindrücke bewusstseinsnah verarbeiten, der Schläfer ist an sich nicht weckbar, nicht durch Lärm, Zurufen, Erschütterungen. Da die Phasen nur wenige Minuten andauern, ist er wieder schnell in der Phase 2 oder 3, da ist man weckbar.

 

Am Rande sei erwähnt, dass es eine Psychotherapie gibt, die man selbst durchführen muss und kann und zwar die Traumtherapie. Mittels geeigneter Techniken erlernt man, sich an die Träume zu erinnern und zu notieren. Durch die Konfrontation der Träume mit dem Wachzustand und dem Bewusstsein, verändern sich die Träume, werden immer konkreter und plötzlich sieht man im Traum die Lösung. Ich habe es selbst durchgeführt und hatte das Glück, dass die Ursache eine Lappalie in der Kindheit war, bei anderen kommen schon mal schlimme Dinge an das Tageslicht. Da braucht man denn einen Partner, der einen auffängt.

 

Cola ist gut gegen Durchfall. Viele behaupten, dass es nicht stimmt, ich selbst habe bei Patienten und mir selbst die Erfahrung gemacht, dass es stimmt. Meine Hypothese ist, dass beim Durchfall, egal warum, ob Virus oder Gift, die Darminnenwände stark beschädigt sind, die sehen aus wie die Schürfwunden nach einem Mopedunfall. Cola kann offensichtlich wie eine Wundtinktur die beschädigte Haut der Darmwände adstringieren und deshalb dem Immunsystem besser zur Verfügung stellen.

 

In heroischen Selbstversuchen, habe ich herausgefunden, dass im Eichenfass gelagerter Rotwein besser als Cola ist.

 

Medizinisch relevante Empfehlungen sind als erstes, Elektrolytlösungen mit Zucker zu trinken, die haben bereits heilende Eigenschaften. Weiterhin schwarzer oder grüner Tee, 5 Minuten ziehen lassen, Zucker nach Geschmack und etwas Salz.

 

Aber wir wollen die Cola nicht verteufeln oder gar unter Wert verkaufen, natürlich ist nur Chemie drin, die könnte auch mal den Körper schädigen, aber eines kann die Cola, was andere Lebensmittel nie hinbekommen. Als Toilettenreiniger beseitigt sie Kalkreste und Urinstein! Die armen Fische.

 

Cola löst natürlich kein Fleisch auf, das war ein bösartiges Gerücht der 1930 er Jahre eines Konkurrenten. Konkurrent weg, Cola und Gerücht hartnäckiger.

 

Salz erhöht den Blutdruck. Einige sagen so, andere anders. Die Wahrheit liegt in der Mitte. Erstens müssen wir genügend Salz zu uns nehmen, nicht nur Kochsalz, alle Salze. In Thailand etwas mehr, da die Verluste durch das Schwitzen höher sind. Richtig ist, dass ein Salzmangel einen niedrigen Blutdruck provoziert, da dann zu wenig Flüssigkeit in den Blutgefäßen ist, dann kann kein Druck mehr aufgebaut werden.

 

Nimmt man mehr Salz als notwendig zu sich, scheiden wir es wieder aus. Vorausgesetzt, wir trinken genug. Aus diesen Gründen kann Salz also keinen Bluthochdruck erzeugen. Aber es gibt Studien, die belegen, dass etwa 25% der Menschen mit Bluthochdruck auf Salz mit Hochdruck reagieren, die anderen 75% nicht.

 

Weiter geht es dann bald mit dem dritten Teil der medizinischen Irrtümer.

Schlagwörter Salz Bluthochdruck Cola Durchfall Rotwein Tee Schlaf Frühaufsteher Langschläfer Schlafphase Mavera Maveracream

 

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Mi

30

Mai

2012

Medizinische Irrtümer, Mavera® beleuchtet, Teil 1

Bild 1, 3, 4 mit eigenen Rechten, Bild 2 aus Wikipedia, danke.

Copyright Text und Gestaltung Michael Klaus & Mavera

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Sa

19

Mai

2012

Osteoporose, Knochenmarksunterdrückung und Osteomalazie

Beide Bilder aus Wikipedia, danke.

Copyright Michael Klaus

 

Osteoporose und Knochenmarksdepression

 

Diese beiden unterschiedlichen Krankheiten, die Osteoporose und Knochenmarksdepression, möchten wir von Mavera® zusammen in einem Artikel behandeln. Einerseits ist zu diesen Themen alles schnell gesagt, außerdem haben wir einen Therapievorschlag für beide Erkrankungen.

 

Was ist die Osteoporose? Eine krankhafte Verminderung der Mineralisierung oder leichter verständlich formuliert der Knochendichte.

 

Zum Verständnis möchten wir den Knochenaufbau kurz umreißen. Oben auf dem ersten Bild erkennt man die Leichtbauweise des Knochens, im Inneren ist er nicht kompakt gebaut sondern „luftig“. Die Stabilität wird erreicht durch viele kleine Knochenbälkchen wie Querstreben des Olympiastadions in München. Dadurch ist er leichter und trotzdem extrem stabil. Diese Knochenbälkchen sind von Geburt an vorhanden und werden in der Wachstumsphase des Menschen, also der ersten 20 – 30 Lebensjahre, mit Calcium aufgebaut. Dazu muss genügend Calcium im Körper verfügbar sein, Calcium nehmen wir durch die Nahrung auf auch in Abhängigkeit der dazu wichtigen Hormone, Vitamin D, Parathormon etc.

 

Nur in der Wachstumsphase des Menschen in den ersten Jahrzehnten, kann Calcium in den Knochenbälkchen aufgebaut werden. Das bedeutet, dass man, sagen wir im Alter von 20 Jahren, 100% aufgebaut hat. Mehr geht nicht. Hat man zu wenig Sonne bekommen und damit Vitamin D oder zu wenig Calcium gegessen, dann hat man weniger Calcium im Knochen als andere. Für immer. Oder noch schlimmer, durch den Alterungsprozess verliert man dann jedes Jahr ca. 1% Calcium, je nach Lebensweise auch mehr. Was weg ist, ist weg und kommt nicht mehr.

 

Im schlimmsten Fall verschwinden sogar die Knochenbälkchen.

 

Zusammengefasst hat man irgendwann die maximale Knochendichte und danach wird nur noch abgebaut. Calciumreiche Ernährung, möglichst durch natürliche Nahrungsmittel wie Milchprodukte, Brokkoli etc., viel Vitamin D durch Sonne, körperliche Bewegung hemmen den Abbau, sind also gut.

 

Dadurch ergibt sich, dass jeder Mensch eine unterschiedliche Knochendichte hat und das auch altersabhängig. Deshalb kann man kaum Normwerte für eine Messung der Knochendichte angeben. Außerdem ist die Messung der Knochendichte wegen der unterschiedlichen Messverfahren sowieso mit großen Fehlern behaftet und lässt keine genaue Aussage zu.

 

Beim Autofahren messen sie die Geschwindigkeit recht genau, wenn das Tachometer 100 Stundenkilometer anzeigt, dann fahren sie zwischen 95 und 105 Stundenkilometer. Bei der Knochendichtemessung liegt der Fehler deutlich höher, werden hier die oben erwähnten 100 angezeigt, kann es auch 60 bedeuten. Wer viel misst, misst viel Mist.

 

Eindeutige Aussagen kann man machen, wenn der befürchtete krankhafte Knochenbruch eingetreten ist. Aber genau den wollen wir vermeiden.

 

Wie oben erwähnt, ist die richtige Lebensweise entscheidend, erahnt man durch eine der vielen Messmethoden eine Osteoporose, gibt es in der Medizin verschiedene Vorschläge, die vom Arzt verordnet werden müssen. Die Studienlage, die zur Zulassung dieser Medikamente notwendig war, behauptet einen guten Effekt, eine aktuelle Studie der Uni Münster (s.u.) zeigt einen größten Vorteil in der Therapie mit pulverisierten Eierschalen.

 

Weitere Ursachen einer Osteoporose sind zu viele oder zu wenige Hormone, z.B. zu viel Schilddrüsenhormon, zu wenig Östrogen etc., bestimmte Medikamente wie das berühmte Kortison, Gifte, einige glauben fleischreiche Ernährung sei ungünstig, Cola wird diskutiert und und und.

Bei der Osteoporose gilt also Vorsorge ist nicht besser als Nachsorge, zur Vorsorge gibt es keine Alternative!

 

 

Die Knochenmarksdepression oder Myelosuppression:

 

Das Knochenmark kommt in den langen Röhrenknochen wie im Arm oder Bein, aber auch im Becken oder Brustbein vor. Im Knochenmark werden die Blutkörperchen gebildet. Die roten transportieren den Sauerstoff, die weißen bilden das Immunsystem und die Blutplättchen bilden das Gerinnungssystem des Blutes. Alle 3 sind unbedingt lebenswichtig, zu wenige sind mit dem Leben nicht vereinbar. Zu viele auch nicht, denn würde das Blut „verklumpen“.

 

Wenn das Knochenmark eingeschränkt arbeitet, merkt man das im Allgemeinen zuerst an den verringerten Blutplättchen (Thrombozyten), bedeutet verringerte Blutgerinnung, ergo erhöhte Blutungsneigung.

 

Die Blutgefäße sind nicht wie Gartenschläuche und einfach dicht, vielleicht bei Menschen mit einem Herz aus Stein, sondern sie sind deshalb dicht, weil das Gerinnungssystem ununterbrochen gerinnt und die Gerinnung wieder auflöst. Mit geringem Gerinnungssystem würde man an den unterschiedlichsten Stellen im Körper ausbluten, von der Zehe bis zum Gehirn. Auch ohne Verletzung.

 

Wir kennen das Bluten von den Blutern, die haben allerdings eine andere Ursache.

 

Die Gründe für eine Knochenmarkshemmung sind oft Gifte wie Pflanzenschutzmittel, Insektengifte, Medikamente wie Chloramphenicol, Metamizol oder Novalgin, hierbei auch schon die erste Dosis, Chemotherapeutica, Infektionen wie z.B. Zytomegalievirus und und und.

 

In meinem aktuellen Bekanntenkreis sind 6 Personen erkrankt, der jüngste ist 18 Monate alt.

 

Eine adäquate Therapie in der Schulmedizin gibt es nicht, meist wird Kortison gegeben. Das hilft kurzfristig schnell, weil es die letzten Blutkörperchen aus dem Mark presst. Der einfache Arzt ist jetzt versucht, das Kortison weiter zu geben, oft wird vergessen, dass eben Kortison das Knochenmark dauerhaft schädigt.

 

Ich unterhielt mich letztens mit einem Freund, der meine äußerste Hochachtung besitzt, er ist Chemiker, Pharmakologe und Heilpraktiker, in allen Berufen hat er Jahre erfolgreich gearbeitet, jetzt eben als Heilpraktiker in Regensburg und er meinte dazu, dass er diese Krankheit schon öfter behandelt hätte und zwar erfolgreich.

 

Sein Rat war vielfältig, unter anderem eine spezielle Zubereitung aus Eierschalen. Aber nicht nur. Das mag sich für den einfachen Arzt unglaubwürdig anhören, nur der sollte sich an die eigene Nase fassen, einen besseren Vorschlag machen und eine wissenschaftlich gute Begründung liefern und eben das kann er nicht. Wir können wissenschaftlich begründen, dass die Therapie mit Eierschalen wirkt! Aber nicht vergessen, dazu sind weitere unterstützende Maßnahmen erforderlich.

 

Auf Wunsch kann ich gerne den Kontakt zu dem Heilpraktiker herstellen.

 

Hier die Zusammenfassung der Studie zu den Eierschalen:

Eierschale BeschreibungDer fortlaufende Knochenverlust bei altersbedingter Osteoporose kann durch Kalzium- und Hormonsubstitution verlangsamt oder verhindert werden. In dieser Studie wurde unter in vitro -Bedingungen der Einfluss von reinem Kalziumcarbonat, pulverisiertem (Ei-Schale) und Estradiol auf die Entwicklung boviner Osteoblasten-ähnlicher Zellen untersucht. Die Knochenzellen reagierten in allen Phasen ihrer Entwicklung auf die jeweilige Substitution: In der Proliferationsphase vermehrten und differenzierten sich die Osteoblasten in verstärktem Maße, wobei die Hormonersatztherapie den Kalziumpräparaten überlegen war. Während der nachfolgenden Phase der Matrixsynthese und Matrixreifung nahm die Produktion von Struktur- und Adhäsionsproteinen wie Prokollagen I, Kollagen I, Fibronektin, Proteoglykan und Osteokalzin zu. In der Biomineralisationsphase führte sowohl die Estrogen- als auch die Kalziumsubstitution, insbesondere Eischale zu einer stark erhöhten Biomineralbildung. OrganisationFB 5 Medizinische Fakultät

 

 

Der Vollständigkeit halber sei noch die Osteomalazie erwähnt, Knochenerweichung. Hier ist die Knochengrundsubstanz nicht ausreichend mineralisiert, der Knochen ist weich. Bekannt als Rachitis, Hühnerbrust und auch englische Krankheit.

 

Ursache ist ein Vitamin D-Mangel. Als wir die Butter mit ihrem hohen Vitamin D-Anteil in der Mitte des letzten Jahrhunderts als gefährlich eingestuft haben und die industriell hergestellte Margarine als fürchterlich gesund propagiert haben, wobei fürchterlich stimmt, da nahm die Rachitis so richtig zu.

 

Ab in die Sonne ohne Sonnenschutz für 15 Minuten, keine Sonnenbank.

 

Schlagwörter Osteoporose Knochenmarksdepression Osteomalazie Myelosuppression Vitamin D Calcium Butter Margarine Eier Eischale Heilpraktiker Mavera Maveracream maveracreme Sonne

 

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Mi

18

Apr

2012

Psychopathen, Serienmörder und andere Mitmenschen

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Di

10

Apr

2012

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Burnout und Depression. Teil 3

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Mo

02

Apr

2012

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Burnout und Depression Teil 2

Alle Bilder aus Wikipedia, Prof. Rosemeier aus der FUB

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Sa

31

Mär

2012

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Burnout und Depression Teil1

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Mo

06

Feb

2012

Der Codex Alimentarius Teil 2 und damit Schluss mit lustig

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Do

02

Feb

2012

Der Codex Alimentarius Teil 1 von der Geschicht, hoffe auf Vollständigkeit noch nicht

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Do

17

Nov

2011

Periorale Dermatitis von Mavera erklärt

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Fr

28

Okt

2011

Impfungen von Mavera erklärt

Copyright der Bilder bei Wikipedia, Text Mavera.

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So

16

Okt

2011

Süßen mit Stevia anstelle von Zucker. Mavera erklärt.

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Sa

24

Sep

2011

Heilpflanzen und die Pharmalobby

Heilpflanzen und die Pharmalobby

 

Gestern haben wir auf unserer Maveracream®-Seite einen Artikel veröffentlicht darüber, dass Heilpflanzen nur noch als solche angeboten werden dürfen, wenn sie klinische Studien bestanden haben, in denen ihre Heilwirkung bewiesen wurde. Unabhängig davon, dass ihre Wirksamkeit schon länger bekannt ist als es überhaupt chemisch hergestellte Medikamente gibt.

 

Einige aus der Pharmalobby finden das richtig nach dem Motto, dass es nur zum Schutz der Patienten sei. Dass es auch zum Schutz der Pharmaindustrie ist, wird hingegen nicht betont.

 

Es wird so hingestellt, als ob eine Studie viel beweisen würde. Das stimmt so nicht. Wenn die Zigarettenindustrie eine Studie in Auftrag gibt über die Gefahren des Rauchens, dann kommt dabei heraus, dass Rauchen weniger gefährlich ist als Büroarbeit. Und wenn die Pharmaindustrie eine Studie über die Wirkungen ihrer Medikamente in Auftrag gibt, dann stehen zwar Zahlen zum Nachlesen bereit, die nahelegen, dass es nichts taugt, das Fazit aber ist immer , dass es gut wirkt, vertretbare Nebenwirkungen hat und an alle verteilt werden soll gegen teures Geld.

 

Etwaige Heilpflanzen werden vorsorglich verboten.

 

Diese Tage ist ein neuer Bericht über die Multiple Sklerose (MS) und ihre Therapiemöglichkeiten veröffentlicht worden. Natürlich nur die Mittel der Industrie. In diesem Bericht wird darüber geklagt, dass viele Patienten die Therapie abbrechen. Die Lösung ist nicht etwa, die Wirksamkeit der Medikamente zu verbessern, nein, es sollen die Kosten gesenkt werden um ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis zu schaffen, AHA, und eine Telefonsprechstunde eingerichtet werden. In der Telefonsprechstunde werden die Patienten dann bei der Stange gehalten, offizielles Ergebnis der Sprechstunde: die Depressionen hätten sich dabei verbessert.

 

Was ist MS? Eine Entzündung der Nervenleitungen im Gehirn und damit der Ausfall einzelner Nervensysteme. Es können die Augen, Harnblase, Muskeln betroffen sein, alles was durch Nerven und Gehirn gesteuert wird.

Die Krankheit verläuft entweder in Schüben oder noch schlimmer andauernd ohne Unterlass.

 

Seit vielen Jahren gibt es Medikamente, deren Sinn ich noch nie verstanden habe, außer dem Sinn des Profits. Ich habe selbst in der Neurologie gearbeitet und das Klagen der Patienten vernommen, dass es alles nichts bringt. Dem war nicht zu widersprechen.

 

Wir sprechen einmal von den β-Interferonen oder Glatirameracetaten. Die Kosten pro Jahr: 800.000 US Dollar. Jeder Patient.

 

Der Nutzen? Zitat des Artikels von Doccheck, muss man mehrfach lesen: „Patienten mit Interferon-β 1a-Behandlung gewannen im Vergleich zu Patienten ohne diese Behandlung in zehn Jahren durch die krankheitsmodifizierende Therapie nur zwei Monate QUALY. Patienten mit Interferon-β-1b waren durchschnittlich sechs von zehn Jahres schubfrei, fünf Jahre waren es aber auch bei Patienten ohne krankheitsmodifizierende Behandlung. Diese Daten sagen natürlich nichts über den möglichen individuellen gesundheitlichen Gewinn der Behandlung aus, der durchaus beträchtlich sein kann. Die Kosten-Nutzen-Effektivität der Behandlung ließe sich in den USA am ehesten durch eine Kostensenkung der sehr teuren Medikamente senken.“

 

Verstanden? Beim Interferon-ß 1 a geht es dem Patienten innerhalb von 10 Jahren ganze 2 Monate besser als dem Patienten ohne Medikament.

 

Beim Interferon-ß 1 b hat man innerhalb von 10 Jahren 1 Jahr Vorteil im Vergleich zu den Menschen ohne Therapie. Also mit Therapie 6 Jahre frei und ohne Therapie 5 Jahre frei.

 

Dafür zahlt der Patient 800.000 USD im Jahr und hat verschiedene Nebenwirkungen. Eine gewaltige Nebenwirkung ist das großflächige Absterben der Hautareale an der Einstichstelle der Spritze mit diesen Medikamenten. Der gesunde Menschenverstand würde ein solches Medikament ablehnen, deshalb auch die hohe Therapieabbruchquote.

Insbesondere wenn man an die alternativen Heilpflanzen denkt, die sehr stark wirksam sind und eigentlich preiswert. Natürlich fast verboten. Die Rede ist in diesem Fall vom Hanf!

 

Warum Hanf gegen diese Krankheit wirkt, ist wissenschaftlich nicht offiziell geklärt. Für mich schon, denn Hanf ist ein Immunmodulator, entzündungshemmend. Und seine Wirkung gegen MS ist nun mal bekannt. Einmal hatte ich eine Diskussion mit dem Direktor des Institutes für Pharmakologie und Toxikologie der Kieler Universität, Prof. Dr. Ziegler, wegen einer Anfrage eines besorgten Patienten. Professor Ziegler negierte im Jahre 1995 eine Heilwirkung des Hanfs mit den Worten: wie soll es denn wirken? Ich:“ Über die entzündungshemmende Wirkung.“ Prof. Ziegler:“ Das ist nicht bewiesen, wie soll so ein Effekt zustande kommen?“

Ich selbst habe als niedergelassener Arzt in Deutschland die Wirkstoffe des Hanfs bei einem Patienten über das Betäubungsmittelrezept verschrieben gegen seine MS. Das ist zwar legal, aber ich habe doch Ärger befürchtet. Der Patient konnte seine Beine kaum gegen die Schwerkraft heben, ich hatte ihm schon geraten, das Schlafzimmer vom ersten Stock seines Hauses aus diesem Grund in das Erdgeschoß zu verlegen. Bald würde er die Treppen nicht mehr bewältigen. Sein Bruder war vor einigen Jahren an der MS verstorben, entsprechend schlecht war seine Stimmungslage.

 

Was ist passiert? Das Medikament namens Marinol® war so teuer, dass seine private Krankenkasse es nur für 14 Tage bezahlt hat. Nicht mehr. Der Patient griff zur Selbsthilfe und baute sich Hanf im Garten an. Dafür gab es eine Anzeige, die die Polizei wohl nicht wirklich verfolgt hat, aber es gab ein Fahrverbot für den Patienten. Dieses konnte durch ein Gutachten meinerseits abgewandt werden, in welchem ich die medizinische Notwendigkeit dieser Therapie bescheinigte. Und zwar mit der guten Nachricht des Erfolgs. Innerhalb von 3 Wochen normale Kraftverhältnisse in den Beinen, nur noch Angabe einer erhöhten Erschöpfbarkeit. Meine Praxis war im fünften Stock und der Mann, dessen Schlafzimmer ich vor kurzem noch in das Erdgeschoss verlegen wollte, kam die 5 Treppen schneller gelaufen als seine gesunde Ehefrau.

 

Vergesslichkeit ist auch ein Symptom der MS. Jedenfalls wollte dieser Patient nie seine Rechnung bezahlen. Vielleicht jetzt, wenn er es denn liest an dieser Stelle.

 

Übrigens wird Hanf als medizinisches Therapeutikum wieder vermehrt zugelassen, aber neue Studien über seine Wirksamkeit gegen MS, Schmerzen, Beruhigungsmittel kenne ich nicht. Vielleicht ist in diesem Fall seine Wirkung unübersehbar.

Schlagwörter Hanf MS Interferon Entzündung Lähmung Mavera Maveracream

 

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Fr

23

Sep

2011

Heilpflanzen verboten? Panik auf der Phytanik

Heilpflanzen verboten? Panik auf der Phytanik

 

Seit Mai dieses Jahres gilt in der EU ein neues Gesetz. Jedenfalls eines, welches wir von Mavera® kommentieren möchten.

Was für ein Gesetz? In den letzten Jahrtausenden konnte man Heilkräuter anbieten mit einem Heilversprechen, wie z. B. Pfefferminzöl gegen Atembeschwerden, Thymian gegen Husten und Depression, Kamille zur Desinfektion und Beruhigung, Sonnenhut zur Immunstimulation, Kokosnussöl als Hautöl und gegen Entzündungen, Mangostane gegen Hautinfektionen, Teebaumöl gegen Hautkrankheiten. Auch wenn dieses altes Wissen bedeutet, seit Jahrtausenden erprobt und von Millionen Menschen für gut befunden, so geht es nicht weiter.

 

Seit Mai, so hat die EU beschlossen, darf man zwar die Heilkräuter weiterhin verkaufen, aber nicht mehr geknüpft an das alte, überlieferte Wissen was wogegen gut ist. Thymian als Gewürz ist weiterhin legal, aber nicht mit der Aufschrift, dass es gut gegen Husten und Depressionen wirkt. Da müsste der Anbieter erst eine Studie machen mit einem Wirknachweis nach dem Heilmittelgesetz. In einigen Berichten wird über Mehrkosten von nur 100.000 Euro spekuliert, das mag die Anmeldegebühr sein, eine Arzneimittelstudie mit Wirknachweis ist nicht unter 10 Millionen Euro zu bekommen. Eher mehr.

Völlig egal, dass dieses Heilwissen uralt ist.

 

Die bisherigen Anbieter laufen Sturm dagegen, die Pharmakologen finden es toll. Und die haben möglicherweise einen Interessenkonflikt. Denn nun ist die Bahn frei für den Verkauf der wissenschaftlich geprüften Chemie. Ohne Konkurrenz der Naturheilkunde. Und wenn die jetzt besser wäre, was sie oft ist, was sollen denn die Hersteller in der Pharmabranche machen. Genau die, die vor 100 Jahren ihr Geld mit Weidenrindenextrakt (Salizylsäure in acetylierter Form gleich Aspirin, Morphium in acetylierter Form gleich Heroin, Bayer hat sich damit dumm und vor allem dusselig verdient) oder ähnlichen Kräuterdrogen gemacht haben, laufen eben gegen diese Kräuter Sturm.

Auf der anderen Seite, wenn unsere Politiker viel Geld (natürlich das Geld der anderen, schon klar) und Mühe aufwenden um den Krümmungswinkel von Gurken oder Bananen festzulegen, wenn die über 100 Jahre alte immer gute Glühbirne verboten wird, aber dafür die hochgiftigen Energiesparlampen, die viel mehr Energie verbrauchen (inklusive Herstellung mit seltenen Erden und vor allem Entsorgung), propagiert werden, dann sollte man in der Gesetzgebung nicht mehr nach Sinn oder gar Verstand suchen sondern nach der richtigen Lobby. Ich erinnere mich gerne an einen Dialog zwischen Brauchitsch und Flick, was zu tun sei, wenn der Bundeskanzler in spe namens Helmut Kohl nicht bestechlich sein würde. Die Antwort: dann richten wir auch ihm eine Jagdhütte ein. Erstaunlich wie billig Spitzenpolitiker zu haben sind. Wahrscheinlich werden die auch nach ihrem Bildungsstand bezahlt, das ist schön billig.

 

Für unsere Maveracreme gilt dasselbe Gesetz. Wir müssten Studien durchführen ob es wirkt gegen Juckreiz, Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis, Warzen, Körpergeruch, weil das die klassischen Einsatzgebiete der Mangostane, Kokosnuss, Teebaumöl, Propolis, Aloe Vera sind, da sind wir doch schnell bei 100 Millionen Euro Studiengebühr. Ohne Jagdhütte. Die Jagdhütte ist nur auf den ersten Blick billiger, teuer wird der Posten im Aufsichtsrat und dem Unfug, den die Politiker dort anrichten.

 

Also müssen wir es vorsichtig formulieren, um mit dem jeweils aktuellen Gesetz nicht zu kollidieren. Denn dann würde schnell jemand klagen, der Konkurrent aus der Chemie, der zufälligerweise auch etwas gegen Juckreiz herstellt. Es taugt zwar nichts, hat aber dafür tolle Nebenwirkungen, deshalb auch das neue Gesetz zum Schutz seiner Produkte.

 

Bereits bestehende Studien, die belegen warum genau unsere Creme so gut ist, wie z.B. die Mixtur aus Honig und Teebaumöl gegen Infektionen der Haut, dürfen wir natürlich nicht zitieren, alles muss selbst gemacht werden. Und der ewige Hammer aus der Chemiebranche gegen Naturheilmittel: die haben auch Nebenwirkungen. Oder es hat nichts eine Wirkung ohne Nebenwirkungen. Soso.

 

Selbstverständlich stellt auch die Natur hochgiftige Dinge her. Das sehen wir hoffentlich täglich an uns selbst, ich denke da an unsere Giftausscheidungen mit abstoßenden Gerüchen, immer gern zitiert wird der Knollenblätterpilz, den man im Leben nur einmal essen kann und dann nie wieder, weil man einen schmerzhaften Tod gestorben ist, Opium bringt Opi um. Genau deshalb ist Wissen um die Dinge äußerst hilfreich. Erschreckend, dass von unseren Regierungen noch keiner auf die Idee gekommen ist, Wissen zu nutzen. Wissen ist Macht, Kanzler weiß nix, macht nix. Jemand glaubt, ich würde zu despektierlich mit dem Hirn unserer Politiker umgehen? Dann schaut dieses Video von Seehofer, wie er als ehemaliger Finanzminister eine Zahl vorlesen soll: http://youtu.be/x18vfsuGnm8

 

Niemand ist um die Volksgesundheit besorgt, denn dann dürften in Süßigkeiten für Kinder kein Alkohol sein, in Fertiggerichten kein Glutamat. Genau genommen ist das schon gesetzeskonform, es bewirbt ja niemand die Kinderschnitte damit, dass sie garantiert blöd im Kopf macht und Glutamat mit dem lustigsten epileptischen Anfall.

Schlagwörter Teebaumöl Heilpflanzen Thymian Pfefferminz Salbei Sonnenhut Mavera Maveracream Mangostane Kokosnuss

 

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Do

28

Jul

2011

Warum ist Mavera in Thailand?

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Fr

01

Jul

2011

Mavera® zu Sonne, Cremes und Hautkrebs

Mavera® zu Sonne, Cremes und Hautkrebs

 

Beim Aufenthalt in der Sonne wird verstärkt zur Benutzung von Sonnenschutzmitteln aufgerufen. Das mag immerhin teilweise richtig sein, aber die Erfahrung lehrt etwas anderes. Tatsache ist, dass seit der Anwendung von immer stärkeren Sonnencremes die Hautkrebsquote steigt. So eine statistische Aussage wurde einmal genutzt, die Schädlichkeit des Rauchens zu belegen. Je mehr Frauen geraucht haben bekamen sie um so mehr Krebs. Genau genommen ist dies nicht logisch stringent, es hätte auch an anderen Gründen liegen können. Vielleicht dass Raucherinnen eher mehr in anstrengenden, aufzehrenden Berufen arbeiten.

 

Zurück zur Sonne. Und dem Krebs. Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs, es gibt unterschiedliche. Einige scheinen statistisch von den Sonnencremes verdrängt zu werden wie das Maligne Malinom, einige treten verstärkt auf wie das Spinaliom, Basaliom.

 

In den 80er-Jahren gab es Statistiken, die erwiesen, dass mit ansteigendem Schutzfaktor der Hautkrebs häufiger wird. Inzwischen ist es bereinigt, diese Statistiken sind nicht mehr leicht zu finden, inzwischen werden Statistiken veröffentlicht, die die Schutzwirkung der Sonnenschutzmittel belegen, insbesondere im Tierversuch.

 

Das fällt schwer nachzuvollziehen, da es unstrittig ist, dass der Hautkrebs zunimmt. Also so toll können die Mittel nun nicht sein.

Kann man überhaupt vor der Sonne schützen? Ja, indem man sie meidet oder bewusst und sinnvoll anwendet. Es ist auch ein großer Unterschied, ob der Mensch schwarz und damit von Natur aus gut geschützt ist oder ein roter Engländer ist. Die Engländer haben in Europa den geringsten natürlichen Sonnenschutz. Insofern war deren Idee, nach Australien auszuwandern gar nicht weise.

 

Zurück zu den Cremes. Man kann das Ausmaß des Schutzes messen. Ein Hautareal wird damit eingerieben? Nein, 3 cm dick aufgetragen und dann wird die so geschützte Haut und nicht geschützte Haut einer künstlichen Bestrahlung unterzogen. Wenn die unbehandelte Haut rot wird, dann ist es ein Sonnenbrand, wenn die behandelte Haut viel später rot wird, dann wird es als Erfolg gewertet. Angenommen das erste Stück wird nach 30 Minuten und das behandelte nach 120 Minuten rot, dann ergibt es rechnerisch den Schutzfaktor 4. Wohlgemerkt, bei einer 3 cm dicken Schicht Creme!

Aber ist so eine Messung überhaupt sinnvoll? Nein.

 

Denn die Sonnenstrahlen strahlen UVA, UVB und UVC ab. A hat weniger Energie als B, B weniger als C. C ist zerstörerisch und kommt an sich gar nicht bis zur Erde. UVB regt die Haut zur Bildung des braunen Farbstoffes an und kann Krebs erzeugen und macht die Haut rot. Das messen wir. UVA lässt den bereits gebildeten Farbstoff in den Zellen ausschütten, wir werden schick braun und es macht nicht rot. Weil es eben nicht rötet, dachten die Wissenschaftler, dass es auch keinen Hautkrebs erzeugt. Dachten sie, war aber falsch! Nur wir können den Hautschutz gegen UVA nicht messen. Ob eine Creme nun gegen UVA schützt oder nicht, wissen wir nicht genau, da die Rötung nicht auftritt. Wir geben nur den Schutzfaktor gegen UVB an.

In den Sonnencremes sind allerdings Chemikalien drin, die gegen UVA schützen sollen, so ganz theoretisch gedacht.

 

Da kommen wir schon zum nächsten Punkt, Schutz! Wenn man eine schöne Jeans anzieht, dann ist man vor Sonne geschützt, ein T Shirt lässt Sonne durch, hat aber einen Schutzfaktor von etwa 30. Nur!

 

Wenn dann die Creme ausnahmsweise nicht 3 cm dick aufgetragen ist, kann sie denn überhaupt schützen? Vielleicht. Die Sonnenstrahlen treffen auf die Haut und damit die Creme, der Sonnenstrahl reagiert mit der Chemie in der Creme und schwupps soll die Sonnenenergie weg sein. Ist sie auch, aber in der Chemie. Die spaltet sich unter diesem Energiebeschuss auf und wir erzeugen viele schöne neue Moleküle, deren Namen wir weder aussprechen können noch überhaupt kennen. Diese neuen Moleküle sind da jetzt auf der Haut und könnten wiederum Schaden anrichten. Dazu kommt, dass die Haut von uns voller Schweiß ist, Salze, Ausscheidungen, Medikamente und so weiter. Und damit reagieren diese neuen unbekannten Moleküle, es kann auch sein, dass die neuen Chemikalien allergieerzeugend sind oder Krebs verursachen. Wir wissen es nicht. Die oben zitierte Statistik ist eigentlich unmissverständlich.

 

Kommen wir zu den natürlichen Schutzmitteln. Kokosnussöl. Kokosnussöl gibt es wie Olivenöl in verschiedenen Qualitäten und ist damit zu unterscheiden. In Thailand wird traditionell Kokosnussöl gewonnen durch tagelanges Verkochen der Kokosnuss. Es gibt auch wie beim Olivenöl das Verfahren der Kaltpressung. Den Qualitätsunterschied kann man riechen und schmecken. Kokosnussöl ist ein tolles Hautpflegemittel und es schützt gegen Sonnenbrand. So lehrt uns die Erfahrung. Wissenschaftlich gesehen wissen wir immer noch nicht genau den Grund. Was genau schützt wie?

 

Aber da das Kokosnussöl natürlich hergestellt wurde, sind dort viele verschiedene Dinge drin, die wir langsam aufschlüsseln können. Aber noch lange nicht vollständig. Gut sind auch die Antioxidantien, die sind in chemischen Cremes eigentlich nicht enthalten.

 

Also was tun? Wenn es gar nicht anders geht und man in die Sonne muss, dann Sonnenschutz! Am besten als Kleidung. Oder Schatten. Müssen wir unbedingt nackig in die Sonne, ist Sonnencreme besser als nichts. Denn sie schützt offiziell gegen UVB, aber nicht unbedingt gegen UVA.

 

Aus medizinischer Sicht müssen wir Menschen in die Sonne, allein um Vitamin D zu produzieren. Dafür reichen 15 Minuten täglich aus. Ohne Sonnencreme. Denn die Sonnencreme verhindert die Bildung des Vitamins. Da kann man lange am Strand in der Sonne liegen, runzlige Haut bekommen, aber es ist kein Vitamin produziert.

Zum Schluss möchten wir einen Link zu einem Video auf Youtube anbringen von Werner, wie er von einer hübschen Frau am Strand träumt, ohne Schutz.

Aber wir schützen uns nun.

 

Und gegen Sonnenbrand oder Sonnenallergie hilft unsere Maveracream Original innerhalb von Minuten. Rötung, Schmerzen und Juckreiz weg. Aber sie schützt nicht gegen die UV-Strahlung. Oder sie tragen 3 cm dicke Schichten auf.

Schlagwörter Sonnencreme Sonnenschutz Mavera Marvea Kokosnussöl

 

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Do

23

Jun

2011

Mavera® zu: Sodbrennen, Gastritis, Refluxösophagitis

Mavera® zu: Sodbrennen, Gastritis, Refluxösophagitis

 

Das deutsche Wort Sodbrennen heißt im englischen Heartburn, was nicht jeder Engländer so direkt übersetzt versteht, da es doppeldeutig ist. Die zweite Bedeutung meint Liebeskummer, Herzschmerz eben. Im Film mit Meryl Streep und Jack Nicholson namens "Heartburn"  war der Liebeskummer gemeint.

 

Zu Liebeskummer können wir hier nichts sagen, zumindest kennen wir keine erfolgreichen Rezepte dagegen.

 

Dafür kennen wir uns mit Sodbrennen aus. Auch als Betroffene. Was ist das?

 

Nun, in der gängigen Literatur wird behauptet, dass Sodbrennen entsteht, wenn die Magensäure in die Speiseröhre kommt.

 

Das ist immerhin nicht ganz falsch. Sodbrennen ist ein Schmerz im Magenbereich und im Bereich der Speiseröhre, so wird es gesagt, aber natürlich können die umliegenden Organe ebenso schmerzen, nur wir können es nur als Magenschmerz deuten.

 

Also ist Sodbrennen keine Krankheit, sondern ein Symptom aller der Krankheiten, die solche Schmerzen verursachen. Dieses Symptom Schmerz kann durch den Magen verursacht werden aber auch durch die anderen Organe, die in der Nähe sind, wie Gedärm (12 Fingerdarm, Duodenum), Bauchspeicheldrüse, Leber, Galle, Herz, Lunge und mehr. Die Ursache für den Schmerz sollte der gute Facharzt untersuchen und diagnostizieren.

 

Oft können auch Leber- Gallen- und Bauchspeicheldrüsenstörungen das Symptom Sodbrennen auslösen. Dagegen helfen die Säureblocker symptomatisch, sie machen den Schmerz weg, aber nicht unbedingt gegen die Ursache. Und das wäre der richtige Schritt.

 

Die Magensäure besteht aus maximal konzentrierter Salzsäure, der Magen hat Schutzmechanismen dagegen, die Speiseröhre gar nicht, die verlässt sich darauf, dass der Mageneingang nichts auslässt. Kontakt der Schleimhäute der Speiseröhre mit Salzsäure tut weh.

 

Und wieso lässt der Mageneingang die Säure raus? Einige meinen, dass die Peristaltik der Speiseröhre nicht ausreicht, das ist Unfug. Der Verschlussdruck des Mageneinganges nach oben ist gering und wird durch Alkohol und Zigaretten noch geringer. Da drückt es schon einmal den Mageninhalt in die falsche Richtung heraus.

 

Solange die Magensäure im Magen ist, sorgen die Schutzmechanismen des Magens dafür, dass es nicht weh tut und der Magen keinen Schaden nimmt. Sind die Schutzmechanismen wie die Magenschleimhaut nicht voll funktionsfähig, dann greift die Säure den Magen an und das tut weh. Magenschleimhaut ist weniger schützend, wenn z.B. der Keim Helicobacter pylori sein Unwesen treibt, Alkohol geschadet hat, andere Drogen wie Kokain ihr Unwesen getrieben haben, Stress schadet auch usw.

 

Dann ist es sinnvoll, etwas dagegen zu tun. Als erstes die Magensäure zu mindern. Die Mittel, die die Magensäure binden heißen Antacida und sollen laut Werbung den Magen aufräumen. Da die Säure innerhalb kürzester Zeit gebunden wird, lässt der Schmerz sofort nach. Vom Patienten wird dies als wohltuend empfunden. Ist es leider nicht! Der Magen will schließlich Säure haben, bemerkt das Fehlen und produziert gleich nach, dazu noch im Überschuss. Nach diesen Antacida sind Säure und Schmerz weg, schnell kommt noch mehr Säure hinzu und das ist einer der Gründe für Magenkrebs. Außerdem sind in den Antacida nicht nur gute Dinge drin, es wäre Aluminium als Hydroxid zu erwähnen.

 

Blockiert man hingegen die Zellen, die Säure produzieren mit den „PPI“ (Protonenpumpeninhibitoren), dann kann der Magen nicht mehr produzieren und man hat lange keine Schmerzen.Eine seltene Begleitwirkung sind die Entwicklung von Frauenbrüsten, auch beim Mann.

 

Natürlich ist eine Diagnostik beim Fachmann empfehlenswert, es kann auch eine Verstrickung des Magens mit dem Zwerchfell vorliegen, Bakterien und und und. Dann muss entsprechend fachmännisch gehandelt werden.

 

Langzeitfolgen des Sodbrennens sind manchmal gravierend, Krebs, Magendurchbruch und Lungenkrankheiten wie Asthma bronchiale.

 

Ist nur der Verschlussdruck des Mageneinganges zu gering, muss der normalisiert werden. Gifte wie Alkohol, Zigaretten, gefährliche Drogen wie Kokain, Heroin, Morphium sollten gemieden werden.

 

Natürlich ist eine Aufzählung der möglichen Gifte nie vollständig.

 

Bei einer Magenschleimhautentzündung muss man die die Schleimhaut wieder aufbauen.

 

Generell ist an die richtige Ernährung zu denken: kleine Mahlzeiten, nachts nichts, blähende Dinge meiden, keine Süßigkeiten.

Ruhe und Entspannung.

 

Chili hilft dem Magen, ist bereits eine Magenschleimhautentzündung vorhanden, tut Chili weh, ansonsten hilft Chili die schützenden Mechanismen aufzubauen.

 

Die Mangostane gilt in der thailändischen Naturheilkunde analog zur chinesischen traditionellen Medizin als kühlend. Beim Sodbrennen lässt es schon der Name vermuten, das ist heiß. Also ist Mangostane gut gegen Sodbrennen. Mango ist auch kühlend.

 

Oft hört man Ratschläge wie Verzicht auf Gewürze, Cola, Fett, Fleisch, Kaffee etc.

Alles Unfug. Gewürze können durchaus Heilmittel sein, beim Chili erwiesen, bei Lavendel oder Kümmel als Gewürz gut vorstellbar. Cola hat dem Autoren bereits gegen Sodbrennen geholfen, Milch auch. Wieso soll Fett schädlich sein, dem Olivenöl werden heilende Effekte zugestanden. Hier muss wohl unterschieden werden in den verschiedenen Fetten, die gehärteten Fette sind immer schlecht.

 

Beste Erfahrungen habe ich mit Ingwer und Kurkuma gemacht. Kurkuma macht seinem namen Gelbwurz alle Ehre, Küche und Hände sind dauerhaft gelb. Aber stark gegen Sodbrennen. Die positive Wirkung könnte auch mit einer Vermehrung der exkretorischen (Ausschüttung von Säften) Leistung des Pankreas und der Galle zusammen hängen.

 

Medikamentös sind Metoclopramid und PPI zu empfehlen. Metoclopramid erhöht den Verschlußdruck und verbessert die Peristaltik, PPI verhindern die Bildung der Säure.

Die alten Histaminblocker waren damals gut, da es keine PPI gab, inzwischen neben den PPI bedeutungslos.

Bei einem PPI namens Omeprazol ist Vorsicht geboten! Es kann beim Asthmatiker Asthmaanfälle auslösen. Auch ohne Allergie. Pantoprazol ist in dieser Hinsicht besser geeignet, natürlich viel teurer.

 

Lungenkrankheiten mit erhöhtem Widerstand der Luftgefäße führen oft zum Reflux (Magensäure geht in die falsche Richtung) da das Zwerchfell viel mehr Unterdruckerzeugen muss für die Atmung. Ebenso Übergewicht oder Schwangerschaft.

 

Nächtliches Hochlegen des Oberkörpers ist auch wichtig, denn gerade nachts kann sich der Magen selbst kaum helfen.

Schlagwörter Chili Magenschleimhaut Sodbrennen Mavera Reflux Sodbrennen Gastritis Refluxösophagitis PPI Histaminblocker Mangostane Marvea

 

 

 

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Fr

17

Jun

2011

Drogen: von Mavera® erklärt

Juckreiz
Juckreiz

Drogen: von Mavera® erklärt

 

Drogen sind heutzutage weltweit in aller Munde, verbal und körperlich, aber kaum jemand versteht etwas davon. Schlimm wird es dann, wenn Drogen ohne Sachverstand konsumiert werden, besser gesagt: missbraucht.

 

Nun, was ist eine Droge überhaupt? Auf diese Frage angesprochen, fangen fast alle an, verschiedene Drogen aufzuzählen. Das kann lange dauern und ist wissenschaftlich gesehen Unfug, aber selbst beim Gesetzgeber das normale und gar schriftlich fixierte Verhalten (Siehe Liste der illegalen Betäubungsmittel).

 

Der Begriff Droge kommt aus alten Zeiten aus dem Althochdeutschen und heißt: getrocknet. Da waren noch Kamille und Salbei im Vordergrund, die getrocknet am besten zu verwenden waren. Von diesem Verständnis einer Droge leitet sich noch das Wort Drogerie ab. Nun kann man weiterhin Kamille in einer Drogerie erwerben, Kokain ist auch eine Droge, gibt es aber nicht in der Drogerie. Offensichtlich hat sich das Sprachverständnis gewandelt, heutzutage denken die meisten bei einer Droge an etwas Gefährliches.

 

Per definitionem ist eine Droge eine Substanz, die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch das Bewusstsein verändert. Trinkt man einen Whisky und wird danach lustig, dann war es eine Droge. Isst man 5 Kilogramm Zucker, dann ist man tot, das Bewusstsein hat sich geändert, aber der Konsum von 5 Kilo Zucker war nicht bestimmungsgemäß.

Aber vor dem Konsum von 5 Kilo Zucker wollen wir nicht warnen, das wäre ein Thema für die Diätseite.

 

Drogen werden in unserer Gesellschaft unterschiedlich eingeteilt, der wissenschaftlich denkende Arzt unterteilt sinnvollerweise in schädliche und weniger schädliche Drogen. Weniger schädlich oder sogar gesundheitsfördernd wäre Kaffee. Extrem schädlich wäre Crack oder Methamphetamin.

 

Der Gesetzgeber unterscheidet in legale und illegale Substanzen. Der Gesetzgeber wird von vielen Politikern gebildet und hier suchen wir nicht nach Sachverstand. Alkohol und Zigaretten sind legal und richten große Schäden an, Cannabis ist illegal und war noch bis zum zweiten Weltkrieg eine Heilpflanze in jedem Garten.

 

Der mangelnde Sachverstand wird auch dafür verantwortlich gemacht, dass der Drogenkonsument gar nicht mehr auf Beratungen und Warnungen hört. Interessanterweise wird gegen viele Drogen gewettert, aber die wirklich extrem gefährlichen werden vergessen. Wir von Mavera® können eine böse Absicht nicht ausschließen.

 

So kann man in jeder deutschen Discothek bequem Ecstasy kaufen, manchmal mit Beipackzettel über empfohlene Verhaltensweisen, wie z.B. viel trinken. Da denkt der Jugendliche, wenn es das mit Beipackzettel gibt, dann ist es staatlich geprüft und nicht gefährlich. Falsch, außerdem ist auch das staatlich geprüfte manchmal gefährlich, siehe Gesetzgeber und Sachverstand.

 

In den ärztlichen Fachblättern wurde beim Ecstasy davor gewarnt, dass es zu plötzlichen Todesfällen kommen kann, Muskel- Leberauflösung sind schmerzhafte Leiden. Auch zerstört Ecstasy immer und ohne Ausnahme das Hirn. Für den Rest des Lebens! Dann kann man vielleicht mal Kanzler werden, aber gut ist das nicht.

 

Noch giftiger, und das ist das eigentliche Anliegen dieses Artikels, ist Methamphetamin, Crystal, Ja Ba usw.

Methamphetamin ist stark zellgiftig, es zerstört nicht nur schnell das Hirn sondern alle andere Zellen auch. Sichtbar wird dieser Effekt auf der Haut und im Gesicht. Der Zahnausfall wirkt störend, der Juckreiz belästigt die Konsumenten. Diese Droge wird auch gerne genommen, da man so schön schlank wird. Und dass man vorschnell verblödet, bemerken die Konsumenten in ihrem Drogenwahn nicht. Methampetamin ist weltweit erstaunlich stark verbreitet, wieso die Staaten so wenig effizient dagegen angehen, verstehen wir nicht. Bei Gesprächen mit den Konsumenten warnen wir eindringlich vor diesem Konsum. Die Hirnzerstörung glaubt uns keiner und es wird widersprochen oder es ist schon so spät, dass die es nicht mehr verstehen. Denn wenn man erst ausreichend blöd ist, weiß man alles besser und das auch noch lautstark. Ein Hinweis auf die Ungefährlichkeit ist oft, dass es in der Psychotherapie eingesetzt wurde. Stimmt! Es ist auch sicher antidepressiv und stimulierend. Bei einigen Depressiven reichte die Stimulation aus, um dann doch Selbstmord zu begehen, die anderen sind wieder depressiv und blöd. Wem das Wort blöd als unpassend erscheint, der schaue sich oben die Gesichter der Methabhängigen an, deren Hirn sieht noch schlimmer aus.

Auch vor Crack muss dringend gewarnt werden, die Sucht entwickelt sich schnellstens und Crack wird oft zum Lebensinhalt. Ein ehemaliger Crackabhängiger beschrieb die Zeit einmal so: es war schon toll und ich möchte die Zeit nicht missen. Aber wenn ich mir nüchtern anschaue mit wem ich was getrieben habe, dann wird mir schlecht.

Diese gefährlichen Drogen und deren Zerstörungskraft waren unser Anliegen, davor zu warnen. Wir wollen ausdrücklich nicht vor allem warnen, die Menge macht manchmal das Gift. 1 Glas Rotwein ist gesundheitsfördernd, aber leider hilft nicht immer viel. Kokablätter sind in den Hochlagen der Anden überlebenswichtig, Kokain in großen Mengen als Partydroge ist fast so schlimm wie Crack und macht auch ziemlich dumm. Später mal.

 

Halluzinogene wurden von Menschen in Ritualen genommen, heute in Discotheken. Wer es nicht verkraftet, der hat ein Problem. In der Psychiatrie.

 

Cannabis sehen wir als Heilpflanze an, die nicht dämonisiert werden sollte. Aber auch nicht unkritisch eingenommen. Cannabis wirkt gut gegen entzündliche Krankheiten wie MS, Schmerzen, Stresstraumata usw.

 

Tabak wurde von den alten Ureinwohnern Amerikas und den Azteken zu Ritualen und Anregung des Gehirns verwendet. Eben auch vor schweren Entscheidungen. Aber deren Tabak ist weit von den heutigen Filterzigaretten entfernt. Die sind leider giftig, je leichter, desto schlimmer.

 

Wir wollten vor den gefährlichen Drogen warnen, damit der Leser nicht Selbstgespräche führt auf offener Straße. Und weiterhin gut aussieht. Winston Churchill hat gesagt, dass die Drogenkonsumenten nach intensivem Literaturstudium damit aufhören. Mit dem Lesen.

An dieser Stelle wollen wir unseren Artikel beenden zu Gunsten einer Rauchpause (war ein Späßchen).

Schlagwörter Meth Methamphetamin Crystal Mavera Marvea Tabak Kokain

 

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Sa

11

Jun

2011

Mavera® zur Unterleibshygiene. Gerade bei EHEC wichtig.

Mavera® zur Unterleibshygiene. Gerade bei EHEC wichtig.

 

EHEC ermutigt uns, über ein Thema zu schreiben, welches in Deutschland gar nicht gern gesehen ist. Die Hygiene des Unterleibs. Eigentlich verwunderlich, denn den Körper muss man nicht so oft reinigen wie den Unterleib. Und gerade hier kann es mal richtig schmuddelig werden. Hygiene sollte erlernt werden, aber wie, wenn es ein unschickliches Thema ist. Auf Reisen durch die Welt haben wir oft festgestellt, dass es bei der Hygiene starke kulturelle Unterschiede gibt. Die Deutschen waren die dreckigsten, hört sich für das deutsche Ohr unglaublich an, ist aber sogar wissenschaftlich bewiesen.

 

Eines Morgens fuhr ich zur Arbeit zur Frühbesprechung im Krankenhaus und hörte im Autoradio, dass die deutschen Männer die dreckigsten der Welt seien, noch seltener wechselt sonst niemand die Unterhose. In Deutschland wechseln die Hälfte der Männer seltener als täglich die Unterhose. Bei der Frühbesprechung gab es Kaffee, die Schreibkräfte, Schwestern, Ärzte, Chefärzte und Direktoren waren da. Und ich platzte herein und erzählte gleich unaufgefordert, dass die Männer die Unterhosen nicht täglich wechseln. Die Schwestern haben erwartungsgemäß reagiert, ieh, ist das ekelig. Und der Chef? „Wieso? Wieso muss man denn die Unterhose wechseln, ist doch ein paar Tage sauber!“

 

Merkwürdige Geschichten habe ich auch mit weiblichen Gästen in meiner Wohnung erlebt, als ich die Funktionsweise eines Bidet erklären sollte, wie, damit macht man nicht nur Wäsche sauber?

 

Mein erster medizinischer Kontakt zu ärztlichen Empfehlungen zur Unterleibshygiene stammten noch aus Studentenzeiten aus einem Lehrbuch von 1920. Dort stand, dass man Frauen belehren muss, zu analen Reinigungszwecken eben nicht von hinten nach vorne zu wischen, sondern von vorne nach hinten. Da dachte ich Hoppla und noch etwas mehr. Aus Gründen der inzwischen wichtigen politischen Korrektheit und Emanzipation sei den Frauen zu liebe erwähnt, dass Männer aus anatomischen Gründen eben gar nicht auf die Idee kommen, von hinten nach vorne zu wischen.

Und wir wischen gar nicht mehr, selbst nicht von rechts nach links, siehe Toilettendusche.

 

Als Arzt hat man Einblicke in die Hygiene der Menschen, die nicht nur das Auge beschäftigen, am schlimmsten waren Kirchenpersonal wie Priester und Nonnen, Germanistikprofessoren, generell stark religiös orientierte Menschen. Dabei ist doch der Körper der Tempel Gottes, eher oft das Plumpsklo. Bei Kirchenleuten habe ich aus gutem Grund die Papierunterlage auf der Untersuchungsliege doppelt gelegt. Und aufgepasst, dass der Patient nicht rutscht. Bei den schlimmsten musste ich das Zimmer 10 Minuten lüften.

 

Nun, in Deutschland ist die Unterleibshygiene mir überhaupt unverständlich. Nachdem man unter sich gelassen hat, verbleiben Reste an der Haut. Diese jetzt mit bloßer Hand und einem hauchdünnen Papier zu verreiben, macht wenig Sinn. Und die Reste sind automatisch auf der Hand. Auch die Darmkeime, Viren, Bakterien, Pilze, ein Viertel der Masse des Stuhls ist Bakterienmasse. Also reichlich. Natürlich kann man die Hände waschen, aber die Bakterien sind dann nicht weg. Selbst eine Händedesinfektion verringert die Anzahl, aber es sind noch genug übrig um sich durch das Händeschütteln zu verbreiten. Am besten wäre es, die Hände gar nicht erst mit Exkrementen zu besudeln. In Thailand z.B. benutzt man nach der Toilette eine Klodusche (siehe 1. Bild). So etwas ist in Deutschland natürlich gesetzlich verboten, das wäre ja viel zu einfach. Es müsste noch ein Ventil angeschlossen werden, das kostet viel. Die Thailänder sind generell sauberer, erstens kann man frei über Hygieneprobleme sprechen ohne rot zu werden. Gehen die Mädels im Urwald in das Gebüsch, nehmen sie immer ein Fläschchen Wasser zum Spülen mit. Dreckige Unterhosen mit Tigerentenfärbung gelb und braun habe ich hier noch nie gesehen, in Deutschland viel zu oft. Zweitens ist Thailand buddhistisch und ein Grundsatz ist es, man soll den Liebsten so oft es geht Freude schenken. Und dazu ist Sauberkeit nicht nur wichtig sondern eine Bedingung ohne die es nicht geht (Conditio sine qua non!!!!).

Also muss man zur Vermeidung von Darmkeimen auf der Hand das Regime der Unterleibshygiene internationalen Gepflogenheiten anpassen. So eine thailändische Toilettendusche habe ich als am besten empfunden, weitere Vorteile möchte ich aus gegebenem Anlass nur allerhöchstens vorsichtig andeuten. Der Wasserstrahl wird zur Reinigung auf einen der eigenen Ausgangskanäle gerichtet. Speziell ältere Menschen leiden an einer andauernden Darmträgheit, Verstopfung. Das Wasser verringert den Reibungskoeffizienten, es flutscht besser und der mechanische Reiz aktiviert den Enddarm zu mehr Tätigkeit. Die bislang verbliebenen Reste der berühmten letzten 10 cm wandern ab. Das ermöglicht ein befreiteres Wind ablassen, ohne das es wie nach einem Tornado aussieht. Es gibt auch Menschen, so haben wir gehört, die haben den Anus als erotische Freudenquelle entdeckt. Was ja dem Buddhismus sehr entgegen kommt. Aber dann sollte es schön sauber und wohlriechend sein.

 

Die Deutschen in Thailand berichten auch darüber, dass die deutsche Methodik nicht nur unangenehm ist, sondern auch so aufwendig, dass man den Gang zur Toilette hinaus zögert und es führt zu Hämorrhoiden. Das ist für unsere Maveracream® natürlich gut, um so mehr können wir sie verkaufen, da sie eben auch die Hämorrhoiden heilt und sofort gegen den Juckreiz wirkt, aber wenn wir Ihnen die Hand reichen sollen, ist es uns lieber, sie reinigen thailändisch.

 

Übrigens hat ein Arzt oder Pfleger immer mal Kontakt zu Exkrementen. An dem verbleibenden Geruch an der betroffenen Hand kann man erkennen, dass Waschen mit medizinischen Detergentien und eine anschließende Händedesinfektion nicht ausreicht! Es bleibt der Fäkalgeruch an der Hand!!!

Was hilft sofort? Eincremen mit unserer Maveracream Original, es ist wahr, der Geruch verschwindet sofort! Auch vom Denkansatz logisch, denn die Mangostane, die wir reichlich essen und in die Creme füllen, hat geruchbindende Eigenschaften und ist keimhemmend. Es ist selten bis gar nicht eine verschimmelte Mangostane zu sehen.

Schlagwörter Mavera Marvea EHEC Hygiene Unterleib Toilette Dusche Anus Reinigung

 

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Di

07

Jun

2011

EHEC: die Antwort von Mavera®

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Di

24

Mai

2011

Mavera® zum alltäglichen Wahnsinn in der Wissenschaft

Mavera® zum alltäglichen Wahnsinn in der Wissenschaft

 

Im speziellen zu einer neuen endocannabinoidassoziierten Therapiemöglichkeit.

 

Je mehr wir uns von Mavera® mit der Wissenschaft beschäftigt haben, in der Medizin gibt es naturgemäß viele Quacksalber, schon aus historischen Gründen, aber wieso auch in den eher „trockenen“ Wissenschaften wie Physik, Kosmologie, Astronomie, Astrologie, oh pardon, falsches Spielfeld, um so mehr fallen uns unseriöse Meinungen auf. Und die scheinen den Fortschritt zu behindern.

 

Bleiben wir besser bei der Medizin, damit haben wir uns am längsten beschäftigt. Die Medizin wurde einmal als Naturwissenschaft betrachtet, deshalb heißt die erste Zwischenprüfung: Physikum!

 

Inzwischen redet selbst der Vorsitzende der Bundesärztekammer Dr. Hoppe davon, dass die Medizin keine Naturwissenschaft sei (Zitat Spiegel): „Doch all das wischt Hoppe beiseite.“Medizin ist keine Naturwissenschaft", sagt der deutsche Ober-Arzt allen Ernstes, "sondern eine Erfahrungswissenschaft, die sich auch naturwissenschaftlicher Methoden bedient."

Für Hoppe gilt: Wer hilft, hat recht. Selbst Voodoo-Medizin lehnt er nicht völlig ab: "Ich würde sagen, manche Leute mögen davon profitieren", sagt Hoppe.

So hat Deutschland einen Ärztepräsidenten, der sich immer weiter von den internationalen Standards der Medizin entfernt.

Natürlich kann auch Hoppe nicht eine einzige seriöse Studie nennen, die die Wirksamkeit der Kügelchen belegen würde. Von der Homöopathie hätten ihn aber seine Enkelkinder überzeugt: "Die hatten im Gebirge bei Serpentinenfahrten Übelkeit", gestand er gegenüber dem SPIEGEL. "Wenn sie aber vorher diese Kügelchen bekamen, war das mit der Übelkeit vorbei." (aus „Spiegel“ 47/2010, „Rückfall ins Mittelalter“)

 

Übrigens ist es wissenschaftlich nicht statthaft, eine Anekdote zur Beweisführung anzubringen. Eine Erklärung der Wirkung seiner Kügelchen könnte auch der medizinisch belegte Effekt einer Placebowirkung sein.

 

Angeregt zu diesen Betrachtungen wurden wir durch einen Artikel in dem medizinischem Portal: „DocChec“. Dort hatte jemand darüber berichtet, dass eine Anreicherung der körpereigenen Endocannabinoide, also der vom menschlichen Körper selbst hergestellten Wirkstoffe, die denen des Cannabis ähneln, sich günstig auf den Schmerz, Übelkeit, Appetit und möglicherweise auch auf die Zuckerkrankheit auswirken. Und schon war das Geschrei groß, Cannabis macht krank! Wie gesagt, von Cannabis war noch nicht einmal die Rede, nur vom körpereigenen Stoff!

 

Hier die Texte aus dem Magazin DocCheck (der Nichtwissenschaftler kann weiter springen zum nächsten schwarz markierten Briefwechsel, auf dieses Niveau wollten wir uns nämlich begeben):

 

Cannabis imitiert die Wirkung körpereigener Botenstoffe (Endocannabinoide). Sie dämpfen das Schmerzempfinden, lindern Übelkeit und regen den Appetit an. Forscher reicherten durch das Ausschalten eines Enzyms Endocannabinoids 2-AG im Gewebe an.

 

Im Mittelpunkt der Studie unter der Leitung von Assoz. Univ.-Prof. Dr. Robert Zimmermann steht das Enzym Monoglyzerid-Lipase. „Dieses Enzym spaltet Fettbestandteile, die Monoglyzeride, die beim Fettabbau entstehen“, erklärt Mag. Ulrike Taschler, Hauptautorin der Publikation. Zusätzlich spielt Monoglyzerid-Lipase eine wichtige Rolle im Endocannabinoid-Stoffwechsel. „Mäuse, bei denen dieses Enzym ausgeschaltet ist, können das am häufigsten im Körper vorkommende Endocannabinoid 2-AG (2-Arachidonoyl-glyzerol) nicht abbauen. Deshalb reichert sich die Substanz in sämtlichen Geweben an und verursacht eine ständige Aktivierung von Rezeptoren, die unter anderem für Schmerzempfinden, Übelkeit und Appetitgefühl verantwortlich sind“, berichtet Taschler. Das bedeutet: Die Rezeptoren geben kontinuierlich Signale weiter, die das Schmerzempfinden dämpfen, Übelkeit lindern und den Appetit anregen können.

Monoglyzerid-Lipase könnte somit ein interessanter Angriffspunkt für zukünftige Anwendungen im Bereich der Schmerztherapie und bei Essstörungen sein.

 

Da das Endocannabinoid 2-AG auch bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Alzheimer schützend zu wirken scheint, lassen die Forschungsergebnisse hier ebenfalls auf neue Möglichkeiten hoffen.

 

Und noch eine überaus interessante Entdeckung haben die Grazer WissenschafterInnen gemacht: „Mäuse, denen Monoglyzerid-Lipase fehlt, erkranken seltener an Diabetes“, so Taschler, die im FWF-Doktoratskolleg „Molekulare Enzymologie“ am ZMB der Uni Graz an ihrer Dissertation arbeitet.

Originalpublikation:

Monoglyceride Lipase Deficiency in Mice Impairs Lipolysis and Attenuates Diet-induced Insulin Resistance

Ulrike Taschler et al.; The Journal of Biological Chemistry, 286(20): 17467-17477; 2011

Die erste Zuschrift, an den Autoren gewandt:

Dr. med. ERNST H. T.

Arzt/Ärztin

Sehr gehrter Herr Magister Sandler;

 

die methodisch gesicherten Arbeiten zur Gen-Schädigung durch

Cannabis sind Ihnen unbekannt.-

 

Fakultät Ihres Magistertitels bitte ?

 

Kommentar von Mavera: Wow, die volle Keule, von Dr. Ernst, Fakultät Ihres Magistertitels soll schon Zweifel wecken an der Kompetenz des Autoren. Übrigens gibt es Arbeiten zur Genschädigung des Cannabis, von der Methodik her sind sie allerdings zu kritisieren, man hatte Mäusen innerhalb einer Woche die volle Cannabisdosis verabreicht, die diese Maus ansonsten in ihrem Leben genommen hätte und das bezogen auf das Körpergewicht eines Menschen. Wenn jetzt jemand die Brötchendosis seines gesamten Lebens innerhalb einer Woche bekommt, dann sehen wir mehr als Genschäden!

Die Antwort des Autoren: Mag. Helmuth Santler

Medizinjournalist/in

Es geht in diesem Artikel nicht einmal um Cannabis, sondern um ein Endocannabinoid. Was man sich dabei gedacht hat, den Text mit Cannabis zu beginnen und zu illustrieren, ist mir allerdings auch schleierhaft.

Der "verdammte Stoff" ist übrigens einer der größten medizinischen Hoffnungsträger der Gegenwart.

Und hier der weitere Verlauf des Schriftwechsels: Dr. med. ERNST H. T.

Arzt/Ärztin

Sehr geehrte Frau Neufeld;

 

Sie haben mein tiefstes Mitempfinden.

 

Es gelang mir nicht einen 14jährigen Diplomatensohn wegen

Cannabis- und Kokainhandel !!! aus einem Gymnasium zu

entfernen. Geld, politische Macht (Immunität !)ließen nicht einmal eine Verweisung von der Schule oder Ausweisung

der Erziehungsberechtigten als "unerwünschte Personen" zu.Der Auto-Unfalltod eines guten Mannes vom Rauschgiftdezernat blieb unvollkommen geklärt.

Die Sache ist lange her und ich habe sie bewußt ohne

erkennbare Einzelheiten hier berichtet. Wahrscheinloch ist die Angelegenheit längst verjährt.Aber Schizophrene sind weiterhin "arme Irre".- In der griechisch orthodoxen Kirche (siehe TOLSTOI in seinen "Lebensstufen") werden

psychiatrisch Kranke von Gott besonders geliebt.

Alles Gute für Sie !

Tremblau

• 2

 

23.05.11 - 21:11

Dr. med. ERNST H. T.

Arzt/Ärztin

Auch nach Lektüre der Originalarbeiten schwer zu beurteilen.

Zu hoffen wäre, daß nicht wieder eine unkritische und intolerante Cannabisbegeisterung ausbricht.

Die Aussage es könne etwas scheinen als obs beim Diabetes

helfe klingt wie eine unerfüllbare politische Verheißung.-

Ebenso sollten wir Europäer die aus Amerika, genaer U.S.A.

eingewanderte eistige Verwirrung bekämpfen, es gebe eine

"Schmerzkrankheit".- Bisher waren Symptome der besten-schlimmstenfalls Syndrome (WIECK u.a.)deren Ursachen zu

klären waren hinter denen sich viele Erkrankungen verstecken konnten.- Wie leicht ließen sich da politische

Vorwürfe zur weiteren Abwertung aller wissenschaftlichen

Tätigkeit konstruieren, die dann "objektivieren" ließen,daß es speziell in Deutschland mit der Schmerz-

therapie im argen liege ! Inzwischen lassen sich viele

Kranke nicht mehr psychologisieren und psychiatrieren

und empfinden das als kränkend vor allem wenn dann noch

"echte" Doktoren entscheidend mitschwätzen aber von

keinerleit methodisch sauberer Arbeit etwas halten, sondern die u.a. als "Schulmedizin" mit populistischem Erfolg abwerten.- Nach den Opfern dieser autokratisch

machtgeilen Täter fragt niemand.- Ob sich noch ein

Doktorand findet, der/die ein dazu passendes Thema

bearbeitet ! Auf völlig nutzlose mystische Mittel

vertrauende verstorbene Diabetiker könnte ich casuistisch zurpckgreifen.-

Der derzeit sich entwickelnde Trend geht fatal in Richtung

Mystik, Romantik, Aberglauben und spirituelle Verwirrung-

Alles schon mal in der Menschheitsgeschichte dagewesen !

Statt Hexen- und Ketzerverbrennung ist Medienmobbing

wirksamer.Ich halte meine Mitmenschen auch die hier

bei DocCheck Beteiligten zuversichtlich immer noch für

vernünftiger als die Mitläufer jeder neuen Schnapsidee !

Danke! eht

• 1

Kommentar von Mavera: 

 

Die verstehen es nicht! Es geht überhaupt nicht um eine Therapie mit einem direkten Wirkstoff aus Pflanzen wie Hanf, sondern um einen Blocker eines Enzyms im Körper, welches die körpereigene Produktion der entsprechenden Hormone ansteigen läßt. 

 

23.05.11 - 20:50

Marianne N.

Krankenpflegehelfer/in

Mein Sohn ist wegen dieses verdammten Stoffs Schizophren geworden!

Wie kann man dann für dieses Zeug auch noch für eine Medizinische Behandlung plädieren?

Schrecklich!

 

Kommentar von Mavera:

 

Schrecklich stimmt, allerdings bezogen auf das Niveau derjenigen, die auf diesen Artikel antworten. Sie haben den Artikel noch nicht einmal verstanden! Denn er handelte nicht vom bösen bösen Cannabis, sondern vom eigenen Körper und seinen Produkten, Hormonen und was alles so damit zusammen hängt.

Hier zeigt sich wieder das Dilemma der Menschen, die, die sich aufgrund ihres Verstandes ruhig verhalten sollten, plappern am lautesten drauf los.

So leid mir das Schicksal der Marianne N. tut, aber richtig formuliert hätte sie sagen müssen, dass ihr Sohn erkrankt ist und in einem zeitlichen Zusammenhang das verdammte Zeugs genommen hat, was auch immer. Den Grund für die Erkrankung kann man durch zeitliche Zusammenhänge nicht herstellen. Möglicherweise hat der Sohn auch Schwarzbrot gegessen. Hört sich lästerlich an? Nein! Denn Pilzerkrankungen des Roggens, Mutterkorn, waren ein Grund für eine Massengeisteskrankheit der Mitteleuropäer im Mittelalter.

Zum Kollegen Dr. Ernst H. T., es wirkt schon etwas zusammenhanglos und es wirkt so nicht nur aufgrund der fehlenden Rechtschreibkenntnisse sondern weil es zusammenhanglos ist (die aus Amerika, genaer U.S.A.

eingewanderte eistige Verwirrung bekämpfen, es gebe eine

"Schmerzkrankheit".) Also ich selbst habe Schmerzen als Arzt behandelt, auch schon selbst empfunden, z.B. den Phantomschmerz nach Verlust eines Beines, und ein gutes Schmerzmittel, welches einen Urlaub von den Schmerzen bereitet, habe ich sehr gern angewandt. Bei starken Schmerzen ist Cannabis und Morphium segenspendend, die herkömmlichen Mittel wie Diclofenac oder Paracetamol beseitigen nicht den Schmerz, dafür Niere und Leber.

Fazit: die lautesten Schreihälse bleiben Pöbel.

 

Schlüsselwörter Cannabis Endocannabinoid Schmerz Therapie Mavera Maveracream Diabetes Appetit Entzündung

 

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Do

19

Mai

2011

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Wir von Mavera® geben eine Antwort auf die Frage nach dem Leben nach dem Tod.

 

Die Frage nach dem Leben nach dem Tod beschäftigt die Menschheit schon lange, Antworten gibt es in jeder der vielen Religionen, von denen immer nur die eine die wahre ist, aber jeweils keine ernst zu nehmende Antwort weiß. Jedenfalls scheinen die jeweils Gläubigen ihren Dogmen nicht zu trauen, auch im Christentum.

 

In der letzten Zeit ist in der Presse wie Welt online, Bild-Zeitung, diese Frage neu aufgeworfen worden. U.a. angeregt durch Stephen Hawking, der gesagt hat, dass es ganz sicher kein Leben nach dem Tod gibt, da der Mensch ja tod sei. Und dann macht er halt nichts mehr. Ich selber habe den Originaltext in zynischer Art in eine kindlich, naive Darstellung verzerrt. Aber leider stimmt die Quintessenz. Ich persönlich war erschrocken über die Naivität und intellektuelle Begrenzung eines Wissenschaftlers, der als Erbe Newtons gesehen wird. Eher der Enkel von Pippi Langstrumpf, die hatte auch keine Angst vor der Dunkelheit.

 

(Der Originaltext: Ich sehe das Gehirn als einen Computer, der aufhört zu arbeiten, wenn seine Bestandteile versagen", sagte Hawkings. Es gebe "keinen Himmel oder Leben nach dem Tod für kaputte Computer". "Das ist ein Märchen für Leute, die sich vorm Dunklen fürchten.")

 

Nun, wir reden hier über den Tod, das Leben nach dem Tod, aber bitte, wer weiß überhaupt was Leben ist? Letzte Frage kann schon mehrdeutig verstanden werden, wir wollen uns auf das wissenschaftliche beschränken. Ich selbst mußte auch bei Wikipedia nachlesen, was Leben ist, ich behaupte mal, keiner der Leser dieses Artikels, kann das jetzt aus dem Stand erklären. Hier der Text aus Wikipedia:

 

Die Biologie untersucht und beschreibt die Erscheinungsformen lebender Systeme, ihre Beziehungen zueinander und zu ihrer Umwelt sowie die Vorgänge, die sich in ihnen abspielen. Dazu zählen Energie- und Stoffaustausch, Wachstum, Fortpflanzung, Reaktion auf Veränderungen der Umwelt sowie Möglichkeiten, sich über Kommunikationsprozesse zu koordinieren. Einige dieser Merkmale findet man auch bei technischen, physikalischen und chemischen Systemen, andere Merkmale sind nur den biologischen Lebewesen zu eigen. Als minimale Eigenschaft aller lebenden Systeme gilt jedoch die Autopoiesis: Die Fähigkeit, sich selbst zu erhalten und zu reproduzieren.

 

Die Reproduktionsfähigkeit als minimale Voraussetzung für Leben zu definieren, dürfte für ein Schmunzeln sorgen. Haben Sie heute schon gelebt oder essen Sie noch?

 

Gut, Leben zu erklären ist schon schwer, der Tod ist noch schwerer. Selbst wenn jemand seine Fähigkeit zur Reproduktion nicht bewiesen hat, darf er als Lebender gelten. Aber wer kann vom Tod reden. Nun, alle die, die reden können und es eifrig tun. Aber wissen die etwas davon, wovon sie reden? Wie in der Politik: Kenntnisse, Wissen und andere störende Details sind Ausschlußkriterien.

 

Die meisten können nicht vom Tod reden, da sie ihn nicht kennen. Ich schon!

 

In meinem letzten Artikel T(h)ot, ich und die Quantenphysik habe ich über meine Todeserlebnisse referiert. Als Arzt habe ich manches Mal den Tod in der Nähe gespürt und ich wußte, heute stirbt jemand in der Nähe. Und es war so. Das einschneidenste Erlebnis war während eines Bereitschaftsdienstes in einem Krankenhaus, ein Kollege hat mich gebeten, vor Beginn der Dienstzeit nach einer Krebspatientin zu schauen, mich ihr vorzustellen und mich über die Dosierung der Schmerzmittel zu informieren, falls diese in der Nacht notwendig würden. Ich klopfte an die Tür und öffnete diese. Gerade aus stand der Ehemann, rechts lag die Patientin in ihrem Bett und in der Mitte dazwischen nahm ich Kälte war. Als ob ein Rieseneisblock direkt vom Nordpol in das Zimmer geschafft worden wäre. Ich wunderte mich, dass die beiden diese Kälte offenbar nicht wahrnahmen und trat ein in der Erwartung einer starken Kälteexposition. Diese blieb aus. Der Raum hatte normale Temperaturen. Der Ehemann berichtete, dass er seine Frau in 2 Tagen nach Hause bringen würde, er müsste noch kleine Umbauarbeiten vornehmen. Es lag mir auf der Zunge und beinahe hätte ich es ausgesprochen, ich hielt es mit letzter Anstrengung zurück, denn ich wollte sagen, nein, ihre Frau stirbt heute um 4 Uhr morgens. Ich bat ihn anstelle dessen, diese Nacht noch zu bleiben, der Verkehr sei heute besonders gefährlich. Die Nachtschwester bat ich, um 10 Min. nach 4 nach der Patientin zu schauen. Um 10 nach 4 klingelte mein Telefon, die Patientin sei soeben verstorben. Da wußte ich, in diesem Raum war der Tod schon. Und hat offensichtlich mit mir kommuniziert. Ein solches Erlebnis ist so selten nicht, es mag nur keiner zugeben.

 

Was ist nun eigentlich der Tod? Ganz schwer zu erklären. Klar, bei einem körperlichen Zustand, der mit Leben nicht vereinbar ist, ist man sicherlich tod. Das ist immer noch keine Erklärung, es gibt wohl Übergänge. Und es kann sein, dass auch der Leser im Zweifelsfall lieber zu den Lebenden gerechnet wird und ihm eben kein Organ weggenommen wird. Oder lebend verbrannt oder vergraben.

 

In meinem Studium wurde gelehrt, dass der Tod gleichbedeutend sei mit Hirntod. Also der Wegfall von Hirnströmen im EEG sei beweisend für den Tod. Ich hoffe, die Leute haben seitdem dazugelernt. In anderen Ländern gibt es unterschiedliche Definitionen für den Tod. Es gibt sichere Todeszeichen wie z.B. abgeschlossene Mumifizierung, nach denen wir Ärzte uns richten müssen bei der Feststellung des Todes. Das heißt aber nach dem Tod! Aber lange Rede und wenig Sinn, der hier berichtete Tod betrifft immer den Zustand des Körpers, der Herberge oder den Tempel des Geistes. Ist der Körper tod, und da hat Stephen Hawking recht, ist da kein Geist mehr. Es sei denn, wir legen den Körper in Alkohol ein. Dann haben wir Weingeist.

 

Ja aber muß denn unser Geist, unsere Seele ausschließlich mit unserem Körper oder dem Gehirn da drin verbunden sein? Wie in der Monogamie, nimm bloß keinen anderen Körper.

 

Da wir weder Seele noch Geist erklären können, wissen wir keine Antwort. Die alten Griechen haben den Sitz der Seele noch im Herzen gesehen, wir im Hirn, wer hat recht? Nun, eines scheint eindeutig, Seele und Geist haben etwas mit Energie zu tun. Energie selbst benötigt keine Materie. Wärmeenergie schon, dafür Licht nicht.

Die Hauptsätze der Thermodynamik erklären eindeutig, dass Energie nicht verschwindet. In der Quantenphysik wissen wir, dass Informationen schneller als die Zeit reisen können. Unser Geist, unsere Seele besteht aus Informationen, also werden diese nicht auch verrotten wie unser Körper nach dem Tod.

 

Bestechend an dieser Philosophie finde ich die Quintessenz, dass wir das Leben vor dem Tod entsprechend leben. Denn was gibt es schlimmeres, als nach dem Tod in seiner Unendlichkeit mit den Dummheiten und Bösartigkeiten des Lebens vorher konfrontiert zu werden?

 

Nehmen wir einmal den Selbstmord. Danach ist man tod und möglicherweise auf ewig mit diesem Schmerz konfrontiert. Ich persönlich glaube an einen berechtigten Selbstmord, z.B. wenn das erfahrene Leid mit dem Leben nicht vereinbar ist. Schmerzen gehören dazu.

 

Wie ich den Tod wahrgenommen habe, und es ist ärztlich bestätigt, dass ich tod war, wird man in der neuen Welt durchaus nach seinen Leistungen im Leben beurteilt. Der Rat, der daraus abzuleiten ist, ist der, dass man nach ethischen Grundsätzen leben sollte. Ich selbst lebe nach buddhistischen Grundsätzen, die denen des Christentums und des Islam entsprechen. Füge anderen kein Leid zu. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner). Lebe so, dass auch der Rückblick im Alter Spaß macht. Liebe scheint auch ein schönes Stichwort zu sein.

 

Um die Eingangsfrage zum Leben nach dem Tod zu beantworten: wenn wir diese Frage korrekt formulieren zur Existenz der Seele nach dem Tod des Körpers: ja, kein Zweifel. Und dort kann die Seele Freude und Leid erfahren. Da man schon tod ist, kann man von dort aber nicht einfach mittels Selbstmord flüchten. Also sollte man jetzt schon so leben, dass der Tod eine Freude wird.

 

Schlüsselwörter Tot Thot Hawking Leben Seele Geist Mavera Maveracream Quantenphysik Thermodynamik Energieerhaltungssatz Buddhismus

 

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So

15

Mai

2011

T(h)ot, ich und die Quantenphysik

T(h)ot, ich und die Quantenphysik

 

Ende Februar 2011 hatte ich einen Mopedunfall mit weitreichenden Folgen. Ich habe nicht nur ein Bein verloren, zum Glück nur eines und nichts mehr, und mein Leben. Dies dafür mindestens zweimal. So wurde es mir von den Ärzten berichtet. Diese hatten mich ohnehin schon aufgegeben und wollten mich sterben lassen, das Multiorganversagen sah gar nicht gut aus, aber meine ehemalige Freundin Amon (Amon kommt aus dem ägyptischen Amun und heißt in der thailändischen Mythologie: ewiges Leben) hatte als Krankenhausmanagerin ein Veto eingelegt. Beim Sterben. Deshalb sitze ich derzeit gemütlich am Schreibtisch und wollte über den meinen Tod berichten.

 

Nachdem ich aus meinem Koma nach 4 Wochen aufgewacht war, konnte ich mich später bruchstückhaft an einen Traum erinnern, der wohl schon das Todeserlebnis selbst war. Das wichtigste vorne weg, schlimm war es nicht, kann ja auch nicht sein, sonst würde es nicht jeder Mensch tun, eher wie beim Einchecken in einem Hotel mit Diskussion um den Service.

 

Der Traum war folgendermaßen: ich selbst stand in einer Art riesigem Einkaufszentrum, allerdings ohne Geschäfte. Es hatte mehrere Stockwerke, aber keine sichtbaren Treppen und in der Galerie im ersten Stock waren zwar die verschlossenen Eingänge zu sehen, allerdings außerhalb kein Gang. Eine hochgezogene Wand mit den verschlossenen Öffnungen. Das Licht war graublau. Unten, wo ich stand, war alles voller Gestalten, manche hatten 2 Beine, manche mehrere, keiner hatte einen Menschenkopf. Ich war der größte von allen und eine zweibeinige Gestalt mit dünnem Kopf kam mir nahe und betrachtete mich neugierig. Von unten herauf. Ich dachte noch, sehen die aber merkwürdig aus. Es schien ein wenig Aufruhr zu sein, weil ich aufgekreuzt bin, aber eher positive Neugierde. Während ich etwas ahnungslos herumstand, kam rechts oben ein beigefarbenes Taschentuch und stellte sich als der Tod vor. Der Tod referierte kurz über die Annehmlichkeiten des Todes und traf damit genau bei mir ins Schwarze und meine Interessen. Kernstück war, dass es Zeit wäre den Stress des Lebens hinter sich zu lassen, Leid, Kampf, Trauer, die ununterbrochene Notwendigkeit zu einer Tätigkeit. Nun, ich selbst bin ein Faulpelz und das höchste für mich ist es, in der Hängematte zu liegen und im Wind zu schwingen. Außer der Musik lauschen, nichts tun. Und genau so stellte der Tod den Tod dar, angenehmes Nichtstun, keine Trauer, kein Schmerz, keine Sorgen, Dolce Vita eben. Ich müsste nur freiwillig durch eine Türe gehen und dann sei alles besiegelt. Prinzipiell hatte ich schon zugestimmt, dann fiel mir aber siedend heiß ein, dass ich noch gar nicht sterben darf. Ein Jahr vorher hatte ich meiner Mutter versprochen, nach ihr zu sterben, was angesichts ihres Alters von 91 Jahren und meiner 50Jahre leicht aussah. Der Tod schien für solche Versprechen durchaus Verständnis zu haben. Plötzlich verschwanden alle, der Tot auch und ich sah meine ehemalige Freundin über mir stehen. Von da ab wusste ich, aha, ich lebe wieder, auch schön.

 

Diesem Traum habe ich lange Zeit keine besondere Bedeutung beigemessen, ein Traum eben. Der Traum war angetan, mich komplett wieder in meine Freundin zu verlieben, die Berichte der Ärzte und Freunde über das, was sie für mich getan hat, haben die Liebe bis zum Anschlag verstärkt. Natürlich gibt es kein Happy End, das war auch der Grund unserer Trennung kurz vorher, zwei Menschen, 10 Meinungen, allesamt inkongruent und nicht kompatibel. Ich bin verliebt und sie betont das Gegenteil. Nun gut, morgen sind wir zum Essen verabredet.

 

Aber nun kommt das leicht schockierende: irgendwann sitze ich am Computer und Blätter in dem Magazin:“Welt der Wunder“ über den ägyptischen Totenkult. Bei dem Bild mit den Statuen auf den Säulen, den Totenwächtern, lief es mir kalt den Rücken runter. Der zweite von rechts war exakt derjenige, der mich gemustert hat und mir nahe gekommen ist. Bei aller Fantasie, so ein Gesicht kann man sich selbst im Traum nicht ausdenken. Da war er wieder. Anubis oder andere Götter habe ich nicht gesehen, wahrscheinlich könnte ich sonst an dieser Stelle nicht darüber berichten. Aber das Wiedersehen mit einem Totenwächter, diesmal im Diesseits, gab mir doch eine Bestätigung.

 

Was ist der Tot oder das Leben eigentlich? Die Ansicht darüber hängt wohl vom Geisteszustand des Betrachters ab. Wenn wir ein Flugzeug einem Steinzeitmenschen zeigen, wird der etwas anderes darin sehen als ein Flugkapitän. Als ich noch kindlich gedacht habe, da dachte ich, jetzt freue ich mich, also bin ich, wenn man tot ist, ist es aus. Nichts mehr. Inzwischen habe ich ein wenig dazu gelernt und meine Lebenseinstellung doch geändert. Das mit dem Freuen nicht. Jetzt bin ich Buddhist, nachdem ich katholisch erzogen wurde, dazu Naturwissenschaftler mit dem Hobby Quantenphysik, ehemaliger Maschinenbaustudent und nun Arzt. Der Arzt sollte auch Naturwissenschaftler sein, das wissen aber nur wenige. Leider kann heutzutage jeder seine Hochschulzugangsberechtigung mit Sport, Spanisch und Batik erwerben. Von entsprechenden Trotteln ist man im Diesseits umgeben.

Nun, zurück zum Leben, dem Todeszustand und der Quantenphysik. Die Quantenphysik zeigt uns Ahnungslosen, dass ein Ding gleichzeitig an verschiedenen Stellen sein kann und damit es nicht zu einfach wird, kann ein Ding gleichzeitig kein Ding sein, sondern elektromagnetische Welle, z.B. Licht. So gesehen sitzt der Leser gerade vor dem Computer, schwimmt aber gerade mit einem weißen Hai in Australien um die Wette. Damit er noch Zeit hat, den Artikel zu Ende zu lesen, wird er zum Lichtstrahl just in dem Augenblick, in dem der Hai schnappt. Hört sich die Geschichte grotesk an? Stimmt. Aber es beschreibt die Realität.

Ich will darauf hinaus, dass Leben und Tod Begriffe sind, die den Zustand unserer Hülle auf Erden beschreiben, aber nicht das Bewusstsein. Oder Seele. Unsere Seele ist sicher im Moment in uns, aber wenn wir tot sind, würde es ja langweilig werden. Also könnte sie vielleicht als Energiestrahl ein wenig herumfliegen. Gerne wird der Orion genommen, jedenfalls von den Ägyptern, der geübte Quantenphysiker denkt an andere Universen und den Dualismus von Welle und Teilchen. Nun, die Seele wird dann irgendwann einmal einen neuen Körper heim suchen und dann geht wieder alles von vorne los. Hoffentlich besser als anfangs, denn wir haben schließlich fleißig dazu gelernt. So wissen wir, das Anhaftung, oder in unserem Sprachgebrauch Gier, Verlustangst, Machthunger, Ansprüche, eine Quelle allen Übels ist. Und schon ist das Leben viel leichter.

Und die Moral von der Geschicht? Vergiss die Liebe nicht.

 

Ach, wenn wir schon einmal dabei sind: in den ägyptischen Pyramiden sind Sarkophage gefunden worden mit Bitumen, also flüssiges Teer. In diesem Bitumen sind Tierskelette, manchmal ohne Tierschädel, dafür mit Menschenschädel oder anderem Tier, manche Skelette sind eine Mixtur unterschiedlicher Lebewesen. Der oben abgebildete Anubis, Mensch mit Schakalkopf, würde als Hybridwesen gut dazu passen. Und vergessen wir nicht den Minotaurus.

 

Wer ist Thot? Der ägyptische Gott der Weisheit, des Mondes, des Westens.

 

Wer ist Amun? Der Gott des Windes, der Luft, der Fruchtbarkeit. „Hauch des Lebens für alles. Bei mir hat es gereicht zum Hauchen und Leben. Danke übrigens. 

 

Schlüsselwörter: Amun Amon Thot Tod Nahtoderlebnis Quantenphysik Anubis Mavera Ägypten ägyptisches Totenbuch Buddhismus Esoterik Totenwächter

 

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Do

12

Mai

2011

Ohne Sonne mehr Multiple Sklerose, Viren, Herzinfarkt

Sonne, Vitamin D, multiple Sklerose und die Gesundheit

 

 

Wie wir alle wissen, wird seit Jahrzehnten in den Medien unserer schönen, heilen Welt im Westen dieses Planeten vor der bösen, bösen Sonne gewarnt. Insbesondere vor einem Aufenthalt mit unserem ungeschützten Körper in eben den Wärme spendenden Strahlen.

Das könnte Krebs oder andere schlimme Dinge hervor rufen, also sollen wir uns immer bekleiden oder doch zumindest die gute Sonnenschutzcreme mit einem irrsinnigen Sonnenschutzfaktor großzügig auf die Haut schmieren.

 

Dass es Erfahrungen und wissenschaftliche Daten gibt, die diesen Empfehlungen widersprechen, stört niemanden.

Seit 30 Jahren wissen die Amerikaner, dass auf ihren Flugzeugträgern die Arbeiter mit Sonnenlichtexposition weniger Hautkrebs bekommen, als die, die Monate lang unter Deck arbeiten und eben gar keine Sonne erblicken.

Ebenso weiß man, dass fast alle Krankheiten wie auch Herzinfarkt, Lungenentzündung, Zuckerkrankheit in den sonnenarmen Monaten schlechter verlaufen als in den sonnenreichen Monaten.

Schon immer wussten wir, dass die Multiple Sklerose auf den sonnenarmen Bereichen unseres schönen Planeten vorkommt, in Äquatornähe eigentlich nie. Es sei denn, der Patient kommt aus dem lichtarmen Norden oder Süden.

Diese Empfehlungen, wie das Sonnenlicht zu meiden, quecksilberhaltige Energiesparleuchten zu verwenden, bloß keine Butter, dafür Margarine zu essen kommen mir vermehrt verdächtig vor. So viele Denkfehler kann ein Mensch gar nicht machen, um nur noch Blödsinn zu empfehlen oder vorzuschreiben.

Zurück zum Sonnenlicht, denn das ist schön und es lässt unseren Körper das lebenswichtige Vitamin D produzieren. Und Vitamin D ist wichtig für das Immunsystem, ohne dem wir keine 2 Minuten überleben würden, es ist gegen Entzündungen, Krebs und gegen allzu schlechte Laune wie Depression gut wirksam, nicht zu vergessen Herz-Kreislauf, eben alles.

 

Die Menge macht das Gift. Für die Vitaminproduktion reichen 15 Minuten Sonnenexposition am Tag aus. Stundenlanges Liegen am Strand macht die Haut auch nicht besser, sondern garantiert kaputt. Aber es gibt Sonnenanbeter, die dieses Hobby mit beinahe fanatischem Eifer betreiben.

Die sinnvolle Empfehlung lautet, nach den o.g. 15 Minuten sich vor Sonne zu schützen, am besten im Schatten, Kleidung. Das reicht. Wenn es nicht anders gehen sollte, weil man professioneller Fischer im Golf von Siam ist oder Bauarbeiter in Sri Lanka, dann Sonnenschutzmilch auftragen.

Unsere westlichen Sonnenanbeter bekommen seit Jahrzehnten vermehrt Hautkrebs, insbesondere je höher der Sonnenschutzfaktor wird. Man sollte daran denken, dass eben das Sonnenschutzmittel bei der Reaktion mit Sonnenlicht krebserzeugend wird. Wenn man schon um 12 Uhr mittags am Strand sitzen muss, dann geht es fast schon gemütlicher im Schatten zu. Dort bekommt man auch keine Falten oder schlimmere Hautverwurstelungen.

Also ab in die Sonne, aber mit Bedacht!

 

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Di

03

Mai

2011

Übergewicht, Diabetes (Zucker), Bluthochdruck, Cholesterin, Fettleber durch falsche Darmbakterien.

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Mi

27

Apr

2011

Genetische Disposition von Suchtkrankheiten

Unser gestriger Artikel zur Therapie der Phantomschmerzen und anderer starker Schmerzen ist von ärztlichen Kollegen und medizinischen Laien stark angegriffen worden, da wir dringend eine Medikation mit Opioiden empfehlen. Wir hätten nicht ausreichend auf die Suchtgefahr und andere Nebenwirkungen hingewiesen, um an dieser Stelle die kompetenteren Vorwürfe zu nennen. Eingen Laien aber auch Kollegen habe ich geantwortet, dass das Feld der Schmerztherapie genau so leicht ist wie das Autofahren. Problematisch kann aber der Lenker, die Technik, die Beifahrer und die Straße sowie die nächste Tankstelle sein.

 

1998 habe ich einen Artikel geschrieben zur Entwicklung von Suchtkrankheiten unter Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse der Genetik und der gesammelten Erfahrungen an sich:

 

 

Die beabsichtigte wie auch die unbeabsichtigte Einnahme von Drogen begleitet nicht nur die Geschichte der gesamten Menschheit, sondern die aller Tiere, Vögel haben im Herbst durch den Verzehr verschimmelter Früchte einen Blutalkoholspiegel von 1 Promille, im Film „Welt der Tiere“ (Link zu Youtube: https://youtu.be/mRvT3m5eBUQ) werden Tiere fast aller Arten beim absichtlichen Verzehr verschimmelter Früchte zum Zwecke der Rauscherzeugung in Eintracht gezeigt. Die deutsche Definition einer Droge ist, daß es sich um eine Substanz handelt, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch zu einer Bewußtseinsveränderung führt. Im englischen Sprachgebrauch ist damit eine Substanz gemeint, die überhaupt eine pharmakologische Wirkung erzeugt, wie z. B. Salbei ein Desinfiziens ist. Interessanterweise waren vor Jahrzehnten die Definitionen identisch, daher leitet sich auch der Begriff „Drogerie“ ab. Eine Droge muß per se nicht gesundheitsschädlich oder suchterzeugend sein (z.B. Halluzinogene erzeugen keine Sucht, können aber zu psychiatr. Krankheiten führen, Coffein führt zur Abhängigkeit, neben vielen gesundheitsfördernden Wirkungen ist noch nie eine schädliche wissenschaftlich einwandfrei bewiesen worden).

Der mißbräuchliche Konsum von Drogen verursacht vielfältige Krankheiten wie Krebs, Infertilität, Embryopathien, Diabetes mellitus, Osteoporose, zerebrale Degenerationen, sozialem Verfall, psychiatrische Erkrankungen wie Schizophrenie und Sucht. Obwohl dem Konsumenten dies bekannt ist, führt er den Mißbrauch häufig fort. Dieser Umstand ist mit einer Abhängigkeitserkrankung zu erklären.

Es gibt eine körperliche und eine psychische Abhängigkeit. Bei der körperlichen treten bei andauernder Abstinenz Entzugssymptome auf, bei der psychischen nicht. Bei vielen Substanzen besteht eine körperliche und eine psych. Abhängigkeit (körperlich: Alkohol; psych. Abhängigkeit bei Kokain, obwohl körperl. Schäden im Gehirn oder Tod durch Herzinfarkt vorkommen können). Noch vor 10 bis 20 Jahren war man der Meinung, daß es unterschiedliche Suchttypen bei den Menschen gibt, z. B. den zum Alkoholismus prädestinierten oder den Amphetamintyp. Dies resultierte aus der Beobachtung, daß die Erkrankten häufig nur eine Droge ausschließlich nahmen, es waren stark sozial und geschlechtsspezifische Unterschiede feststellbar. Diese egalisieren sich derzeit, die meisten Konsumenten sind inzwischen als polytoxikoman bekannt (Alle nehmen alles). Jede Droge kann zur Sucht führen unabhängig von ihrer Wirkung, es reicht irgendeine bewußtseinsverändernde Wirkung aus, ob es stimulierend wirkt wie Kokain oder beruhigend wie Benzodiazepine. Interessant ist die Beobachtung, daß Heroin bei gesunden Probanden appliziert in 70 % der Fälle eine Dysphorie auslöste und nur in 30 % eine Euphorie.

Eine Sucht ist ein bio-psycho-soziales Geschehen. Schlechte soziale Lebensbedingungen ( 40-60% der Suchtkranken,die in Fachkliniken behandelt werden, sind arbeitslos) sind eine mögliche Ausgangsbedingung, sie wirken verstärkend auf die Suchtentwicklung, reichen hingegen allein als Erklärung nicht aus. Insbesondere stellen sie ein häufiges Hindernis dar für eine Rehabilitation.

Die Sucht ist eine chronische Krankheit, die sich entweder im manifesten oder latentem Stadium befindet (manifest: das Mittel wird in süchtiger Weise eingenommen, latent: Abstinenz, meist zyklischer Verlauf). Für die Entwicklung der Sucht spielt das Belohnungszentrum im limbischen System des Gehirns eine wichtige Rolle. Neurotransmittersysteme werden durch eine Suchterkrankung beeinflußt, die Suchterkrankung muß dabei nicht stofflich gebunden sein ( Eifersucht, indirekt Freßsucht im Gegensatz zur Alkoholsucht). Diese sind:

Dopamin, Noradrenalin, Serotonin, Endorphine ( bes. ß-Endorphin) und Enkephaline. Suchtmittel stimulieren dieses System, der Konsument fühlt sich besser. Nach einer längeren Suchtmitteleinnahme erfolgt eine Dysregulation, zunächst äußert sich dieses in einer verstärkten Einnahme, das Suchtverlangen wird beeinflußt, ohne Drogeneinahme aber auch zusehends mit Drogen treten negativ gefärbte Gefühlszustände auf. Z. B. erlebt ein Alkoholiker bei entsprechendem Mißbrauch kein echtes Rauscherlebnis mehr, typisch sind hier lange Trinkphasen von 6 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts mit zu kurzen Schlafphasen, um in den Genuß eines Rausches wieder zu gelangen, wird häufig der Alkohol mit Benzodiazepinen kombiniert oder sogar mit einem Medikament, welches in Deutschland häufig von Ärzten und Kliniken zum Alkoholentzug eingesetzt wird (Distraneurin®), unter anderem wird so der behandelnde Arzt zum Co-Alkoholiker.

Insbesondere wird durch alle Drogen mit Ausnahme der Benzodiazepine das dopaminerge System des Nucleus accumbens im mesolimbischen System stimuliert. Weiterhin wirken die Drogen unterschiedlich rauscherzeugend in unterschiedlichen Hirnzentren, Morphium an den 4 Morphiumrezeptoren, wobei der µ-Rezeptor für die Bewußtseinsveränderung verantwortlich ist, Alkohol und Benzodiazepine an den GABA-Rezeptoren (Alkohol hat keine eigene intrinsic activity an diesen Rezeptoren, erhöht aber stark die Sensibilität, weiterhin wirkt Alkohol zellmembrandestabilisierend und mindert daher jegliche Zellfunktion, die anfangs euphorisierende Wirkung läßt sich durch die zuerst im Vordergrund stehende hemmende Wirkung auf die hemmenden Zentren im Gehirn erklären). Auch die alkoholbedingte Rauschwirkung ist unmittelbar durch die Gabe von GABA-Rezeptorantagonisten aufzuheben (Tierversuch). Die Stimulation des Nucleus accumbens ist in ihrem Ausmaß bei den verschiedenen Drogen unterschiedlich, die stärkste Potenz hat Crack (eine Substanz, die aus Kokain und Backpulver synthetisiert wird). Die Intensität, mit der eine Droge eine Abhängigkeit erzeugt, korreliert unter anderem mit der Stimulation des N. accumbens, ist also bei Crack am stärksten und bei Coffein sehr gering. Weiterhin treten bei Drogen mit starker Stimulation des N. accumbens besonders häufig psychiatrische Erkrankungen auf, insbesondere die Symptomatik der Schizophrenie (Verfolgungswahn, Ängste, Halluzinationen, meist akustische). Erfahrene Psychiater waren darüber erstaunt, daß die drogeninduzierten Schizophrenien von ihrem Erscheinungsbild von den nicht drogeninduzierten in keiner Weise zu unterscheiden waren, aber auch, daß die psychiatrische Symptomatik fast immer bei Abstinenz vollständig rückläufig war, es sei denn, es lagen bereits irreversible Hirnschäden vor. Die meisten Erfahrungen mit schizophrenieerzeugenden Drogen haben wir mit Kokain, da es im Vergleich zu Crack weltweit stärker verbreitet ist. Bei nicht drogeninduzierten Schizophrenien ist übrigens immer eine erhöhte dopaminerge Aktivität des N. accumbens meßbar (durch Hämodialyse). Die Erkrankung der Schizophrenie ist medikamentös gut mit Dopaminantagonisten zu beeinflussen.

Morhologische und enzymatische Variationen bei Suchtkranken

Bereits in den 70er Jahren wurde postuliert, daß bei Heroinabhängigen im Zustand vor Eintreten der Sucht, die Morphiumrezeptoren im ZNS (=zentrales Nervensystem: Gehirn und Rückenmark) eine geringere Aktivität haben, sei es, daß die Anzahl geringer ist oder durch eine andere Struktur die ausgelöste Antwort durch das Andocken des physiologischen Endorphins ein geringeres Ausmaß hat und deshalb der Erkrankte ein Bedürfnis hat, eine Substanz mit entsprechender Aktivität zuzuführen. Die durchgeführten elektronenmikroskopischen Untersuchungen der betroffenen Gehirne zeigten diesbezüglich keinerlei Unterschiede, weder im Verteilungsmuster noch in der sichtbaren Struktur. Erst in den 90er Jahren durch die vielfältigen Forschungsergebnisse im Bereich der DNA - Forschung mit internationaler Zusammenarbeit ermöglicht, wurde festgestellt, daß bei Heroinabhängigen auf dem Chromosom, welches die Erbinformation für die Herstellung des µ-Rezeptors enthält, mit einer sehr hohen Korrelation in der Größenordnung um 90 % an wenigen Stellen andere Basen codiert sind, so daß o. g. Postulierung an goßer Bedeutung gewinnt. Nebenbei sei interessehalber erwähnt, daß etwa 1990 ebenfalls insbesondere durch die DNA - Forschung erstmals THC-Rezeptoren (THC: Wirkstoff des Haschisch) im Gehirn und später auch an Leukozyten gefunden wurden, die Verteilung im Gehirn ist im limbischen System konzentriert, besonders im Hippocampus. Das physiologische Korrelat ist chemisch betrachtet ein Amid und wird Anandamid (Ananda (Sanskrit): Glückseligkeit) genannt. Es ist ein antiphlogistisch wirksamer Immunmodulator sowie ein lipohiles Antioxidans.

Bereits 1979 wurde festgestellt, daß Alkoholabhägige eine verminderte Aktivität der Acetaldehyddehydrogenase im Gehirn haben. Um die Bedeutung dieser Erkenntnis zu verstehen, muß man wissen, daß Alkohol vorzugsweise in der Leber durch die Alkoholdehydrogenase zu Acetaldehyd abgebaut wird. Diese ebenfalls toxische Substanz gelangt auch in das Gehirn, um hier durch die Acetaldehyddehydrogenase zu Essigsäure abgebaut zu werden, die schnell ausgeschieden werden kann. Bei einer verminderten Aktivität der Acetaldehyddehydrogenase kommt es zu einer erhöhten Konzentration und Verweildauer des durch den verminderten Alkoholmetabolismus entstandenen Acetaldehydes. Dieses verbindet sich chemisch mit dem physiologisch vorhandenen Dopamin zu einer Substanz, die an µ-Rezeptoren andockt und eine intrinsic activity auslöst.

Durch Zwillingsstudien eineiiger Zwillinge mit identischen Genen wurde festgestellt, daß vollkommen unabhängig von dem sozialem Milieu, in dem eineiige Zwillinge bedingt durch eine Trennung nach der Geburt unterschiedlich aufgewachsen sind, Suchterkrankungen gehäuft aufgetreten sind. D. h. wenn die genetisch Verwandten an einer Suchterkrankung litten, war bei den Kindern die Gefahr eine Suchterkrankung zu entwickeln, überdurchschnittlich groß, auch wenn sie bei diesbezüglich gesunden Familien aufgewachsen sind. Kamen die Zwillinge aus einer unbelasteten Familie und wuchsen bei Alkoholikern auf, war die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Abhängigkeitserkrankung durchschnittlich groß.

Aktuelle Ergebnisse der DNA - Forschung bezüglich einer Suchterkrankung

Einerseits angeregt durch o. g. Studienergebnisse und andererseits ermöglicht durch den aktuellen Stand der DNA - Forschung, sind inzwischen verschiedene Faktoren bekannt geworden, die eine genetische Disposition von Abhängigkeitserkrankungen nahelegen. Weiterhin wurde dieser Forschungszweig bestärkt durch Erkenntnisse einer genetischen Disposition des Auftretens des Hypertonus (50 % der Hypertoniker weisen eine genetische Disposition auf), bei der Adipositas fand man kürzlich Rezeptorvarianten der Leptin - und Neuropeptid Y - Rezeptoren. Es wurden Hinweise selbst bei Verhaltensweisen gefunden, daß diese rezeptorbedingt moduliert werden, zuletzt wurde interessanterweise ein „Draufgänger - Gen“ (Dopaminrezeptor D4=DRD4) gefunden. Menschen mit diesem Rezeptor, respektive einer diesbezüglich hohen Rezeptoraktivität fallen schon im Kleinkindalter im Vergleich zu anderen durch eine höhere Aktivität auf, insbesondere bei dem Bemühen um „Input“, also Reaktion auf Sinnesreize. Diese Individuen sind im Erwachsenenalter bei Aktivitäten, welche mit hoher Adrenalinausschüttung einhergehen, wie Bergsteigen, Rennfahren , häufiger anzutreffen.

Bei unten genannten genetischen, eine Alkoholabhängigkeit begünstigenden Faktoren, ist zu betonen, daß in den hauptsächlich an der Forschung beteiligten Industrienationen die Alkoholabhängigkeit die häufigste schwerwiegende Suchterkrankung darstellt mit hohem Krankeitswert bezüglich des Betroffenen und dadurch verursachten hohen Kosten innerhalb der Gesellschaft im Vergleich zu anderen starken Drogen, da Alkohol in diesen Ländern eine legale, leicht verfügbare Droge ist und von den starken Drogen am häufigsten konsumiert wird. Deshalb stehen am leichtesten stastistisch wertvolle Daten zur Verfügung. U. a. sind aus diesen Gründen die Forschungen auf diese Erkrankung fokussiert.

Neben der o. g. Assoziation des Alkoholismus mit einer verminderten Aktivität der Acetaldehyddehydrogenase im Gehirn, fand man bei den Betroffenen eine Variation des DRD2 Rezeptors sowie eine unterschiedliche MAOB - Aktivität.

DRD2 - Rezeptor:

Auf dem Chromosom 11 ist bei Alkoholkranken das Allel A1, welches für die Bildung der DRD2 Rezeptoren verantwortlich ist, häufiger assoziiert. 41 % der Alkoholkranken haben das Allel A1, 12 % der nicht erkrankten, 60% der Alkoholerkrankten mit weiteren alkoholbedingten körperlichen Krankheiten !

MAOB - Aktivität:

In den letzten zwei Jahren wurde herausgefunden, daß bei einer geringen MAOB - Aktivität eine Assoziation zu Alkoholerkrankungen besteht. Bei den Typ II - Alkoholikern (Diagnose vor dem 25. LJ) besteht in 88 % d. F. eine Übereinstimmung. MAOB - enzymhemmende Medikamente wurden gegen Depressionen verabreicht.

Diskussion

Es konnte gezeigt werden, daß mit einer hohen Korrelation bis zu 90 % eine genetische Disposition von Suchterkrankungen besteht. In den zitierten Arbeiten wurde jeweils das Bedürfnis nach weiteren Erkenntnissen formuliert. Die These einer genetisch determinierten Suchterkrankung wird untermauert dadurch, daß offensichtlich selbst Verhaltensweisen eines Individuums (siehe DRD4) durch Rezeptorvariationen moduliert sein können, aber auch andere psychiatrische Krankheiten durch die Gene beeinflußt werden. Nicht nur die Erkenntnis der familiär gehäuften psychiatrischen Erkrankungen, sondern auch die statistisch betrachtet auftretende Verschlimmerung von Generation zu Generation, unterstreicht diese Annahme (z. B. bei der Schizophrenie leiden betrachtet von einem Erkrankten bei den Eltern 6 %, bei den Geschwistern 9 %, bei den Kindern 12 % an dieser Krankheit). Bezüglich des Alkoholismus fand man 1979 eine gehäuft auftretende Verminderung der Aktivität der Acetaldehyddehydrogenase, Anfang der 90er ein Allel A1 auf dem Chromosom 11, verantwortlich für die Bildung der DRD2 - Rezeptoren, 1995 eine oft verringerte MAOB - Aktivität. Im Gegensatz zu der in den 70ern geäußerten Meinung, daß eine Suchterkrankung hauptsächlich sozial bedingt sei, konnte mit o. g. Forschungsergebnissen gezeigt werden, daß die Genese auch genetisch bedingt ist und damit zu der Definition, daß hier ein bio - psycho - soziales Krankheitsgeschehen vorliegt, beitragen. Es ist zu vermuten, daß hinsichtlich der genetischen Disposition weitere Erkenntnisse anderer Genlokalisationen eine Rolle spielen werden, aus dieser Perspektive wird ein multifaktorielles, genetisch multilokuläres Geschehen vermutet. Dies läßt erahnen, warum eine langandauernde Abstinenz bei einer Suchterkrankung mit schlimmsten gesundheitlichen und sozialen Folgen selten zu erreichen ist (ca. 3 % der behandelten Alkoholabhängigen bleiben bis zum Lebensende abstinent). Zu unterstreichen für die weitere medizinische Arbeit ist, daß viele psychiatrische Symptome insbesondere der Schizophrenie (Verfolgungswahn, meist akustische Halluzinationen etc.) bedingt sind durch eine Stimulation des N. accumbens. Wünschenswert ist eine Beeinflussung der Therapieprinzipien der Entgiftungs - und Entwöhnungsbehandlung durch die dargestellten Ergebnisse, aber auch eine Änderung der gesellschaftlichen Betrachtungsweise, daß Suchtkranke selbst schuld seien an ihrer zerstörerischen Krankheit.

 

Schlagwörter Sucht Suchtkrankheit genetische Disposition Dopamin, Noradrenalin, Serotonin, Endorphine ( bes. ß-Endorphin) und Enkephaline, 

MAOB - Aktivität DRD2 - Rezeptor Co-Alkoholiker Alkohol Heroin Kokain Amphetamin Haschisch THC nucleus accumbens Belohnungszentrum

 

 

 

 

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Di

26

Apr

2011

Therapie des Phantomschmerzes und anderer starker Schmerzen

(Ratschläge und Fortbildung von Mavera)

Im Rahmen meines Motorradunfalles im Februar wurde mir das rechte Bein amputiert. Nachdem ich nun selbst als Arzt in der Rehabilitation tätig war und auch Phantomschmerzen behandelte, habe ich nun die Gelegenheit, alles aus eigener Ansicht beschreiben zu dürfen.

Phantomschmerzen sind meist der allgemeinen Bevölkerung unbekannt und vor allem unverständlich. Argumente wie: wie soll denn ein Bein wehtun, das gar nicht mehr da ist, dass musst Du mir erklären (Naseweis setzt ein extrem schlaues Gesicht auf)

Phantomschmerzen sind der Wissenschaft lange bekannt, mehrfache Erklärungsversuche verdeutlichen die Unkenntnis über das Zustandekommen dieses Phänomens. Schmerzen selbst sind in der Medizin lange nicht richtig gedeutet worden und damit die richtige Therapie unbekannt gewesen.

Was ist das eigentlich? Nachdem ein Organ oder Körperteil wie Arm oder Bein oder Zahn amputiert wurden, kommt es oft, nicht immer, zu Phänomenen in den entfernten Körperteilen, die nicht mehr vorhanden sind. Sei es das Empfinden, der fehlende Arm würde gestikulieren, das Bein sei noch vorhanden, vielleicht etwas kürzer als sonst oder Schmerzereignisse in dem fehlendem Bein wie Zucken, Brennen, Mißempfindungen als ob eine Socke um das Bein zu eng geschnürt sei etc. Es können heftige Schmerzen einsetzen, die irgendeine andere Tätigkeit als die Wahrnehmung der Schmerzen ausschließen, also Tätigkeiten wie Denken, Schreiben aber auch Schlafen sind nicht mehr ausführbar. Wie wir schon berichtet haben (Link zum Artikel: Schmerz, Depression, Sexualität)  , bedingen Schmerzen andere Krankheiten wie Depression, Bluthochdruck, affektives Fehlverhalten wie aggressive Impulsdurchbrüche, Konzentrationsstörungen, die gar zur Erwerbsunfähigkeit führen können.

Werden diese Symptome nicht kompetent behandelt, werden sie meist schlimmer. Zur kompetenten Behandlung sollte ein kompetenter Arzt hinzugezogen werden. Da wird es bereits für den Patienten schwer. Prinzipiell sollte der Arzt in seiner Krankenhaustätigkeit in konstruktiver Zusammenarbeit mit dem erfahrenem Chef diese Krankheiten längere Zeit behandelt haben. Selbst unter den Neurologen oder Orthopäden ist diese Fortbildung erschreckend selten.

Gute Erfahrungen haben wir gesammelt mit der Therapie mit Amitryptilin (Saroten, Equilibrin, Novoprotect, Amioxid). Nach der ersten Gabe wurde eine Linderung der Schmerzen von 30% innerhalb von 12 Stunden berichtet. Nach Wochen der Medikation Schmerzlinderungen um bis zu 90%. Amitryptilin ist ein Mittel, welches ansonsten bei Depressionen eingesetzt wurde. Bei dieser Indikation nach meiner persönlichen Erfahrung niemals mit Erfolg, die Depressionen wurden als unverändert beschrieben. Amitryptilin hat unerwünschte Wirkungen wie Müdigkeit, die durchaus die täglichen Arbeiten einschränken kann, Autofahren und Tätigkeiten mit Gefährdungspotenzial sollten gemieden werden. Auch das Herz kann betroffen werden, so dass hier auch wieder die Kompetenz des Arztes gefragt ist.

Die üblichen Schmerzmittel wie Aspirin, Diclofenac, Paracetamol etc. wirken gar nicht gegen o.g. Symptomatik.

Morphium, besser noch Methadon wirken gut innerhalb von Minuten, Morphium wirkt einige Stunden (ca. 4), Methadon 20 Stunden (eigene Erfahrung). Opiate haben ebenso starke unerwünschte Wirkungen, können lebensgefährlich sein und zur Abhängigkeit führen. Meiner Meinung nach stellen sie trotzdem das Mittel der ersten Wahl da, da sie schlicht und ergreifend sofort wirksam sind und den Patienten von dem Übel Schmerz befreien. Ich selbst habe manches Mal den schmerzfreien Zustand wie Urlaub von den Schmerzen empfunden. Nebenwirkungen der Opiate sind Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit bis hin zum völligen Desinteresse des Geschehens, Koordinationsstörungen mit Erhöhung der Unfallgefahr etc. Aber auf der anderen Seite ist man unter der Medikation mit Opiaten sowieso nicht so aktiv, so dass die Unfallgefahr keine Rolle spielt, würde man auf die Opiate verzichten, liegt der Betroffene eh nur im Bett und krümmt sich und stöhnt vor sich hin. Meiner Meinung nach sind die Opiate deshalb das Mittel der ersten Wahl, weil sie nicht nur die µ-Rezeptoren aktivieren (Schmerz weg, Euphorie stärker etc.), sondern auch die Kapparezeptoren. Die Kapparezeptoren sitzen im Rückenmark und unterdrücken die Weiterleitung des Schmerzes an das Gehirn. Folglich wird das Gehirn erst gar nicht mit irgendwelchen Schmerzen belästigt und kann sich auch nicht auf die Schmerzwahrnehmung einstellen.

Denn es existiert ein Irrglaube in der Bevölkerung, dass man die Empfindung von Schmerz trainieren kann. Also viele Schmerzen erlebt, später kaum noch wahrgenommen. Das ist falsch, das Gegenteil ist zutreffend, je mehr Schmerz erlebt wurde, umso schlimmer wird er. Das Gehirn erlernt die Schmerzwahrnehmung wie ein trainierter Muskel und umso heftiger wird die Symptomatik. Dauerhaft erlebte Schmerzen sind extrem schlimm und können ohne positive Perspektive zum Selbstmord führen. Für mich inzwischen verständlich. Ich hatte das Glück, in der Zusammenarbeit mit den thailändischen Kollegen meine eigene Therapie durchführen zu dürfen. Derzeit quälen mich die Phantomschmerzen nur nachts beim Einschlafen, insbesondere wenn der Tag besonders aktiv war mit Sitzen, Laufen. Das Amitryptilin hilft wenig, 5 mg. Methadon bewirken sofortige Schmerzfreiheit mit der Nebenwirkung, dass ich 20 Stunden benebelt und arbeitsunfähig bin, 20 mg Morphium sorgen für einige Stunden Schmerzfreiheit, so dass man fast durchschlafen kann. Marinol (THC, Cannabis, Haschisch) ist in Deutschland legal, in Thailand nicht erhältlich und wirkt ebenso innerhalb von 2 Sekunden bis zur völligen Schmerzfreiheit für etwa wenige Stunden.

Wichtig in der Therapie der Schmerzen ist, den auftretenden Schmerz sofort zu beseitigen, komplett. Viele dosieren die Opiate zu gering, da sie ja so fürchterlich gefährlich sein sollen (Unfug), ist bereits die erste Dosis zur völligen Schmerzfreiheit ausreichend, ist der Schmerz i.a. für lange Zeit weg. Die nachfolgende Medikation kann geringer ausfallen. Wenn überhaupt notwendig.

Wie entsteht der Phantomschmerz, das Bein ist doch weg, wie kann das dann weh tun? Nun, eine der früheren Theorien war, dass im Bereich der Amputationswunde die Nervenenden, die schließlich vorher ihren Dienst vom Großzeh bis ins Hirn geleistet haben, irritiert sind und Falschmeldungen an das Gehirn liefern, die dieses als Schmerz oder andere Sensationen wie Bewegungen, Schläge, zu enge Socken wertet. Diese Theorie führte zu unterschiedlichen Behandlungsstrategien, die sich als wenig erfolgreich gezeigt haben und deshalb verworfen wurden. Ich kann aus eigener Anschauung und Erfahrung berichten, dass diese Theorie doch zutreffend ist. Denn bei Manipulationen an meiner Amputationswunde wie bei der täglichen Wundreinigung, lassen sich zielsicher Phantomschmerzen auslösen. Diese steigern sich über Stunden zu unerträglichen Schmerzen.

Eine weitere Theorie besagt, dass im Gehirn alle Organe repräsentiert sind. Klar, das Gefühl der Milz geht an ein anderes Areal im Gehirn als das des Beines. Auch wenn das Bein weg ist, sioltte das Gehirn noch da sein. Das bislang für das Bein zuständige Areal vermisst seinen Kommunikationspartner und sucht eifrig nach ihm. Man kann sich das so verstellen, als ob das Gehirn wie ein Radioempfänger sich fein und empfindlich abstimmt, so dass kleine Reize wie ein großer Schmerz wahrgenommen werden.

Welche Theorie stimmt? Beide, die Wahrheit liegt immer in der Mitte und jede Theorie erklärt den Phantomschmerz.

Welche Therapie bei Phantomschmerz? Wie oben gesagt, die richtigen Schmerzmittel richtig einsetzen. Hypnose wird als erfolgreich beschrieben und dies ist in meinen Augen glaubhaft. Akupunktur, virtuelle Realität werden ebenso als erfolgreich beschrieben.

Liebe. Denn Liebe heilt alle Wunden. Es ist erwiesen, dass Patienten in der Rehabilitation eher Fortschritte machen und bereit sind zu kämpfen und sich weniger den Depressionen hingeben, wenn sie aktuell einen Partner lieben und diese Liebe erwidert wird.

Sex? Ja! Sex lindert Schmerzen, macht glücklich und ist erstens sowieso gut und auch für die Haut. Mit wem? S.o.

Positives Denken. Und dafür kämpfen. Haben die Patienten mit Liebe und Sex aber ohnehin, als erwünschte Nebenwirkung.

Noch ein letzter Gedanke zur Abhängigkeit bei der Medikation mit Opiaten. Dieses Phänomen tritt auf. Aber nicht bei jedem Patienten. Eher selten sogar. In den 80er Jahren hieß es noch in den Ärzteblättern, dass Morphium gut wirksam sei gegen stärkste Schmerzen wie bei Herzinfarkt oder Bauchspeicheldrüsenentzündung. Das stimmt. Aber spätestens bei den Leserzuschriften von Ärzten hieß es unisono: die Sucht, die Sucht. Also beim Herzinfarkt kann der besorgte Kollege es ja mal mit einem Placebo versuchen, vielleicht sogar Biofeedback, wenn der Patient verstorben ist, spielt die Sucht auch keine Rolle mehr. Der letzte Satz war sarkastisch gemeint angesichts der Unwissenheit in der Medizin. Aber die böse böse Sucht war lange Jahre der böse, dunkle Schatten über der Opiattherapie. Inzwischen weiß man, alles Unfug. Es ist zu unterscheiden, ob ein Mensch Morphium nimmt zu Rauschzwecken oder der anderer Stimulation wie bei Heinrich Heine selbst beschrieben oder ob ein Patient zur Linderung seiner Symptomatik vom Arzt Opiate verschrieben bekommt. Der erste hat ein hohes Suchtrisiko, der letzte kaum eines. In der Lübecker Station für Frauenheilkunde haben wir den Patientinnen bei Bedarf wie bei schmerzhaften Krebserkrankungen Megadosen Morphium verschrieben, 200 mg täglich waren keine Seltenheit. Diese Patientinnen haben wir in das Lübecker Umland nach Hause entlassen. Nun gehört das Lübecker Umland zur norddeutschen Tiefebene und ist von Bauern bevölkert. Bei den mir bekannten Kollegen habe ich teilweise schon gerätselt, ob diese bereits die Intelligenz der sie umgebenden Huftiere angenommen hatten. Die Wahrheit ist erschreckend. Übereinstimmend haben die Patientinnen, als sie mal wieder einen Termin in der Frauenklinik hatten zur Nachuntersuchung, dass ihre Hausärzte zu dumm waren Betäubungsmittelrezepte zu bestellen und deshalb keine Opiate verschreiben konnten. Auf die Frage nach der ausreichenden Schmerzbekämpfung wurde regelmäßig angegeben, dass Aspirin und ähnliche eine ebenso gute Wirkung hätten wie das Morphium. Dieser Effekt ist inzwischen wissenschaftlich bestätigt. Die Frage nach den Entzugserscheinungen wurde negiert, keine Entzugserscheinungen bei abruptem Beenden der hochdosierten Opiattherapie. Also ist die Frage nach der Sucht damit beantwortet, selten tritt bei kompetenter Opiattherapie eine Sucht auf.

Wobei die Betonung auf kompetente Therapie liegt, verordnet durch in der Schmerztherapie erfahrenen Ärzten unter Berücksichtigung moderner Erkenntnisse, insbesondere in der Opiat- oder Opioidtherapie! Unsere Empfehlung zur Medikation mit Opioiden schließt eine Selbstmedikation aus. Prinzipiell muß nach deutschem Recht auf die Gefahr der Sucht- oder Abhängigkeitsentwicklung bei der Therapie mit Opioiden hingewiesen werden, aber nach unseren Erfahrungen sind die Gefahren je nach Therapieform unterschiedlich. Z.B. ist die Suchtgefahr bei einer Morphiumtherapie mittels Morpiumpumpe deutlich höher als bei Tablettengabe! Die Alternative zu einer Medikation mit potentiell nebenwirkungsreichen Medikamenten sind unerträgliche Schmerzen. Der nicht informierte Leser sei auf das Wort unerträglich hingewiesen.

Übrigens ein norddeutscher Leitsatz zum Opium: Opium bringt Opi um.

Schlagwörter Phantomschmerz Amputation Morphium Methadon Amitryptilin Liebe Sex positives Denken Opium Sucht Mavera creme Maveracream Marvea Ratschläge von Mavera

 

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So

13

Feb

2011

Huhn gegen Blutdruck, Olivenöl zum Abnehmen: Mavera® berichtet

In Japan fiel einigen Wissenschaftlern auf, dass Hühnersuppe dauerhaft einen erhöhten Blutdruck senken kann. Bestimmte Eiweiße des Huhns wirken wie die ACE-Hemmer, die eines der besten Blutdrucksenker sind.

 

In einem Tierversuch wurde die Beobachtung bestätigt.

 

Außerdem wurde bekannt, dass Dickmilch, Thunfisch und Sardinen den Blutdruck senken können.

Hier der Link zum Originalartikel in „Bild der Wissenschaft“.

 

Unser menschliches Hungergefühl wird durch vielfältige Hormone beeinflusst.

 

Eines von diesen vielen ist ein Hormon namens OEA, welches im Dünndarm produziert wird und das Hungergefühl unterdrückt. OEA wird aber nur produziert bei Kontakt des Darms zu einer bestimmten ungesättigten Fettsäure, der Ölsäure.

Die Ölsäure ist in vielen natürlichen Ölen enthalten wie z.B. dem überhaupt empfehlenswerten Olivenöl. Also etwas Öl in der Nahrung hilft zur gesünderen Ernährung und beim Abnehmen.

 

Vor gehärteten Fetten muss aber strikt gewarnt werden, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Krebs und vieles mehr scheint damit assoziiert zu sein. Gehärtete Fette sind gerne in Fertignahrung, Kekse, Schokolade, Frittieröl!!!

 

Bei tierischen Fetten wie Schweinebauch ist Vorsicht geboten.

Neben Olivenöl zum kalten Verzehr, denn man sollte Olivenöl nicht über 160°C erhitzen, da es dann schädlich wird, empfehlen wir von Mavera® Reiskleieöl (englisch: rice bran oil). Der Rauchpunkt ist mit 260°C extrem sicher, das Öl enthält viele Vitamine und Antioxidantien. Beim Braten oder Frittieren verbindet es sich nicht mit den Lebensmitteln, so dass diese weniger fettreich sind.

Schlagwörter Huhn öl blutdruck bluthochdruck ace-hemmer Thunfisch sardinen Dickmilch bild der wissenschaft mavera marvea Maveracream Olivenöl reiskleieöl

 

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Mo

24

Jan

2011

Schmerz, Depression und Sexualität. Mavera® klärt auf.

 Schmerz, Depression und Sexualität gehören untrennbar zusammen. Schmerz und Depression sind direkt proportional verbunden, also umso mehr Schmerz um so mehr Depression und umgekehrt. Die Sexualität ist reziprok proportional verbunden mit den beiden, je mehr Schmerz, desto weniger Sexualität, je erfüllter die Sexualität, desto weniger Depression.

 

Allerdings können Teufelskreisläufe bestehen, aus denen der einzelne nicht mehr ohne Hilfe herausfindet.

 

Jeder redet über Schmerzen, keiner weiß, was das eigentlich genau ist. Man könnte meinen, dass der Schmerz eine Reaktion des Körpers auf einen Reiz ist, wenn der Stier mit dem Horn trifft, wohin auch immer. Dem ist nicht so, der Schmerz ist nur ein Rechenergebnis des Gehirns. In Wirklichkeit stehen schmerzerzeugende Kreisläufe im Gleichgewicht mit schmerzreduzierenden Kreisläufen im Körper und Gehirn. Denn der Schmerz war wohl mal ursprünglich als Warnsignal gedacht, vielleicht beim Raucher die Glut eben nicht an den Finger kommen zu lassen. Es gibt Krankheiten mit dem Verlust der Schmerzsignale und diese Patienten haben meist weniger Finger als üblich. Oder es gäbe keinen Nachwuchs bei den Toreros.

 

Derselbe Schmerzreiz, wie z.B. ein Nadelstich kann bei ein und demselben Individuum unterschiedlich wahrgenommen werden, mal mehr, mal weniger. Denkt der Proband an Sex, ist der Schmerzreiz geringer als vorher.

 

Natürlich gibt es kulturelle Unterschiede, bei den Savannenvölkern in Afrika ist Schmerzgebahren unerwünscht, also empfinden die Menschen viel weniger Schmerzen als bei den mediterranen Völkern, wo der Patient, der sich vor Schmerzen windet, egal welcher Ursache, von den Mitmenschen gehegt und gepflegt wird und im gefühlten Mittelpunkt stehen darf. Im deutschsprachigen Raum tendieren wir eher zu den Mittelmeergewohnheiten. Jemand mit Schmerzen oder Depressionen wird von der Arbeit entbunden unter Fortzahlung der Bezüge, bekommt Mitgefühl und Kritik am Verhalten des Schmerzgeplagten ist gesellschaftlich unerwünscht. Deshalb haben wir auch mehr mit Schmerzen und Depressionen zu kämpfen als ein Ursavannenvolk, wo der Mitmensch auch mal allein zurückgelassen wird. Da stellen sich Krankheitssymptome erst später ein.

 

Auf der anderen Seite, wenn jemand sich wohl, putz und munter fühlt und man gibt diesem ein Gegenmittel zum Heroin oder zu den entsprechenden Analoga im Gehirn, den Endorphinen, dann bekommt unsere Versuchsperson Schmerzen bis zum Tod! Obwohl dieser jemand noch nie mit Drogen zu tun hatte, aber die Endorphine auch als Schmerzmittel im Gehirn sind ununterbrochen überlebenswichtig.

 

Setzt man sich den Ereignissen Schmerz, Depression und Sexualität dauerhaft aus, wird auf längere Sicht der Stoffwechsel im Gehirn verändert.

 

Bei länger andauernden Schmerzen ist es nicht so, dass man sich daran gewöhnt, sondern im Gegenteil, das Gehirn lernt Schmerzen zu empfinden und kann das denn besser als vorher, also beim selben Schmerzereignis mehr Schmerzen als vorher.

 

Depressionen sind eine übliche Stoffwechselveränderung im Gehirn auf entweder äußere Reize wie Verlust von etwas wichtigem oder ohne äußere Reize. Bei den Depressionen ist es wie mit dem Schmerz, je geübter das Gehirn umso besser kann es diese Qualität, wenngleich unerwünscht, erlernen. Depressionen hat jeder Mensch häufiger in seinem Leben. Sie äußern sich in Antriebslosigkeit, Minderung der Mimik, trauriger Grundeinstellung, Pessimismus, Hang zum Drogenkonsum oder gleich richtigem Selbstmord. Übrigens ist Drogenkonsum jeglicher Art geeignet eine Depression auszulösen. Am schlimmsten sind die aus medizinischer Sicht harten Drogen wie Alkohol, Heroin, Kokain, Amphetamine, zum Ecstasy sei gesagt, das macht auch noch zielsicher dumm, jede einzelne Tablette zerstört die Gehirnsubstanz für immer! Nach 100 Tabletten ist es messbar, nach 400 Tabletten merkt es selbst der Konsument.

 

Verschiedene Krankheiten können eine Depression auslösen, diese sollten immer bei einer Depression kompetent untersucht werden. Mit dem Begriff "kompetent" sei gemeint, dass der Arzt auch weiß, was er da tut. Insbesondere bei der Hypothyreose, der Unterfunktion der Schilddrüse, die zielsicher eine Depression auslöst, ist dies meistens nicht der Fall. In Kiel kannte ich nur einen Kollegen, der sich sehr gut damit auskannte, der Endokrinologe Dr. Kokenge.

 

Depressionen bewirken immer eine Schmerzsymptomatik, auch ohne Schmerzreiz wie der Zigarettenglut.

 

Oft weiß man nicht, was zuerst da war, der Schmerz oder die Depression. Ein schweres Krankheitsbild, welches Schmerz und Depression hervorragend und gleichberechtigt vereinigt, ist die Fibromyalgie. Der Patient hat am ganzen Körper im Wesentlichen ununterbrochen Schmerzen, starke Depressionen und gar keine Sexualität!

Auf die vita sexualis angesprochen, reagieren die Patienten auffallend aggressiv ablehnend.

 

Positiv wahrgenommene Sexualität vermindert das Schmerzempfinden und depressive Stimmungslagen, nicht erfüllte Sexualität provoziert Depressionen und damit auch Schmerz. Das wichtigste an der Sexualität sind die vom einzelnen positiv wahrgenommenen Gefühle. Hier kann eine negative Beeinflussung durch die Erziehung innerhalb der Familie oder der Gesellschaft schon die Grundlagen für spätere sexuelle Enthaltsamkeit legen mit den o.g. Folgen und Schlimmerem wie unkontrollierte Impulsdurchbrüche, die sich durch Gewalt und Vergewaltigung äußern können. Menschen, die Gewalt und Vergewaltigung am eigenen Körper erlebt haben, neigen später dazu, sich vom Opfer zum Täter zu entwickeln.

 

Das oben Gesagte erklärt zum Teil die Therapie. Bei Schmerzen sollte die richtige Diagnose zur Therapie mit Schmerzmitteln oder Antidepressiva oder geeignete körperliche Ertüchtigung führen. Die Natur bietet auch viele starke Schmerzmittel, bei allen Mitteln sollten diese mit einem geeigneten Arzt besprochen werden. Bei Magenschmerzen wegen einer starken Schleimhautreizung muss eben diese behandelt werden, Schmerzmittel könnten hier schädlich wirken. Bei Rückenschmerzen könnte man auch eine Fehlbelastung ausschließen und die richtige Ertüchtigung der richtigen Muskelgruppen anstreben. Bei einer echten Migräne die antientzündlich wirkenden Triptane.

 

Gewarnt werden muss dringend vor einer inkompetenten medikamentösen Therapie, insbesondere bei Leistungssportlern. Marathonläufer nehmen gerne vor dem Lauf Entzündungshemmer wie Diclofenac oder Aspirin. Die wirken gar nicht gegen die sportbedingten Schmerzen des Bewegungsapparates oder der inneren Organe, führen aber viel schneller zum Tod oder schweren Krankheiten wie Nierenversagen, weil Schutzmechanismen des Körpers gemindert werden!

 

Eine geeignete Diät ist wichtig gegen Schmerzen und Depression, es gibt durchaus euphorisierende Speisen wie Chili, Spagetti mit Parmesan und Rotwein, Kräuter und Wurzeln wie Basilikum, Ingwer, Thymian etc.

Fastfood gehört gar nicht dazu.

Im Gegenteil: es scheint Nahrungsmittel zu geben, die Depressionen und andere Krankheiten auslösen können. Gehärtete Industriefette gehören dazu, die Herstellung von Lebensmitteln mit Giften oder Medikamenten hat als Ergebnis vergiftete Nahrungsmittel, die allerdings "sozialverträglich" zum Tode führen. Sozialverträglich soll heißen, der Konsument und Arbeiter stirbt erst, wenn er lange genug geschuftet hat, im Alter scheinbar weniger Leistung zeigt oder gar Rentenansprüche geltend machen möchte. Der ehemalige Präsident der Bundesärztekammer Carsten Vilmar hat darauf aufmerksam gemacht. Danach ist auch Dr. Carsten Vilmar nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden.

 

Humor hilft heilen, sagte schon Dr. Eckhart von Hirschhausen. Wenn einem nicht zum Lachen ist, reicht es schon, die Mundwinkel wie beim Lachen zu verziehen und schon fühlt man sich besser. Mit einem Lächeln und positiver Stimmung durch die Welt zu wandeln, führt zu positivem Feedback, da vergehen gar Depressionen, ob sie wollen oder nicht.

Wie sangen die Beatles: the more you give the more you get

Schlagwörter Schmerz Depression Sexualität Marvea Mavera Maveracream Samui Entzündungshemmer Schmerzmittel Nahrungsmittel Gift Medikament

 

 

 

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So

09

Jan

2011

Mavera®s Rat zur Rosazea

Rosazea
Rosazea

Wir von Mavera® haben einen neuen Anwendungsbereich unserer Maveracream® beschrieben.

 

Unsere Kunden mit Rosazea haben wir erst bereits nach langer Krankheit kennengelernt, sie alle hatten Irrfahrten hinter sich mit mehreren Diagnosen, falschen Behandlungen, z.B. mit Kortison, welches eben nie bei der Rosazea angewandt werden darf, frustrierten Ärzten mit frustrierten Ratschlägen und so weiter.

 

Unter dem Link oben haben wir unsere Erfahrungen und Ratschläge zusammengefasst.

 

Natürlich stehen wir weiterhin mit unserem qualifizierten ärztlichen Rat weiterhin via Email oder Telefon zur Verfügung, um Ihnen behilflich zu sein. Aber eigentlich ist dem Artikel nichts hinzuzufügen.

 

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Mo

03

Jan

2011

Mavera® hilft Ihnen gegen das seborrhoische Ekzem

Seborrhoisches Ekzem
Seborrhoisches Ekzem

Das seborrhoische Ekzem ist meistens eine lang andauernde Krankheit, unter der die Betroffenen sehr leiden. Eine Therapie ist also i.a. nicht heilend sondern lindernd. Wie die Krankheit zu verstehen ist und warum welche Therapie und weitergehende Maßnahmen sinnvoll sind, erklären wir allgemeinverständlich unter diesem Link.

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Sa

01

Jan

2011

Mavera® berichtet über Ärzte, Geld, Pharmakonzerne

Wir vom Mavera® Team wurden durch einen Artikel im Info Kopp Verlag angeregt, über die Verstrickung der Pharmakonzerne und der Ärzte nachzudenken. Und zwar beruft sich der Info Kopp Verlag auf eine Meldung von Medpage Today:

http://www.medpagetoday.com/PublicHealthPolicy/Ethics/21837

Dort wird über eine telefonische Befragung berichtet, was die Telefonteilnehmer so glauben, wie sehr die Ärzte von der Pharmaindustrie beeinflusst werden, auch zum Nachteil des Patienten. Ca. 70% der Befragten hatten entsprechende Bedenken!

 

Nun, aus wissenschaftlicher Sicht ist eine telefonische Befragung von vornherein fragwürdig, da ungenau, und vielleicht sollte man nicht den Durchschnitt der Bevölkerung fragen, sondern den geübten Patienten mit ausreichenden Erfahrungen mit Ärzten. Es gibt auch Unterschiede in der ländlichen Bevölkerung, die eher den Ärzten Glauben schenkt und der Großstadtbevölkerung, die Ärzte eher kritisch sieht. Und über Glaubensfragen eine statistische Erhebung machen zu wollen, um damit eine Aussage konstruieren zu wollen, widerspricht ausreichendem, differenziertem Denkvermögen.

 

Diese kritischen Punkte möchte ich nur der Vollständigkeit erwähnt haben, um zu zeigen, dass mancher meint, Aussagen machen zu dürfen, die zu hinterfragen und zu begreifen er gar nicht in der Lage ist. Sozusagen den Bock zum Gärtner machen.

 

Die richtige Frage wäre eher, wie viele Ärzte sind von der Pharmaindustrie manipuliert, die richtige Antwort ist logisch: alle.

 

Diese Thematik der Verstrickung, Manipulation hat uns von Mavera® schon in jungen Jahren interessiert. So haben wir nach Art von Günther Wallraff bei einem großen Pharmakonzern angefragt, ob wir nicht im Bereich der Tierversuchsabteilung arbeiten können. Die Idee war, Informationen aus erster Hand zu bekommen. Bekamen wir und zwar angenehmere als befürchtet. Insgesamt war es schrecklich, insbesondere wenn donnerstags die Primaten getötet wurden und diese vorher schon vor Todesangst geschrien haben. Es war auch zu erfahren, dass die Pharmakonzerne häufig Menschenversuche mit neuen Medikamenten in Südamerika betreiben, da ein Menschenleben dort preisgünstiger zu haben ist als in Europa. Sagen wir mal lieber Mitteleuropa.

 

Zu den Tierversuchen ist zu sagen, dass es Aufgabe der Politik ist, dies zu beeinflussen, derzeit sind oft unnotwendige Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben, dies ist die Aufgabe der Legislative. Wissenschaftler auch der Pharmakonzerne haben wiederholt versucht, die gesetzgebenden Politiker mit Wissen zu beeinflussen. Inzwischen ist zumindest dieser Versuch endgültig beendet worden.

 

Pharmakonzerne gehören zu den erfolgreichsten Konzernen in der Welt, finanziell, aber auch wissenschaftlich. Selbstverständlich manipulieren sie die Wissenschaft, die Lehrbücher, wahrscheinlich am leichtesten die Politiker zur eigenen Profitmaximierung. Es wäre naiv zu glauben, dass sie diese Manipulation nicht auch erfolgreich betreiben würden. Werbung überall, die nicht nur Ärzte, sondern vor allem die Patienten beeinflusst, Pharmareferenten, die persönlich die Ärzte aufsuchen und Propaganda betreiben, in der Auswahl der wissenschaftlichen Forschung, die dann gelehrt wird und Eingang findet in die Standards, nach denen ein Arzt behandeln MUSS! Sonst verliert er seine Berufszulassung. Mitarbeiter der Pharmakonzerne sitzen inzwischen in entscheidenden Gremien, so haben wir darüber berichtet in dem Artikel: Lug und Trug.

 

Wir von Mavera® haben gar bei o.g. Konzern in der Abteilung gearbeitet, in welcher die Geschenke für folgsame Ärzte versandt wurden. Anfang der 80iger Jahre waren das beträchtliche Werte, 1990 hieß es dann wissenschaftliche Studien, für die der Arzt bei entsprechendem Ergebnis bestens bezahlt wurde. Und der Konzern sich eben auf diese Studie beruft. Die er persönlich gefälscht hat.

 

Aber bedenken Sie bitte auch den Segen der Pharmakonzerne! Um ein einzelnes neues Medikament zu entwickeln, sind große finanzielle Risiken notwendig, die auch mal den Bankrott bedeuten können. Wie die leicht abstruse Historie des Viagras zeigt, entwickelt als Herzmedikament, wegen nicht ausreichender Wirkung beendet, durch einen Zufall kommt die Nebenwirkung an das Tageslicht, dass es als Potenzmittel wirkt und extrem erfolgreich vermarktet wurde und inzwischen ist es das einzige Mittel, welches den Bluthochdruck im Lungenkreislauf senken kann. Außerdem hilft es gegen das Raynaud-Syndrom, bei welchem schon mal die Finger abfaulen können. Die Wirksamkeit gegen letztere beide Krankheiten sind nur entdeckt worden, weil es eben erfolgreich vermarktet wurde und entsprechend oft von sehr vielen eingenommen wurde.

 

Ebenso gibt es viele Erfolgsgeschichten der Pharmaindustrie, sinnvolle Blutdruckmedikamente gibt es erst seit den 80iger Jahren, Mittel gegen Magensäure, die keinen Magenkrebs wie die Antazida auslösen, auch die Impfungen können höchstgradige Erfolge aufweisen, Kinderlähmung weitestgehend beseitigt, Pocken nicht mehr vorhanden etc. Und bei der Schweinegrippe sieht man dann, wozu es führt, wenn die Konzerne in den entscheidenden Gremien sitzen.

 

Das Fazit ist, dass der Arzt auch nur ein Mensch ist, der manipuliert werden kann. Wie wir alle. Im Studium waren wir fast alle Idealisten, die mit bestem Gewissen helfen wollten. Diese Einstellung hat sich durch den Berufsalltag, der unerträglich ist, spätestens in wenigen Jahren relativiert.

 

Heutzutage ist es leider unmodern geworden, und dies insbesondere in der Medizin, kritische, an das Zynische grenzende, querulatorische Meinungen oder Fragen zu äußern. Wenn es nicht der große Robert Koch gewesen wäre, der da passend zu unserem Thema gesagt hat: wenn ein Arzt hinter dem Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung, dann dürfte man diese Aussage heute nicht frei zitieren.

 

Ein weitere schöner Spruch, der allzu wahr ist: Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist. Jean Genet.

 

 

Zu den Bildern, das erste ist ausgewählt, weil es schön in die öffentliche Meinung passt, das zweite habe ich in Indien aufgenommen, so fängt Manipulation unscheinbar an und beim letzten bin ich in Darjeeling mitten im Tee.

Keywords Mavera® Arzt Pharmaindustrie info kopp verlag viagra blutdruck impfung pocken kinderlähmung

 

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Di

14

Dez

2010

Mavera® rät zur Vermeidung von Aspartam, Glutamat und Energiesparlampen

Nun, was haben Aspartam, Glutamat und Energiesparlampen gemeinsam? Sie sind giftig und man sollte die Finger davon lassen. Obwohl unsere Behörden diese Gifte schützen und empfehlen.

 

Das ist eindeutig bei der Energiesparlampe so, denn der Gebrauch der normalen Glühbirne wurde in der EU untersagt. Die Energiesparlampe spart aber kaum Energie, wie auch schon bei Stiftung Warentest nachzulesen war. Dafür enthält die Energiesparlampe Quecksilber und das ist hochgiftig! Während die Lampe leuchtet, gibt sie das Quecksilber in die Raumluft ab und richtig kritisch wird es, wenn die Lampe mal zu Bruch geht. Und das tut sie spätestens bei der Entsorgung.

 

Sinnvolle Alternative sind die LED-Leuchten, bei 2 Watt Leistungsaufnahme leuchtet sie so hell wie die Energiesparlampe bei 12 Watt und eine normale Glühbirne bei 40 Watt. Einziger Wermutstropfen: sie hält ewig.

 

Aspartam ist ein Süßstoff mit weniger Kalorien bei gleicher Süßkraft als Zucker. Dafür ist Aspartam giftig und sinnlos. Aspartam wird im Körper oder schlimmer noch vor dem Verzehr in Methanol, Formaldehyd und anderen, nicht giftigen Substanzen abgebaut. Die Umwandlung von Aspartam in Methanol vor dem Verzehr ist deshalb besonders gefährlich, da die aufgenommenen Methanolkonzentrationen besonders hoch sind. Dadurch sollen schon ernsthafte Komplikationen wie Tod oder Bewusstlosigkeit aufgetreten sein. Jedenfalls gibt es eine inoffizielle Empfehlung für Piloten, kein Aspartam zu sich zu nehmen.

 

Sinnlos ist Aspartam, da es den Körper verleitet, mehr Zucker zu sich zu nehmen, als wenn man gleich anstelle des Aspartams Zucker genommen hätte. Dieses ist durch Studien belegt, selbst die AOK hat diese Studien durchgeführt. Dieses gilt für alle künstlichen Süßstoffe. Konsequenzen hatten diese Ergebnisse merkwürdigerweise nicht. 

 

Glutamat wird als Geschmacksverstärker bezeichnet. Ist es aber gar nicht. Es regt im Gehirn die Hungerzentren und auch alle andere Gehirnzellen an, so dass beim Essen ein Heißhungergefühl entsteht und der Konsument mehr isst. Glutamat kommt zwar in der Natur vor, wie z.B in Tomaten oder Seetang, aber es scheint da Unterschiede zu geben, wie ja auch bewiesenermaßen beim Karotin, das natürliche ist gut gegen Krebs und das künstliche erzeugt Krebs.

 

Glutamat ist als Gewürzmittel, denn es selbst hat einen Eigengeschmack , der beschrieben wird zwischen Spargel und Fleisch, was auch immer das heißen soll, in vielen Tütensuppen, Kartoffelchips, Würzmischungen etc. enthalten. Es muss nicht als Glutamat gekennzeichnet werden, es heißt dann Hefeextrakt oder anders.

 

Glutamat macht über den Effekt des Heißhungers dick. Dumm macht es auch, so ist es in Tierversuchen bewiesen worden. Seltener Nebenwirkungen sind Asthmaanfälle, Epilepsien usw.

 

Wenn man mal einen Hamburger bei einer Fastfoodkette gegessen hat, dann weiß man, dass ein neues Hungergefühl sich erstaunlich schnell einstellt, insbesondere im Vergleich zu einem selbstgemachten Hamburger ohne Glutamat.

 

Man könnte angesichts dieser Informationen schon fast auf die Idee kommen, dass die unsere Gesundheit schützenden Behörden auch schon mal Lobbyisten getroffen haben. Oder dass wir vergiftet werden sollen.

 

Unverständlich sind mir auch einige Aussagen einiger Wissenschaftler. Einige behaupten z.B., dass Süßstoffe keinen Einfluss auf den Insulinspiegel haben. Aber doch, dass wissen wir doch schon lange. Die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus, sobald ein süßer Geschmack im Mund auftritt. Die Insulinausschüttung ist auch abhängig von der Menge an Kohlenhydraten im Blut. Wenn also Insulin ausgeschüttet wird und kein Kohlenhydrat ankommt, dann sinkt der Zuckerspiegel im Blut und das ergibt Heißhunger. Insulin selbst ist auch mästend, es macht dick. Und sowieso sind hohe Insulinspiegel im Blut gar nicht gut. (Der Versuch zur Insulinausschüttung ist leicht, einige Versuchspersonen bekommen Zuckerlösung zu trinken und andere dieselbe Zuckerlösung in das Blut infundiert, also ohne Geschmack. Bei den Infundierten war der Insulinspiegel geringer als bei denen mit süßem Geschmack)

 

Beim Glutamat ist die offizielle Diskussion ähnlich unverständlich, da sagt man, dass das Glutamat gar nicht in das Gehirn kommt, das sei nicht messbar. Ja, aber es wirkt doch im Gehirn und das tut es sichtbar. Dann war wohl die Messung falsch. Wie bewusst die Messung falsch lag, da wissen wir nichts.

 

Übrigens habe ich in den 90er Jahren im Ärzteblatt von einem neuen Zuckeraustauschstoff gehört, der vielversprechend klang. Er wurde aus einer tropischen Bohne gewonnen und hatte keine Effekte auf den Insulinspiegel oder nur unwesentliche. Der Stoff ist in der EU nicht zugelassen worden, in anderen Staaten schon. Weiß jemand etwas?

Übrigens ein sehenswertes Interview zu diesem Thema:

http://www.youtube.com/watch?v=6VWPQ3LEmDM

 

 

 

2.106×1.152 (279 KB)Pigfy (Hochgeschwindigkeitsaufnahme eines Luftgewehrschusses durch eine Glühbirne. Methode: Abgedunkelter Raum, offene Blende, Auslösung des Elektronenblitzgerätes durch das Luftgewehrgeschoss (Unterbrechung eines elektrischen Kontaktes) Autoren: Frank Basti)

 

(Bearbeitete Version von File:Cup of tea (High Speed Photography).jpg durch Mirko Junge<br> == Summary == {{Information |Description=A cup of tea. This Photo is a result of "High Speed Photography" Course By Teacher: Mohamme)

|Quecksilber: Author= Parent Géry

Schlagwörter Mavera Maveracream Maveracreme Energiesparlampe Süßstoff Zuckeraustauschstoff Glutamat Quecksilber Gift

 

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Fr

03

Dez

2010

Glaukom oder der grüne Star

Das Glaukom oder im deutschen Volksmund als grüner Star bezeichnet ist die krankhafte Erhöhung des Augeninnendruckes.

Bei Wikipedia oder verschiedenen Augenärzten sind gute Artikel über dieses Thema vorhanden, deshalb möchte ich nur eine Ergänzung vornehmen.

 

Die meisten schreiben, dass das Glaukom eine Schädigung des Sehnerven sei und dieses häufig durch einen erhöhten Augeninnendruck verursacht wird.

 

Schädigungsmöglichkeiten des Sehnerven gibt es mehrere, das Glaukom schädigt aufgrund seines Druckes alle anderen Strukturen des Auges ebenso, außerdem gibt es den medizinischen Notfall des akuten Glaukomanfalles, der eben einen nicht tolerierbaren Druckanstieg bedeutet mit schweren Schädigungen des Auges, die nicht unbedingt rückgängig sind.

 

Diesen Artikel schreibe ich aus gegebenem Anlass aus dem Bekanntenkreis. Das Glaukom ist im Internet ausreichend gut erklärt, deshalb sei hier darauf verzichtet.

 

Das Glaukom bemerkt man erst einmal NICHT! Wenn die ersten Symptome kommen, ist es spät, weil die Symptome bereits die Zeichen der begonnenen Zerstörung sind.

 

Lichtblitze, Flackern des Bildes, sind untrügliche Zeichen der Schädigung der Netzhaut (die Netzhaut klebt am Augapfel und ist die „Leinwand“ für das Bild).

 

Eine typische Schädigung der Netzhaut hat als Symptom einen Ausfall des Gesichtsfeldes wie oben auf dem Bild mit dem Kind gekennzeichnet ist. Nur was man so schön auf dem Bild sieht, sieht man selbst nicht, im wahrsten Sinne des Wortes, man sieht einen Bereich nicht und man bemerkt es nicht, da das andere Auge den Ausfall kompensiert und das Gehirn mit seiner Sehrinde den Ausfall wegrechnet.

 

Ein gerötetes Auge beim Glaukom ist Zeichen der Entzündungsreaktion des Auges.

 

Schlieren im Gesichtsfeld oder Wölkchen sind Zeichen der Schädigung des Glaskörpers.

 

Schmerzen treten beim Auge spät auf, dann sofort in Minuten zum Augenarzt und nicht warten lassen. Schmerzen durch einen Glaukomanfall sind immer ein Notfall! Also sofort reagieren und in die Behandlung gehen, nachts ggf. in das Krankenhaus und nicht abwarten. In Norddeutschland sagen wir ganz platt: was wech ist, ist wech.

 

Lange Rede, kurzer Sinn, wichtig ist für jeden, der vielleicht älter als 35 Jahre ist, regelmäßig zur Untersuchung zu gehen, um den Augendruck zu messen. Tut auch nicht weh. Und da ich dies jedem ohne Ausnahme empfehle, müssen wir hier nicht auf Risikofaktoren eingehen, wie Genetik, Bluthochdruck, Fehlsichtigkeit etc.

 

Ist der Augeninnendruck zu hoch, empfehle ich frühzeitig bereits eine Therapie. Denn ein zu niedriger Augeninnendruck ist nicht schädlich.

 

Die Medikamente soll der behandelnde Augenarzt empfehlen, meist reichen Augentropfen (und schwupps muss ich zum Kühlschrank, genau die Augentropfen einträufeln. Meine Großmutter, meine Mutter und ich haben diese Erkrankung, das nenne ich mal Tradition.

 

Die Lebensweise und Ernährung kann den Augendruck günstig beeinflussen.

 

Sport Im aeroben Bereich erniedrigt Ausdauerbelastungssport den Druck. Beim falschen Gewichtheben mit Luftanhalten (das nennt man auch Valsalva-Manöver) wird akut, also ruckzug, der Blutdruck und der Augeninnendruck erhöht. Beim Blutdruck sind bereits Werte über 330 mmHg gemessen worden. Gut ist das nicht.

 

Kräuter. Das wirksamste scheint Hanf zu sein, aber eben nicht die rauscharmen Sorten, wie unsere liebgewonnene EU glücklicherweise fürsorglich für uns Unwissende empfiehlt. In den USA ist Hanf zur Behandlung für das Glaukom zugelassen, insbesondere wenn die anderweitige, medikamentöse Therapie mit chemischen Drogen nicht ausreicht. In Deutschland ist Hanf zur Behandlung des Glaukoms gar nicht zugelassen, lieber blind als verhascht. Die legale Form gibt es als Medikament namens Marinol®, muss unter Beachtung des Betäubungsmittelgesetzes ärztlich verordnet werden, kostet monatlich je nach Dosis viele hundert Euro und wird von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen, die privaten Kassen meist auch nicht.

 

Übrigens gehört seit einigen Jahren die Augeninnendruckmessung nicht mehr zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Mit anderen Worten, das muss man selbst bezahlen aus eigener Tasche. Das könnte man als ungünstige Regelung ohne jeden Sachverstand unserer Politiker werten!

 

Weitergehende Empfehlungen bei der Kräuterheilkunde gibt es viele (Aloe Vera, Fenchel, Ingwer, Augentrost usw.) inwieweit sie geprüft sind, vermag ich nicht zu sagen. Allerdings kann man die Wirksamkeit selbst überprüfen mit einer Druckmessung beim Augenarzt vor und nach Beginn der Therapie.

 

Akupunktur kann auch hilfreich sein.

 

Fazit: regelmäßig den Druck messen lassen!

Schlagwörter Auge Augeninnendruck Netzhaut Augentropfen Mavera® Maveracream® Maveracreme® Kräuter Hanf

 

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Mo

29

Nov

2010

Kaffee als Heilmittel

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Mi

20

Okt

2010

Vitamine, Mineralien, Aminosäuren. Mavera® empfiehlt:

Hier eine Positiv- und Negativliste vom Mavera® Team  der Vitamine, Mineralien und Aminosäuren die zusätzlich zur Ernährung sinnvoll sind und vor allem die, die gefährlich sind.

 

Schlecht:

ß-Carotin und alle anderen Karotine (die aus der Tüte, Tablette oder überhaupt künstlich hergestellt, die natürlichen sind nicht gemeint) !! Erhöht die Krebswahrscheinlichkeit!

Kalzium in Tablettenform! Schlaganfall und Herzinfarkt erhöht. Mehr Käse essen oder Brokkoli.

 

Gut:

Vitamin D, ca. 50 bis zu 400 i.E täglich. Beim Sonnenbad OHNE Sonnencreme produziert die Haut in 15 Minuten etwa 5000 i.E, also genug für lange Zeit. Danach produziert die Haut allerdings erst einmal nichts mehr, dann können Sie auch Creme benutzen oder in den Schatten gehen.

 

Magnesium 300 mg täglich.

 

Bei Mangelernährung oder Drogenmissbrauch sinnvoll: die Vitamin B-Reihe, Dosierung bis auf B12 ca. 1 mg täglich. Bei hohen Dosierungen pharmakologische Effekte z.B. gegen Polyneuropathie.

 

Eingeschränkt sinnvoll Vitamin A, E, C. Erstens in der Nahrung genügend vorhanden, Bei A und E gefährliche Überdosierungen möglich.

 

Aminosäuren können sinnvoll sein, meist wird empfohlen: Glutamin, Lysin, Arginin.

Kürzlich durchgeführte Studien an Mäusen haben ebenfalls positive Wirkungen gezeigt. Der Link: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312099.html

 

Für den Normalverbraucher reicht der Proteingehalt der guten Mischernährung, vergessen Sie nicht Fisch! Und wenn Sie glauben, Sie mögen keinen Fisch, dann haben Sie bisher im falschen Laden gekauft.

 

Ebenfalls Mangelerscheinungen gibt es selbst bei ausreichender Mischkost: Kupfer, Selen, Zink, Mangan. Bei Störungen des Immunsystems, Haarausfall, Zuckerkrankheit kann mal eine zusätzliche Zufuhr in Tablettenform einen Versuch wert sein.

 

Es gibt seit einiger Zeit den Begriff der „Superfrucht“. Wie z.B. bei der Mangostane, die ja unser allererstes Interesse geweckt hatte. Gemeint ist damit, dass diese Früchtchen oder Gemüse zu den lange bekannten Vitaminen etc. zusätzliche Stoffe haben, gerade in sind die Antioxidantien. Spaßiger weise wird die Liste der Superfrüchte immer länger, gespannt sind wir schon auf die kommende Wortschöpfung als Steigerung zur Superfrucht. Aber Tatsache ist, dass Brokkoli, die anderen Kohlsorten auch, die gute alte Kartoffel, Tomaten, es wirklich in sich haben. Auch Kräuter wie Basilikum, Thymian, Oregano sind gute Nahrungsmittel.

 

Beim Fleisch können wir Menschen gerne verzichten auf Schweinefleisch, es gibt Menschen, die sehen ja schon aus wie die verspeisten Tiere. Die Azteken haben das erste Mal Kontakt mit Schweinefleisch gehabt, als die Spanier dieses eingeführt hatten. Die Azteken behaupteten, dass Schweinefleisch genauso schmeckt wie Menschenfleisch. Der Verzehr von Menschenfleisch galt bei den Azteken als sichere Methode, schnellstens zu verblöden! Die Intelligenz der Menschenfleischesser wurde verglichen mit der des Adelsstandes mit seiner typischen Inzucht, die nachweislich extrem bedenklich ist und für eine erhöhte Wahrscheinlichkeit steht, verblödete Nachfahren zu bekommen.

 

Von den Landtieren gelten Hühner und alles in dieser Richtung als am wenigsten bedenklich, als optimal gilt Meeresfisch. Guten Appetit.

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So

17

Okt

2010

Nahrungsergänzungsmittel, unsere Empfehlung von Mavera®

Zu den Nahrungsergänzungsmitteln wird viel berichtet, selbst wir  von Mavera® haben schon 2 Artikel geschrieben, und es kommt auch darauf an, wer mit seinem Rat seine eigenen Interessen vertritt. Der Gemüsehändler wird von Multivitamintabletten abraten, Hoffman-La Roche als weltweit der größte in diesem Markt uneingeschränkt seine chemischen Produkte verkaufen wollen.

 

Die wichtigste Frage hierbei ist, wer will was wofür ergänzen!

 

Der künstliche ernährte Patient benötigt sicher eine entsprechende Zufuhr, ob das alles beim Bodybuilder, der aus ästhetischen Gründen einen Muskelzuwachs wünscht, hilft, sei dahingestellt. Letzterer hat diese Frage aber auch schon selbst beantwortet, er nimmt nämlich Eiweißpräparate mit dem Gedanken, dass das Eiweiß in Muskelmasse umgewandelt wird, und weil ganz einfach dieser Effekt nun mal nicht eintritt, hilft man sehr gerne mit Anabolika nach. Und die haben viele Wirkungen, erwünschte wie Fett weg und mehr Muskeln und unerwünschte wie Schlaganfall. Und der ist auch nicht sexy.

 

Aber wenden wir uns dem "Normalernährer" zu. Der hat Angst davor, dass die normale Ernährung nicht ausreicht, da z.B. die Böden ausgelaugt sind, alles ohnehin ganz anders ist und außerdem muss man, wie man so hört, regelmäßig das Immunsystem stimulieren. Nun, einige Wahrheiten sind dabei. Unsere Böden sind ausgelaugt und können kaum Magnesium in die Pflanzen geben, also haben wir Endverbraucher zu wenig Magnesium.

 

In der alten tibetischen oder indischen Heilkunde, auch unter Ayurveda bekannt, hat man vor tausend Jahren die Patienten erfolgreich einfach mit der richtigen Diät geheilt. Mit einer Diät aus Kräutern und den richtigen Nahrungsmitteln, gegen Husten und Bronchitis gab es Chili mit Honig, für etwas anderes eine blaue Banane mehr als sonst und wirkte auch.

Aber heute nicht mehr wie früher, da die Nahrung sich tatsächlich gewandelt hat. So wurden tausend Jahre alte Thymiansamen kürzlich kultiviert und siehe da, der Thymol-Gehalt war heutzutage ein vielfaches geringer als in den alten Pflanzen.

 

So muss man denn alte Kräuterrezepturen auch dringend in einem neuen Licht sehen.

 

Aber zurück zu unserem Normalverbraucher, muss er was nehmen oder nicht? Die in der Medizin immer richtige Antwort lautet: es kommt ganz darauf an!

 

Oben haben wir schon geschrieben, dass Magnesium in unserer Nahrung Mangelware ist. Also muss man ab und zu etwas davon als Nahrungsergänzungsmittel nehmen, insbesondere wenn die Symptome des Mangels erscheinen, Muskelkrämpfe sind die berühmtesten, die ersten und davon die ungefährlichsten. Früher hieß es, zu viel Magnesium sei ungefährlich, da es sofort ausgeschieden wird und dabei auch noch Niere und Blase vor Steinen usw. schützt, inzwischen haben sich andere zusammengetan, die über unerwünschte Überdosierungen referieren, aber mit diesem Gedanken kann ich mich nicht anfreunden. Eine Empfehlung ist, 300 mg Magnesium täglich zu nehmen, oder 300 mg täglich über 3 Monate hinweg eines jeden Jahres, Sportler sollen auch schon mal 600 mg Magnesium täglich nehmen, seriöse Empfehlungen sind selten, was aus wissenschaftlicher Sicht untragbar ist und Bände über die wissenschaftliche Qualität unserer sogenannten Wissenschaftler spricht.

 

In den achtziger Jahren gab es Studien, wer 300 mg Magnesium täglich genommen hatte, hatte weniger Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck und Herzinfarkt. Ich denke, das ist doch mal eine Aussage!

 

Vitamin D ist als Nahrungsergänzungsmittel uneingeschränkt zu empfehlen (siehe unseren ersten Artikel vom 29.09. zu diesem Thema). Ganz einfach, wir haben alle zu wenig davon, es sei denn wir trauen uns in die Sonne für die richtige Zeit (kurz), in der richtigen Bekleidung (wenn kurz dann wenig) und ohne Sonnenschutzmittel!!!

Sonnenschutzmittel sind nur empfehlenswert, wenn man lange in der Sonne ausharren muss, Seemann vielleicht oder Dachdecker in der Wüste Gobi.

 

Neben den Empfehlungen zum Magnesium und Vitamin D wird es eng, denn bei den anderen Vitaminen, Aminosäuren, Mineralien sind wir meist gut versorgt und falls doch nicht, dann betreiben wir die falsche Diät. Interessanterweise sind die am schlechtesten ernährten Menschen wer? Junge Mädels in den Industrienationen, die wollen schlank sein, haben wenig Zeit zum Essen und gehen mal bei Heißhunger zum Fastfood. Das ist so gruselig, da helfen auch keine Nahrungsergänzungsmittel mehr.

Also bei einer dem Menschen entsprechenden Mischernährung, ist tatsächlich alles an Bord, was Mensch so braucht. Ausnahmen s. o.

Wenn jemand eine spezielle Diät anstrebt wie Vegetarier oder Veganer, Milchverabscheuer oder wie auch immer, dann sollte man schon mal in der richtigen Literatur gelesen und verstanden haben. Und der letzte Nebensatz

hat es mächtig in sich, weder richtig, noch Literatur, noch verstanden ist oft anzutreffen bei medizinischen Laien. Dazu gibt es zu viel unseriöse Veröffentlichungen, auch von eigentlich berufener Seite, sei es, dass jemand einen Feldzug führen möchte gegen irgendein Nahrungsmittel wie alle Milchprodukte, sei es jemand möchte sich wichtigmachen und verteufelt Magnesiumdosierungen über 250 mg ohne Angabe von Gründen, also am besten hört man in sich selber rein, isst das was man möchte und was noch halbwegs natürlich erscheint.

Auch dazu gibt es interessante Beobachtungen, wenn Menschen von Kindheit an gewöhnt werden an künstliche Zusatzstoffe, sei es Aromen, Glutamat, lustige Farbstoffe, dann gewöhnt sich der Geschmack dieser Menschen so daran an die künstlichen Sachen, dass sie die natürlichen nicht mehr essen wollen. Es grüßt hierbei die lila Kuh!

 

Eine Liste von Empfehlungen geben wir dann in dem nächsten Artikel heraus.

 

Eine Empfehlung für Kakaoliebhaber: für den Heißhunger auf was Süßes zwischendurch und nicht voller fett wie die Billigschokolade: 2 Bananen mit leckerem Kakao ohne Zucker etc. pürieren. Wir nehmen viel Kakao, schwarz muss es sein.

Da Thailand ein kulinarisches Paradies ist, ein nächster Tipp: Mango mit Joghurt pürieren. Aber nicht die komische grüne Mango aus dem Supermarkt, die besten Mangos gibt es hier oder in Indien!!!

 

Bei diesen Ratschlägen kann man in der Zukunft getrost auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten.

 

Unter folgendem Link sind weitere Informationen:

http://www.kohlsuppendiaet.org/ernaehrung/nahrungsergaenzung

 

 

 

 

Lila Kuh in Thailand
Lila Kuh in Thailand
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So

03

Okt

2010

Nahrungsergänzungsmittel bei Mavera®

Carotin, Kalzium, Krebs und Herzinfarkt. Teil 2.

Bunte Karotten
Bunte Karotten

In unserem ersten Artikel schrieben wir über die Vorteile eines zur Nahrung zusätzlichen Angebots von Vitamin D., da es nicht reichlich in den Lebensmitteln vorhanden ist und die meisten Menschen zu wenig in der Sonne sind. Wie auch wenn man einer regelmäßigen Erwerbstätigkeit nachgeht.

 

Beim Vitamin D sind die Meinungen ungeteilt. Bei den anderen Zusätzen sieht die Welt ganz anders aus. Als erstes stellt sich die Frage, wer will was erreichen? Der Sportler eine Leistungssteigerung oder einen anderen Körperbau mit mehr Muskelmasse? Der Normalbürger mehr Gesundheit?

Es sind zahlreiche Studien geführt worden, auch über Jahre hinweg mit Multivitaminpräparaten. Die Ergebnisse waren alle gleich: entweder die Präparate nutzen nichts oder sind schädlich!

 

Gefährlich erschien Betacarotin, das hat statistisch gesichert bei Rauchern zu einer erhöhten Lungenkrebsquote geführt. Bei Rauchern und regelmäßigen Alkoholkonsumenten zu einer erhöhten Darmkrebsquote. Bei Nichtrauchern hat es keine Nach- oder Vorteile. Eine offizielle Erklärung gab es nicht, meine Erklärung ist die, dass Carotin nicht etwa nur eine einzige Substanz ist, sondern in Wirklichkeit ein Wort ist für viele verschiedene Substanzen. Die sind alle sehr ähnlich, aber eben nicht exakt gleich! Das natürliche Betacarotin, welches z.B. Ihre Möhrchen (Möhrchen ist norddeutsch für Möhre, Karotte, Rübe etc.) oder den Flusskrebs orange färbt, ist gut gegen Krebs, gut für Ihr Immunsystem, Haut, Augen etc. Und darauf hat sich Ihr Körper spezialisiert.

 

Das natürliche wird von natürlichen Zellen hergestellt unter Einsatz von speziellen Enzymen, so dass immer nur das eine wahre produziert wird. Stellt jetzt aber der Mensch das Betacarotin im Reagenzglas in seiner großen Fabrik her, dann macht er es nicht wie die natürlichen Zellen, sondern, wir haben es geahnt, er mixt verschiedene Chemikalien zusammen, erhitzt das ganze und als Ergebnis bekommt er ein Gemisch verschiedener Carotine. Eines davon entspricht dem natürlichen, alle anderen nicht. Und die anderen können vom Körper nicht richtig aufgenommen werden, ja, sie blockieren die Aufnahme des natürlichen! Also zusammengefasst: dadurch, dass man künstliches Betacarotin nimmt, verhindert man die Aufnahme des natürlichen Carotin´s! Und zu wenig Betacarotin kann durchaus beim Kampf des Immunsystems gegen Krebs fehlen.

Also niemals Betacarotin in künstlicher Form essen, ein Möhrchen ab und zu reicht bereits. Ein Link zum Carotingehalt:

http://www.rohkostwiki.de/wiki/Carotin-Gehalt_von_Lebensmitteln

Alle anderen Substanzen in den herkömmlichen Multivitaminpräparaten sind bei richtiger Dosierung eher unbedenklich, an der Länge dieses Artikels sieht man, dass man kaum ins Detail gehen kann, deshalb noch zum Abschluss eine neue Warnung vor einer Substanz: Kalzium!

Kalzium ist lebensnotwendig für Knochenbau, Immunsystem, Muskulatur etc. Der Tagesbedarf liegt bei fast jedem Menschen bei 1000 mg. täglich, Schwangere ungefähr doppelt so viel, es sind ja aber auch schon zwei Menschen zu versorgen.

Der Tagesbedarf Kalzium ist enthalten in 1 L Milch (Kuh) oder 100 g Käse, bei Parmesan 60 g. Broccoli ist auch ein guter Kalziumlieferant, bei anderen Gemüsen wird es langsam schwer, sich ausreichend zu versorgen. Der Knochen baut Kalzium ein in seinen ersten 20 Lebensjahren, danach baut er nur noch ab! 1% jährlich. Was Hänschen nicht aufgebaut hat, dass fehlt dem Hans und er bricht sich seine Knochen leichter. Das nennt man dann Osteoporose und es gibt, wen wundert es, tolle und teure Medikamente dagegen. Eine Empfehlung war in den letzten Jahrzehnten, 1 Brausetablette mit 1000 mg Kalzium täglich zu sich zu nehmen. Neueste Studien haben gezeigt, dass dann das Risiko eines Herzinfarktes rapide steigt. Also muss man auch vor Kalziumtabletten warnen. Der Artikel im British Medical Journal:

http://www.bmj.com/content/341/bmj.c3691.full

Es kann sein, dass Kalziumtabletten mit Vitamin D nicht so gefährlich sind, dass muss getestet werden. Die Erklärung dazu ist, dass der Kalziumspiegel nach einer Kalziumtablette enorm ansteigt und zu Ablagerungen führen kann, also Arteriosklerose entsteht.

Das fantastische Bild mit den verschieden farbigen Möhrchen kommt aus Wikipedia:

Dateiversionen

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aktuell 21:39, 30. Jan. 2006 Vorschaubild der Version vom 30. Januar 2006, 21:39 Uhr 1.675×2.700 (3,38 MB) Falcorian (Diskussion | Beiträge) (From: http://ars.usda.gov/is/graphics/photos/nov04/k11611-1.htm ARS researchers have selectively bred carrots with pigments that reflect almost all colors of the rainbow. More importantly, though, they're very good for your health. Photo by Stephen Ausm)

Schlagwörter: Kalzium Betacarotin Multivitamin Mavera® Maveracream® Vitamin D

 

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Mi

29

Sep

2010

Nahrungsergänzungsmittel, macht das Sinn?

Vitamin D, Dosierung und Wirkung

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Fr

17

Sep

2010

MRSA, NDM-1 und weitere Resistenzen

Staphylokokken
Staphylokokken

In der allgemeinen Presse wird zur allgemeinen Verunsicherung viel über neue Resistenzen berichtet, früher waren es die MRSA (Methicillin Resistentes Staphylococcus Areus), heute modern sind die NDM-1 und in der allgemeinen Presse ganz vergessen wurden die XDR (Extremely Drug Resistant).

Zu dem neuen Schlagwort NDM-1-Bakterie ist zu sagen, dass es keine Bakterie gibt mit diesem Namen sondern NDM-1 bezeichnet eine bestimmte Genstruktur, bei der die Bakterie, die dieses Gen hat, resistent wird gegen bestimmte Antibiotika ( ß-Laktam-Antibiotika).

Ein Artikel im Deutschen Ärzteblatt:

 

From:    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42366/NDM-1-Resistenzen_Vier_Faelle_in_Deutschland.htm

 

 

Zu den MRSA, NDM-1, XDR und allen anderen resistenten Keimen kann man sagen, dass Vorsicht, oder noch besser Umsicht geboten ist.

Wir alle sollten uns dafür interessieren, da man als Einzelperson schneller betroffen sein kann, als einem dann lieb ist.

Ist man nämlich erst einmal erkrankt, sei es eine Lungenentzündung, Hautinfektion mit Pusteln und hohem Fieber oder eine schmerzhafte Geschlechtskrankheit, läuft dem Betroffenem die Zeit davon.

 

Was tun bei einer solchen Infektion mit MRSA, NDM-1, XDR und Konsorten?

Wichtig ist eine qualifizierte Therapie, soll heißen, gehen Sie zu einem guten Arzt und beachten Sie seine Anweisungen exakt. Kommen Sie niemals auf den Gedanken, von diesen Anweisungen ein wenig abweichen zu können. Denn dann wissen Sie nicht, was Sie tun! Insbesondere bei einer Antibiotikatherapie oder Wundbehandlung keinen Wechsel selbst durchführen.

Beispiele, was dann schief gehen kann, gibt es genug, man verliert bei banalen Wunden seine Extremitäten. Der letzte, der es besser wusste, war gewarnt, er könnte wie Quasimodo aussehen. Jetzt sieht er so aus aufgrund einer Nervenlähmung im Gesicht und das betroffene Auge wird demnächst erblinden.

Wie kommt es eigentlich zu Resistenzen, gab es doch früher auch nicht?

Resistent werden kann jeder Keim, ob Bakterie, Pilz oder Virus. Zu den Pilzen sei angemerkt, dass die widerstandsfähigsten logischerweise im Schwimmbad neben der Desinfektionsdusche für die Füße gegen Fußpilz sind. Der Pilz, der da überlebt, der überlebt auch ein wenig Pilzmittel auf Ihrer Haut. Hört sich nach einer langen Liaison an.

Bleiben wir aber mal bei den Bakterien, die sind am einfachsten zu verstehen.

 

Ist die Antibiotikakonzentration oberhalb einer gewissen Grenze, dann sterben die Bakterien zu 99% sicher mit der Zeit. Den Rest, der übrig bleibt, muss unser Immunsystem töten.

Hat der Patient mal eine Dosis vergessen und der Antibiotikaspiegel sinkt unter diese Grenze, dann sterben die Bakterien eben nicht! Und lernen aktiv, wie dieses Antibiotikum generell zu deaktivieren ist. Das Erlernte befindet sich im Gen der Bakterie. Diese geht auf Wanderschaft, wechselt von Herrn Hugo zu Tante Frieda und stellt in den zahlreichen Gesprächen mit den Bakterienkollegen fest, erstens, dass Bakterien auch nur Menschen sind und viel reden und zweitens wird das Gen mit den Resistenzen an alle anderen Kollegen weitergegeben. Dieses Weitergeben ähnelt einem Akt der Sexualität, da fährt der eine seinen Pilus aus, steckt ihn dem Kollegen durch seine Bakterienhaut in das Innere und spritzt das Gen rein. Und Schwupps ist der neue Kollege gerade angelernt worden, was man gegen Antibiotika machen kann. Und der erzählt das auch weiter.

Das eben erzählte bedeutet aber auch, das eine Darmbakterie sein Wissen der Haut- oder schlimmer noch Lungenbakterie erzählen kann. Wenn die sich dann zusammenfinden und anfangen zu feiern, müssen wir als Träger die Zeche zahlen in Form von Unwohlsein oder schlimmerem.

Die gute Nachricht: da Bakterien auch nur Menschen sind, vergessen die alles mit dem Alter. Oder korrekt formuliert, wenn ein Antibiotikum lange nicht mehr verwendet wurde, wir denken so an 5-10 Jahre, dann wird es wieder wirkungsvoll.

 

Also darf man Antibiotika nur gezielt einsetzen. Davon sind wir weltweit weit entfernt, es sei allein auf die Massentierhaltung verwiesen mit dem andauerndem Einsatz von Antibiotika im Futtermittel oder Wasser.

 

Die nächste gute Nachricht ist die, dass die alten Wundbehandlungsmittel besser sind als gedacht! In Australien hat man bis 1945 beim Militär regelmäßig Wunden mit Teebaumöl behandelt, danach mit modernen Antibiotika, weil man dachte, die müssen besser sein. War falsch gedacht, neue Studie zeigen, dass Teebaumöl kombiniert mit Honig nicht nur den Antibiotika überlegen ist, sondern zudem keine Resistenzen provoziert. Also MRSA und NDM-1, XDR: die verlieren so ihren Schrecken. In der Maveracream® Propolis haben wir Teebaumöl mit Propolis kombiniert, Propolis ist dem Honig zur Behandlung deutlich überlegen, aber schwer zu erwerben.

 

Hier in Thailand habe ich mehrere Patienten gesehen, denen sogar Infusionen von Antibiotika im Krankenhaus nichts mehr genützt haben. In diesen Fällen hatten später Antibiotika gewirkt, die z.B. in Asien nicht erhältlich sind und gleichzeitig in Europa extrem selten eingesetzt werden. Also hatten die Bakterien hier noch keine Zeit, etwas zu lernen.

Schlagwörter Behandlung resistente Bakterien Teebaumöl Propolis Maveracream® Mavera®

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Mo

26

Jul

2010

Gewichtsreduzierung mit Mavera®

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Di

13

Jul

2010

Wieviel muß ich trinken?

Wasser kann schön sein
Wasser kann schön sein

Copyright Michael Klaus

 

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Aus gegebenem traurigem Anlass, möchte ich an dieser Stelle über die richtige Trinkmenge sprechen. Der traurige Anlass ist der, dass eine 32 jährige Bekannte vor kurzem ein komplettes Nierenversagen bekam, da sie seit Jahren zu wenig trinkt und nun ist sie dialysepflichtig. Die Dialyse vermindert die Lebensqualität radikal und dies ist noch vorsichtig formuliert.

Die Aufnahme von Wasser mit den entsprechenden Salzen ist für Säugetiere auf dem Land überlebenswichtig, bei unseren Kollegen in den Meeren mag es anders aussehen. Da die Menschheit nun schon so lange überlebt hat, sollte man eigentlich davon ausgehen, dass sie es begriffen hat.

Es gibt immer wieder Empfehlungen, mal 1 Liter am Tag oder 2, aber dann nicht mehr als 3 Liter zu trinken. Ich halte solche Vorschläge für unseriös, da sie nicht der Wahrheit entsprechen. Ich selber war einmal in der Wüste in Kalifornien und habe neben 2 Litern Kaffee an einem Tag 6 Liter Wasser getrunken. Erst am Abend fiel mir auf, dass ich noch gar kein Wasser abgeschlagen hatte. Diese 8 Liter waren also schon zu wenig. Dabei ist die einzig richtige Empfehlung für die tägliche Wassermenge leicht zu verstehen: so viel, dass der Urin ab und zu am Tag wasserklar wird!!

Dann sind die Nierchen gut gespült, der Wassertank im Körper aufgefüllt und alles läuft im wahrsten Sinne des Wortes wie geschmiert.

Neben dem Nierenversagen drohen bei Wassermangel Thrombosen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Harnwegsinfekte,verminderte körperliche und geistige Leistungsgüte usw.

Übrigens kann man sich auf das Durstgefühl nun gar nicht verlassen, der Durst setzt erst ein, wenn es schon spät ist, also das Blut zu dick und die Wasserspeicher im Körper entleert.

Last not least für die Dicken eine Empfehlung: vor dem Essen einen halben Liter austrinken, dann hat der Körper weniger Hunger und ist schneller satt.

 

Bier ist anders lautenden Gerüchten entgegen gar kein Wasserersatz. Im Gegenteil, zum Bier muß man Wasser trinken, damit der Körper nicht Wasser verliert.

Hier in Thailand beobachte ich oft einen Salzmangel bei den Europäern, einerseits durch das starke Schwitzen und andererseits die salzarme Küche in Thailand. Wahrscheinlich sind die Thailänder seit einiger Zeit gut an dieses Klima angepasst. Symptome des Salzmangels sind verminderter Blutdruck, Schwäche, Müdigkeit, Ohnmachtsanfälle (vorsicht beim Fahren), Schwindelattacken beim Aufstehen usw.

1 Beutel Elektrolytsalz aus der Apotheke in 250 ml Wasser gelöst und schnell getrunken sollten die Symptome in Minuten lindern.

Abschließend noch eine Zahl, wenn man morgens aufwacht, dann hat man bei deutschen Temperaturen während der Nacht 1 Liter Wasser verloren durch das Schwitzen, Schnarchen und Nierenfunktion. Hier in Thailand werden es wohl mehrere Liter sein.

Da das Trinken von mehreren Litern Wasser nicht unbedingt eine kulinarische Sensation darstellt, empfehle ich etwas Zitronensaft, Passionsfruchtpüree, einen Schuß Fruchtsyrup.

Kaffee und Tee stehen übertrieben in der Kritik, vielleicht kann man sich darauf einigen, dass 1 Liter Kaffee weniger als 1 Liter Wasser entsprechen, aber viel besser als nix. Übrigens regt Kaffee die Nieren an, damit man der Dialyse ein Schnippchen schlägt.

In diesem Sinne viel Spaß beim Trinken.

 

 

Schlagwörter wie viel muss ich trinken Wasser Trinkmenge Niere Harnmenge Urinproduktion Wasser pro Tag Wasserbedarf Mavera Maveracream Elektrolyte Salzwasser

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Fr

18

Jun

2010

Angst, Depression, Herzinfarkt

Wie schon berichtet in unserem Artikel über da böse, böse Cholesterin vom 02.05. glauben wir nicht immer so ganz an die einfachen Wahrheiten, die uns glaubhaft gemacht werden sollen. Wir hatten die Vermutung aufgestellt, dass das Cholesterin an sich möglicherweise nicht ursächlich für die Arterienverkalkung ist,  sondern vielleicht bereits nur ein Symptom ist, wir hatten Ängste genannt als mögliche Ursache unserer eigenen Beobachtungen für einen Anstieg des Cholesterinspiegels.

Dies scheint Gegenstand aktueller Forschung zu sein, Anfang Juni gab es verschiedene Berichte, dass Menschen mit einer Depression und Ängsten eher an "Blutverdickungen" (Thrombembolischen Ereignissen) und damit an Infarkten, leiden. Erwiesen ist ein Anstieg des Fibrins (Blutverdicker) und auch messbar ein Anstieg der Entzündungswerte im Blut.

Also, was tun?

Positive Lebenseinstellung, gegebenenfalls das unglückliche Leben komplett ändern, Sport, Spaß, Sex, Musik, Tanz, allgemein die schönen Künste und eine rosarote Brille. Ich weiß, hört sich schrecklich an, das Lachen wollte ich schon gar nicht mehr erwähnen, es muß aber sein. Ach, ein Jammer, dass man es erwähnen muß, lecker Essen ist auch noch wichtig. Hedonistische und altruistische Prinzipien vereinigen und wie wir unten über Dr. Eckart von Hirschhausen berichtet haben, Lachen ist gesund.

Es wird sogar empfohlen, zur Verbesserung der eigenen Laune die Mundwinkel wie beim Lachen zu verziehen, am besten erst einmal allein. Es wirkt!

Übrigens gab es im Mittelalter tatsächlich eine Anordnung des Adels, dass öfferntlich nicht gelacht werden durfte, weil der Adel Angst hatte, dass er Gegenstand des Gelächters und der allgemeinen Verachtung sein könnte. Daher kommt auch der Begriff: zum Lachen in den Keller gehen.

Ich finde, dass sich nicht so viel geändert hat.

Titel Cholesterin Depession Angst Fibrin Infarkt Blutverdickung Spaß Mavera Creme Maveracream

 

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Sa

05

Jun

2010

Lug und Betrug

Pinocchio, der sympathische Lügner
Pinocchio, der sympathische Lügner

Dass Menschen schon einmal die Unwahrheit behaupten, ist bekannt, da muß man nur sich selbst anschauen.

Dass aber auch in der Medizin manipuliert, getrickst und betrogen wird, zum eigenen profanen, monetären Vorteil und zum Nachteil der Mitmenschen, ist extrem verwerflich. Insbesondere wenn die Manipulationen , der Lug und Betrug, die Gesundheit schädigen!

Die Welt online berichtete am 04.06.10, dass zumindest bei der Schweinegrippe die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO finanziell beeinflusst waren. Mitarbeiter der maßgeblichen Pharmafirmen waren bei der WHO beteiligt! Dies stellt einen nicht hinnehmbaren Interessenkonflikt dar, der die Glaubwürdigkeit der WHO insgesamt einschränken könnte.

 

Hier das Zitat der Welt:

 

"Eine Untersuchung des „British Medical Journal" und der englischen Journalisten-Initiative Bureau of Investigative Journalism (BIJ) kommt zu dem Schluss, dass die Autoren der WHO-Richtlinie von der Pharmaindustrie bezahlt wurden. Mindestens drei der beteiligten Wissenschaftler standen gleichzeitig auf der Gehaltsliste GlaxoSmithKline (GSK) und Roche. Beide Hersteller profitierten mit Relenza und Tamiflu maßgeblich von der Angst vor der Schweinegrippe."

 

Keywords: Schweingrippe Impfung Medizin Welt online Mavera Creme Maveracream

 

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Do

03

Jun

2010

Paradontose und Zahnpflege

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Do

03

Jun

2010

Humor hilft heilen

....sagt Dr. Eckart von Hirschhausen. Und da hat er recht. An dieser Stelle wollen wir seine Weisheiten empfehlen, z.B. auf seiner DVD mit dem Titel: "Glück kommt selten allein" respektive "Glücksbringer".

Ein schönes Zitat war, dass man zwar das Glück nicht zwingen kann, aber man kann es dem Glück leichter machen zu einem zu finden!

 

Unserer Meinung nach suchen alle Menschen nach Glück, was auch immer das heißen mag. Wenn dann jemand Sachen macht, die man selbst nicht nachvollziehen kann oder gar schrecklich findet, wie z.B. Ozeane mit Erdöl zu verseuchen um die noch schrecklicheren Dinge gar nicht erst aussprechen zu müssen, dann sind diese Kreaturen immer noch auf der Suche nach ihrem Glück. Möglicherweise auf Pfaden, die wir bereits als ganz falsch erkannt haben.

Es ist in der Tat erwiesen, dass Lachen, Humor als Lebenseinstellung und letztendlich sich selbst mal nicht ganz so wichtig zu nehmen, den Körper positiv beeinflußt. Also gut für die Gesundheit ist. Der amerikanische Arzt Patch Adams hat den Humor zu einem wesentlichen Bestandteil seines Lebens und seines Heilens gemacht. Der Film über ihn ist unbedingt empfehlenswert, ihn dann so weit man kann zu kopieren, wäre schön (nicht den Film, seine Lebensart) und wir hätten eine bessere Welt!. Unten links das Filmplakat und rechts das Original.

 

Eine Studie zu diesem Thema war dergestalt, dass man den einen einen lustigen Film gezeigt hat (Kingpin) und den anderen einen gruseligen Film. Bei denen mit dem lustigen Film war der Blutdruck längeranhaltend niedrig, bei den Gruseligen hoch.

Also lieber einmal zuviel gelacht.

Titel: Humor Gesundheit Arzt Mavera Maveracream Maveracreme

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So

23

Mai

2010

Inhaltsangabe der Artikel

von oben nach unten:

Schwindel und Schweine (Seekrankheit)

Der Cholesterin-Schwindel

Der deutsche Zoll

Krebs

Was tun gegen Warzen

Maveracream Eye ist fertig

Anti-Aging

Genetisch modifizierte Mücken

Prostata

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Fr

21

Mai

2010

Schwindel und Schweine

Das fliegende Schwein
Das fliegende Schwein

Der Titel Schwindel und Schweine ist ausdrücklich nicht politisch gemeint. Wir denken bei Schwindel an etwas wie die Seekrankheit und die Schweine seien erwähnt, da sie die einzige bekannte Spezies darstellen, die daran nicht erkranken. Übrigens Fische leiden an der Seekrankheit, jedenfalls, wenn man an dem Aquarium dreht!

Der seekranke Fisch
Der seekranke Fisch

Das mag sich wie ein Bonmot anhören, ist aber wichtig, um die Krankheit zu verstehen und dann zu behandeln. Schweine haben ein besonderes Enzym in hoher Konzentration, welches Histamin abbaut. Das benötigen die Schweine, da sie Aas fressen und Aas hat hohe Konzentrationen an Histamin. Wenn man Histamin nicht abbauen kann und z.B. Aas zu sich nehmen würde, würde man an Übelkeit, Schwindel, Unwohlsein leiden, ganz ähnlich wie bei der Seekrankheit.

Histamin ist aber auch ein gängiges Hormon bei den Menschen. Es wird vom Immunsystem hergestellt und freigesetzt, um Entzündungsprozesse zu entfachen. Es ist übrigens auch für Juckreiz verantwortlich und einige Allergien, wie Sonnenallergie oder den gefährlichen anaphylaktischen Schock.

Provoziert man Schwindel bei Menschen, kann man damit einhergehend im Blut höhere Konzentrationen an Histamin messen.

Seit langer Zeit werden Antihistaminika, also Mittel, die die Wirkung des Histamins mindern, erfolgreich gegen Schwindel eingesetzt. Zumindest weiß man jetzt warum.

Weitere Strategien gegen Schwindel sind folglich auch das Vermeiden von Nahrung, die Histamin freisetzt. Dass man kein Aas essen soll, ist meist allgemein bekannt, Käse, Rotwein sollten dann auch gemieden werden.

Titel Schwindel Seekrankheit  Mavera Creme Mavercreme Maveracream

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So

02

Mai

2010

Der Cholesterin-Schwindel

Copyright Michael Klaus & Mavera

 

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In der Mitte des letzten Jahrhunderts hat man in Studien nachgewiesen, dass Menschen mit hohem Cholesterinspiegel eher an einer Arterienverengung leiden. Typische Folgen einer Arterienverengung sind Herzinfarkt und Schlaganfall. Weiterhin fand man heraus, dass die Ablagerungen in den verengten Gefäßen aus Cholesterin bestehen. Also war die Schlussfolgerung, dass ein hoher Cholesterinspiegel besser gesenkt wird.

Nun, das mag auf den ersten Blick logisch erscheinen, aber Wissenschaft ist manchmal etwas komplizierter. Ein Beispiel: In Norddeutschland sieht man im September besonders viele Klapperstörche. Im September ist die Geburtenrate am höchsten. Au weia! Da gibt es nur noch die eine Schlussfolgerung: das Märchen vom Klapperstorch ist doch Wahrheit.

Eigentlich hat die Wissenschaft schon immer zugegeben, dass die Geschichte mit dem Cholesterin geschwindelt ist. Aber der Markt, der mit cholesterinsenkenden Geschichten zu erzielen ist, ist für einige eine tolle Sache. Ein Schelm, wer jetzt böses denkt.

Als ich noch studiert habe in den Achtzigern, hieß es, dass durch Diät das Cholesterin um höchstens 10% gesenkt werden kann.

Das heißt im Umkehrschluss: egal wie viel Cholesterin man isst, es steigt nie um mehr als 10%!

Aber auch in der offiziellen Medizin greift der Wahnsinn um sich, die Cholesterinwerte im Blut sollten immer stärker gesenkt werden. Inzwischen glauben viele Ärzte, dass ein Wert von über 200 mg/dl mit Medikamenten gesenkt werden muss. Folglich sind wir alle irgendwann demnächst mit Cholesterinsenkern in der Tasche beglückt. Auf der anderen Seite haben diese Medikamente garantierte Nebenwirkungen in Abhängigkeit der Dosis, die gute Nachricht dabei ist, dass die Rentenkassen bestimmt nicht überlastet werden.

Mit einem Freund, der auch gerne skeptisch ist bezüglich unseres Nachrichtenwesens bot sich eine eigene kleine Studie an, da wir nur zu zweit geblieben sind, ist es im wissenschaftlichen Sinne keine Studie, aber eine zulässige Verlaufsbeobachtung.

Während der normalen Arbeit damals in Deutschland hatte ich einen Spiegel um 260 mg/dl, er 600 mg/dl ohne Senker und mit Senkern um 260 mg/dl. Ich nahm nie ein Medikament, er nahm Senker.

Dann fuhren wir unabhängig voneinander in den Urlaub für viele Wochen. Er setzte im Urlaub die Senker ab. Wir beide aßen, was das Zeugs hielt, Eier, Steak, Alkohol mehr als zu Haus. Auf der anderen Seite fühlten wir uns entspannt bis beinahe rundum glücklich, schöne Landschaft, kein Gedanke an die Rechnungen zu Haus, Sport und andere Leibesübungen und überhaupt.

Zu Hause angekommen haben wir stante pede Blut abgenommen (wir beide waren niedergelassene Ärzte), dann die Briefe und Rechnungen geöffnet und am nächsten Tag erneut Blut untersucht. Bei uns beiden war der Cholesterinspiegel direkt bei der Ankunft, sozusagen vor dem Stress, normal bis halbwegs normal (200 bei mir und 260 mg/dl bei ihm ohne Med.). Am kommenden Tag, nach Beginn des Stresses hoch (260 bei mir und 600mg/dl bei ihm).

Innerhalb von 24 Stunden ein rasanter Anstieg, der jedenfalls der gängigen Cholesteringeschichte widerspricht. Und durch einen Diätfehler nun wirklich nicht erklärbar ist.

Unsere Erklärung war ganz einfach: negativer Stress, Existenzangst, unbezahlbare Rechnungen erhöhen den Cholesterinspiegel im Blut.

Physiologisch kann das auch Sinn machen, denn Cholesterin ist lebenswichtig für viele Vorgänge im Körper und Bestandteil von verschiedenen Hormonen, so auch den Streßhormonen!!!

Nur frage ich mich, wenn wir das mal so nebenbei herausfinden und es wissenschaftlich sinnvoll zu erklären ist (anders als die Störche und die Babys), dann wissen das die anderen wohl auch.

Übrigens sei nicht ganz zusammenhanglos darauf verwiesen, dass der Medikamentenmarkt der Cholesterinsenker den größten auf der Welt darstellt.

Ein Nutzen auf die gesamte Gesundheit der Menschheit ist eindeutig widerlegt worden!

Titel Cholesterin Atherosklerose Arterienverkalkung Mavera Creme Maveracream Maveracreme

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Di

20

Apr

2010

Krebs

Krebszellen
Krebszellen

Ende März dieses Jahres hat die Uni Witten-Herdecke eine interessante, geradezu aufsehenerregende Studie veröffentlicht. Und zwar fand man heraus, dass Patientinnen, die eine Blutdrucktherapie mit einem Betablocker bekamen, deutlich weniger Brustkrebsmetastasen und Brustkrebswiedererkrankungen bekamen, als die Patientinnen mit einer anderen oder gar keiner medikamentösen Therapie. Die Aussagekraft dieser Studie ist unzweifelhaft, so eindeutig ist die Lage!

 

In diesem Rahmen wurde betont, dass bekannt sei, dass Stresshormone im Körper Krebs begünstigen. Betablocker sind Blutdruckmedikamente, die die Wirkung der Stresshormone an den Zellen unterdrücken.

Bisher waren uns nur Studien bekannt, die nicht beweisen konnten, dass eine psychische Situation sich auf Krebserkrankungen auswirkt. Obwohl dieser Gedanke für alle naheliegend ist.

 

Was ist Krebs?

Krebs ist eine bösartige Neubildung von Zellen im Körper. Dies ist zu unterscheiden von einer gutartigen Neubildung, wie z.B. u.g. Warzen. Die aber auch bösartig werden können oder allein wieder verschwinden.

Bösartig ist eine Neubildung, wenn sie Metastasen (also Absiedelungen) bilden kann und wenn sie, wie deutlich auf dem oberen Bild zu sehen ist, strahlenförmig in die Umgebung wächst. Ausserdem zerstören sie umgebendes Gewebe.

 

Je früher eine Krebserkrankung adäquat medizinisch kompetent behandelt wird, um so höher sind die Heilungschancen!

 

Wie kann man Krebs verhindern?

Nun, es ist bewiesen, dass die Lebensweise eine deutliche Rolle spielt! Pessimisten behaupten zwar, dass wenn eine Lebensweise das Risiko um 20% senkt, bekommen die anderen 80% trotzdem Krebs, aber wahrscheinlich sind auch die Pessimisten eher betroffen, siehe Stresshormon.

 

Und die Ratschläge zu einer gesunderen Lebensweise könnten sogar die Lebensqualität von vornherein verbessern, es muss einem doch nur einmal gesagt werden.

 

Wie eingangs angedeutet, es ist empfehlenswert, Stress zu vermindern, allerdings ist dies ein Ratschlag, der genau von dem, der ihn nötig hat, nicht verstanden wird.

 

Zellgifte meiden. Dazu gehören große Mengen Alkohol, bereits kleine Mengen Zigaretten, Vorsicht bei Malerartikeln etc.

 

Gesunde Ernährung! Unser Körper ist darauf angewiesen, dass wir Nahrung zu uns nehmen. Ausserdem ist unser Körper genau so, wie er ist, weil das, was er braucht logischerweise in unserer Welt automatisch vorkommt. Folglich ist eine gesunde Mischkost sinnvoll. Nicht sinnvoll können sein Nahrungsergänzungsmittel, denn der Mensch ist Millionen von Jahren ohne die gut ausgekommen. Vitaminzusätze sind bewiesenermassen niemals hilfreich, aber schädlich und zum Teil krebserzeugend! Bewiesen ist das für Betacarotin in künstlicher Form, während Betacarotin in natürlicher Form schützend ist.

Zu diesem Thema später mehr.

Sport. Der Mensch ist so gebaut, dass er früher 20 km Laufstrecke täglich zurücklegen musste. Sollte er heute auch noch.

Die vorhandenen Instinkte und Körperfunktionen nicht negativ beeinflussen! Leider sind sie es schon durch unsere Erziehung.

Selbst die Atemfunktion ist in unserer Zivilisation erziehungsbedingt beeinflusst im Sinne einer Minderung, über Ausscheidungsprozesse darf man kaum sprechen und je mehr Spaß etwas bereiten könnte, um so mehr ist es negativ sanktioniert.

Und nach Möglichkeit geistig aktiv bleiben oder werden. Denn der Zusammenhang zwischen Körper und Geist ist lange genug bekannt. Z.B. NICHT den Fernseher gleich anschalten.

Musik! Musik ist fast immer gut, selbst die Kühe geben mehr und bessere Milch.

Meditation! Für Meditation oder Entspannungsübungen ist es nie zu spät.

Spaß, gute Laune und positive Lebenseinstellung.

Reisen. Wir haben festgestellt, dass Reisende häufiger eine positive Lebenseinstellung haben, geistig aktiver und auch entspannter sind. Ausserdem bildet es.

Titel Krebs Antioxidantien Entspannung Musik Mavera Creme Maveracream Maveracreme

 

 

 

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Mo

12

Apr

2010

Was tun gegen Warzen?

Am häufigsten werden wir gefragt, was man gegen Warzen tun kann. Das ist nicht verwunderlich, da bis zu 25% der Frauen unter 30 Jahren infiziert sind mit einem Warzenvirus. Bei Männern gibt es keine verläßlichen Zahlen, da bei Männern keine diesbezüglichen Vorsorgeprogramme durchgeführt werden, obwohl sie auch daran erkranken können und weitere Menschen damit anstecken können.

Es gibt unterschiedliche Warzentypen, z.B. Alterswarzen, die sind nicht durch Erreger hervorgerufen und ungefährlich und dann die Warzen, die durch Viren hervorgerufen werden.

Oben links im Bild ist so ein Humanes Papillomavirus.

An der Universität in den 80er- Jahren lehrte man 6 unterschiedliche Typen, dann waren es 19 und inzwischen hat man 118 HPV exakt beschrieben wohl wissend, dass es noch mehr gibt.

Diese Viren sorgen für ein ungehemmtes Zellwachstum, deshalb sehen Warzen manchmal nach Blumenkohl aus. Außerdem verhindern sie, dass das Immunsystem die befallenen Zellen tötet, was die wiederkehrende Erkrankungsquote und die schwierige Behandlung erklärt.

Die meisten Warzenviren sind nicht gefährlich, einige wenige Typen können Krebs verursachen. Gegen einige Viren gibt es Impfungen. Also ist eine Impfung nicht gleichzusetzen mit einem guten Schutz gegen HPV-Infektionen, denn dann müßte man gegen alle Viren geimpft haben. Gibt es nicht!

Die Warzen können überall im Körper entstehen, auch an Stellen, wo man sie kaum bemerkt, wie in der Mundhöhle. Fast 100% der Mundkrebspatienten sind mit den gefährlichen Warzenviren infiziert.

Die Ansteckung erfolgt über Körperkontakt, aber auch Gegenstände wie Trinkbecher, Toilette, Schwimmbad. Das bedeutet, dass eine Infektion keinen Körperkontakt beweisst. Wir haben einen männlichen Patienten mit Warzen im Anal- und Darmbereich, der von seiner Ehefrau entsprechend unschön verdächtigt wird, Analverkehr mit einem Mann betrieben zu haben. Dass muß so nicht gewesen sein!

Übrigens sind von den vielen Warzenviren einige kleiner als die natürlichen Poren eines Kondoms, also auch wenn das Kondom heil bleibt, kann eine Ansteckung erfolgen!

Therapie: immer schwierig und langwierig!

Laut Statistik erfolgt nach einer Therapie, egal welcher, innerhalb von 1 Jahr in 35% der Fälle eine neue Infektion. Das bedeutet, dass eine Therapie nach Möglichkeit keine Narben erzeugen soll, denn mit einer Wahrscheinlichkeit von 35% hat man die Warzen gleich wieder.

Auch sollte eine Therapie möglichst unblutig erfolgen, damit die Viren nicht durch die Blutbahn frei im Körper bewegt werden.

Wir persönlich haben in unserer Laufbahn die Erfahrung gemacht und dies wird erneut durch Eure Zuschriften bestätigt, dass die chirurgischen Maßnahmen häufig und regelmäßig neue Warzen entstehen lassen, am erfolgreichsten scheint die Kältetherapie mit flüssigem Stickstoff zu sein.

Einige setzen Silbernitrat, auch bekannt als Höllenstein, ein. Der Name Höllenstein beschreibt schon ein wenig die Nebenwirkungen.

Wenn oft von einer Spontanheilung gesprochen wird, so haben wir die Erfahrung gemacht, dass dies am ehesten auf Kinder zutrifft.

Mark Twain hat in seinem Buch Huckleberry Finn auch bereits über eine Warzentherapie berichtet, dort wurde empfohlen um Mitternacht auf dem Friedhof eine tote, schwarze Katze über die Schulter zu werfen. Wieder einmal sind über diese Alternativmaßnahmen keine verläßlichen Statistiken vorhanden!

Unsere Empfehlung: als erste, ungefährliche Maßnahme sind in der Literatur , die unsere Maveracream Propolis noch nicht kennt, Tinkturen zur äußerlichen Anwendung empfohlen mit Salicylsäure und Milchsäure. Kann bereits zum Erfolg führen, nach unserer Erfahrung eher selten, ist aber völlig ungefährlich. Wir haben bislang mit gutem Erfolg eine Tinktur aus Salicylsäure und Fluorouracil eingesetzt, häufige Nebenwirkungen sind um die Warze herum Hautablösungen wie bei einer Verbrennung. Im schlimmsten Fall tut es weh und die Warze bleibt, wie sie ist.

Fluorouracil ist nebenbei bemerkt eine gefährliche Droge, eine Nebenwirkung ist Krebs!

Die Maveracream Propolis ist gut wirksam gegen Viren, die Zusammensetzung aus Propolis, Teebaumöl, Weidenrindenextrakt, Mangostane und Aloe Vera scheint diesen hartnäckigen Viren wenig Spielraum zu lassen. Allerdings muß man wie bei jeder äußerlichen Anwendung zur Beseitigung der Warzen mindestens 10 Tage warten, bis sich der Erfolg sichtbar einstellt. Und mindestens zweimal täglich, eher häufiger und dick auftragen und dies nicht irgendwo abschmieren!

Denn selbst wenn die Viren beseitigt sind, dann dauert es noch lange, bis unser Immunsystem die veränderten Hautauswüchse abgetragen hat, denn wie oben beschrieben, dieses Virus verhindert ja eben die entsprechende Immunantwort.

Eine immunstimmulierende Lebensweise, vitaminreiche Mischnahrung, wenig Alkohol, keine Zigaretten, mittelmäßig viel Sport, nicht zu wenig Sex, keinen unnötigen Stress usw. ist hilfreich.

Bild:

  • Date added to NCI Visuals Online: 2001-01-01
Quelle

NIH-Visuals Online# AV-8610-3067

Urheber
  • Author: Unknown photographer/artist
  • Source: Laboratory of Tumor Virus Biology
Genehmigung
(Weiternutzung dieser Datei)

PD-USGov-HHS-NIH (No - This image is in the public domain and can be freely reused. Please credit the source and/or author listed above.)

  Titel Warzen Viren Mavera Maveracreme Maveracream

 

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So

11

Apr

2010

Maveracream Eye ist fertiggestellt

Am 05. April haben wir darüber berichtet, dass wir eine Anti Aging Formel entwickelt haben. Diese neue Creme ist nun vorhanden und schneidet im Test bei uns sehr gut ab.

Da die Etiketten noch nicht gedruckt sind, wollen wir die Creme so nicht verkaufen, also verschenken wir die ersten 10 Anfragen!

Eine Nachfrage via E Mail unter: michael@maveracream.net

Näheres unter der Produktinfo:

http://www.maveracream.net/deutsch/produkte/maveracream-eye/

Liebe Grüße

Ihr Maveracream Team

Titel Mavera  Creme Maveracream Maveracreme

 

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Mo

05

Apr

2010

Anti - Aging - Formel

Anti-Aging-Formel

Bisher haben wir ausschliesslich Hautcremes entwickelt mit einer medizinischen Wirkung. Sei es gegen Juckreiz, Akne usw.

Seit einem Jahr forschen wir an einer Formel, sagen wir einmal korrekt ausgedrückt, zur Aktivierung der Hautzellen und der Collagenproduktion. Haut mit vermindertem Collagengehalt sieht alt aus, die bisherige Idee der großen Firmen, dann einfach Collagen in die Creme zu tun kann bei etwas intensiverem Nachdenken nicht funktionieren, denn wie soll das Collagen, welches ziemlich groß ist, von der Hautoberfäche dahin, wo es wirken soll, innerhalb der Haut?

Also kamen wir auf die einfache Idee, die Stoffe, die gut für den Stoffwechsel der Haut sind, in unsere Creme zu tun.

Einige tun es auch, aber sie mogeln schon wieder. Es gibt von der einen oder anderen großen Firma teure Cremes z.B. mit Q 10! Q 10 ist erwiesenermassen unschädlich und wirksam. Es ist teuer und es ist gelb! Wenn also jemand eine Q 10-Creme kauft und die ist weiss, dann hat da jemand gespart.

Viele Stoffe, die gut für die Haut sind, sind aber für den Rest des Körpers gar nicht gut. Das interessiert den Cremehersteller nicht immer und so wird erstaunlicherweise hormonhaltige Creme, teilweise aus Mutterkuchengewebe hergestellt, verwendet.

Wir haben ein wenig recherchiert und dann eben das Optimum zu einer Formel zusammengesetzt.

Mit diesem Ergebniss sind wir zufrieden.

 

Noch in dieser Woche sollte die Creme fertig produziert sein, leider dauert das Drucken der Etiketten voraussichtlich 3 Wochen.

Aber bis dahin wirkt es bei eigener Anwendung bei der eigenen Haut und das Bild werden wir dann auf unsere Seite stellen.

Titel Mavera Creme maveracream Mavercreme

 

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Sa

03

Apr

2010

Genetisch modifizierte Mücken

Japanischen Forschern ist es allen Ernstes gelungen, die Gene der Mücken so zu verändern, dass diese einen Impfstoff in ihrem Speichel produzieren (in diesem Fall gegen Leishmaniose, das ist eine Tropenerkrankung). Um es deutlich zu sagen, die Mücken sind jetzt fliegende Impfspritzen! Nur völlig unkontrolliert.

Das bedeutet, dass wir Menschen dazu in der Lage sind, alle Lebewesen, die zu den Opfern von Mücken gehören, zu beeinflussen, denn die Impfung gegen die Leishmaniose wird wohl erst der Anfang sein. Fragt sich allmählich von was das der Anfang sein soll. Denn mit Hilfe der Gentechnik kann man die Mücken zu ziemlich viel produzieren lassen.Im Prinzip werden die Möglichkeiten nur durch den Mangel an Phantasie beschränkt. So könnte man ebenso die Mücken ein Gift produzieren lassen, das vielleicht unser Verhalten beeinflusst.

 

Ich will auf keinen Fall den Erfolg wissenschaftlicher Forschung in Frage stellen,  allerdings muß darauf verwiesen werden, dass Otto Hahn und Lieselotte Meisner als sie die Atomspaltung untersucht haben, wahrscheinlich nicht an die Atombombe etc. denken konnten. Es soll auch nicht die richtig indizierte Impfung kritisiert werden, denken wir an die Wohltat, ohne Pocken und Kinderlähmung leben zu dürfen.

Aber allmählich fragt man sich, ob wir Mitbürger auf dieser Erde ein bißchen mehr Mitgestaltungsrechte haben sollten.

 

Quelle:

Flying vaccinator

Shigeto Yoshida et al.;

Titel Impfung Mücke Mavera Maveracream Maveracreme

 

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Sa

03

Apr

2010

Die Prostata: Rat von Mavera®

Copyright der Bilder bei Wikipedia

Copyright der Texte Von Mavera und Michael Klaus

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